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Identity Manager 7.1.3 - Administrationshandbuch für die Anbindung einer IBM® Notes®-Umgebung

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Benutzerkonten mit Personen verbinden

Notes Benutzerkonten > Benutzerkonten mit Personen verbinden

Zentraler Bestandteil des One Identity Manager ist die Abbildung von Personen mit ihren Stammdaten sowie den Berechtigungen, über die sie in verschiedenen Zielsystemen verfügen. Zu diesem Zweck können Informationen über Benutzerkonten und Berechtigungen aus den Zielsystemen in die One Identity Manager Datenbank eingelesen und mit den Personen verbunden werden. Für jede Person kann damit ein Überblick über ihre Berechtigungen in allen angebundenen Zielsystemen gewonnen werden. Der One Identity Manager bietet die Möglichkeit Benutzerkonten und ihre Berechtigungen zu verwalten. Änderungen können in die Zielsysteme provisioniert werden. Die Personen werden so entsprechend ihrer Funktion mit den benötigten Berechtigungen in den angebundenen Zielsystemen versorgt. Regelmäßige Synchronisationsprozesse halten die Daten zwischen den Zielsystemen und der One Identity Manager Datenbank konsistent.

Da die Anforderungen von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich sind, bietet der One Identity Manager verschiedene Verfahren zur Versorgung einer Person mit den benötigten Benutzerkonten an. Der One Identity Manager unterstützt die folgenden Vorgehensweisen, um Personen und ihre Benutzerkonten zu verknüpfen:

  • Personen und Benutzerkonten können manuell erfasst und einander zugeordnet werden.
  • Personen erhalten ihre Benutzerkonten automatisch über Kontendefinitionen. Hat eine Person noch kein Benutzerkonto in einer Notes Domäne, wird durch die Zuweisung der Kontendefinition an eine Person über die integrierten Vererbungsmechanismen und anschließende Prozessverarbeitung ein neues Benutzerkonto erzeugt.

    Wenn Sie Benutzerkonten über Kontendefinitionen verwalten, können Sie das Verhalten von Benutzerkonten beim Deaktivieren oder Löschen von Personen festlegen.

    HINWEIS: Sollen Personen ihre Benutzerkonten über Kontendefinitionen erhalten, müssen die Personen ein zentrales Benutzerkonto besitzen und über die Zuordnung zu einer primären Abteilung, einem primären Standort oder einer primären Kostenstelle ihre IT Betriebsdaten erhalten.

  • Beim Einfügen eines Benutzerkontos wird automatisch eine vorhandene Person zugeordnet oder im Bedarfsfall eine neue Person erstellt. Dabei werden die Personenstammdaten anhand vorhandener Benutzerkontenstammdaten erzeugt. Dieser Mechanismus kann eingesetzt werden, wenn eine neues Benutzerkonto manuell oder durch eine SynchronisationClosed erstellt wird. Dieses Vorgehen ist jedoch nicht das Standardverfahren für den One Identity Manager. Für die automatische Personenzuordnung definieren Sie Kriterien, anhand derer die Personen ermittelt werden sollen.
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Unterstützte Typen von Benutzerkonten

Notes Benutzerkonten > Unterstützte Typen von Benutzerkonten

Im One Identity Manager können unterschiedliche Typen von Benutzerkonten wie beispielsweise Standardbenutzerkonten, administrative Benutzerkonten oder Dienstkonten abgebildet werden. Zur Abbildung der verschiedenen Benutzerkontentypen werden die folgenden Eigenschaften verwendet.

  • Identität (Spalte IdentityType)

    Die Identität beschreibt den Typ des Benutzerkontos.

    Tabelle 30: Identitäten von Benutzerkonten
    Identität Beschreibung Wert der Spalte "IdentityType"
    Primäre Identität Standardbenutzerkonto einer Person. Primary
    Organisatorische Identität Sekundäres Benutzerkonto, welches für unterschiedlichen Rollen in der Organisation verwendet wird, beispielsweise bei Teilverträgen mit anderen Unternehmensbereichen. Organizational
    Persönliche Administratoridentität Benutzerkonto mit administrativen Berechtigungen, welches von einer Person genutzt wird. Admin
    Zusatzidentität Benutzerkonto, das beispielsweise zu Trainingszwecken genutzt wird. Sponsored
    Gruppenidentität Benutzerkonto mit administrativen Berechtigungen, welches von mehreren Personen genutzt wird. Shared
    Dienstidentität Dienstkonto. Service
  • Privilegiertes Benutzerkonto (Spalte IsPrivilegedAccount)

    Mit dieser Option werden Benutzerkonten mit besonderen privilegierten Berechtigungen gekennzeichnet. Dazu gehören beispielsweise administrative Benutzerkonten oder Dienstkonten. Standardbenutzerkonten werden nicht mit dieser Option gekennzeichnet.

Standardbenutzerkonten

In der Regel erhält jede Person ein Standardbenutzerkonto, das die Berechtigungen besitzt, die für die tägliche Arbeit benötigt werden. Die Benutzerkonten haben eine Verbindung zur Person. Über eine Kontendefinition und deren Automatisierungsgrade kann die Auswirkung der Verbindung und der Umfang der vererbten Eigenschaften der Person an die Benutzerkonten konfiguriert werden.

Der One Identity Manager liefert eine Standardkonfiguration für die Automatisierungsgrade:

  • Unmanaged

    Benutzerkonten mit dem Automatisierungsgrad „Unmanaged“ erhalten eine Verbindung zur Person, erben jedoch keine weiteren Eigenschaften. Beim Erstellen eines neuen Benutzerkontos mit diesem Automatisierungsgrad und Zuordnen einer Person werden initial einige der Personeneigenschaften übernommen. Werden die Personeneigenschaften zu einem späteren Zeitpunkt geändert, dann werden diese Änderungen nicht an das Benutzerkonto weitergereicht.

  • Full managed

    Benutzerkonten mit dem Automatisierungsgrad „Full managed“ erben definierte Eigenschaften der zugeordneten Person.

HINWEIS: Die Automatisierungsgrade „Full managed“ und „Unmanaged“ werden in Bildungsregeln ausgewertet. Die mitgelieferten Bildungsregeln können Sie im Designer unternehmensspezifisch anpassen.

Abhängig von Ihren Anforderungen können Sie weitere Automatisierungsgrade definieren. Die Bildungsregeln müssen Sie um die Vorgehensweise für die zusätzlichen Automatisierungsgrade erweitern.

Um Standardbenutzerkonten zu erstellen

  1. Erstellen Sie eine Kontendefinition und weisen Sie die Automatisierungsgrade "Unmanaged" und "Full managed" zu.
  2. Legen Sie für jeden Automatisierungsgrad fest, wie sich die zeitweilige Deaktivierung, die dauerhafte Deaktivierung, das Löschen und die Sicherheitsgefährdung einer Person auf deren Benutzerkonten und die Gruppenmitgliedschaften auswirken soll.
  3. Erstellen Sie eine Abbildungsvorschrift für die IT Betriebsdaten.

    Mit der Abbildungsvorschrift legen Sie fest, nach welchen Regeln die IT Betriebsdaten für die Benutzerkonten gebildet werden, beispielsweise ob der Container für ein Benutzerkonto über die Abteilung, die Kostenstelle, den Standort oder die Geschäftsrolle einer Person gebildet wird, und welche Standardwerte genutzt werden, wenn keine IT Betriebsdaten über primären Rollen einer Person ermittelt werden können.

    Welche IT Betriebsdaten erforderlich sind, ist abhängig vom ZielsystemClosed. Für Standardbenutzerkonten werden folgende Einstellungen empfohlen:

    • Verwenden Sie in der Abbildungsvorschrift für die Spalte IsGroupAccount den Standardwert "1" und aktivieren Sie die Option Immer Standardwert verwenden.
    • Verwenden Sie in der Abbildungsvorschrift für die Spalte IdentityType den Standardwert "Primary" und aktivieren Sie die Option Immer Standardwert verwenden.
  4. Erfassen Sie die wirksamen IT Betriebsdaten für das Zielsystem. Wählen Sie unter Wirksam für das konkrete Zielsystem.

    Um für eine Person Benutzerkonten mit dem Automatisierungsgrad „Full managed“ zu erzeugen, müssen die benötigten IT Betriebsdaten ermittelt werden. Welche IT Betriebsdaten für welches Zielsystem konkret verwendet werden sollen, wird an den Abteilungen, Kostenstellen, Standorten und Geschäftsrollen definiert. Einer Person wird eine primäre Abteilung, eine primäre Kostenstelle, ein primärer Standort oder eine primäre Geschäftsrolle zugeordnet. Abhängig von dieser Zuordnung werden die gültigen IT Betriebsdaten ermittelt und für die Erstellung des Benutzerkontos verwendet. Können über die primären Rollen keine gültigen IT Betriebsdaten ermittelt werden, werden die Standardwerte verwendet.

  5. Weisen Sie die Kontendefinition an die Personen zu.

    Kontendefinitionen werden an die Personen des Unternehmens zugewiesen. Das Standardverfahren für die Zuweisung von Kontendefinitionen an Personen ist die indirekte Zuweisung. Die Kontendefinitionen werden an die Abteilungen, Kostenstellen, Standorte oder Geschäftsrollen zugewiesen. Die Personen werden gemäß ihrer Funktion im Unternehmen in diese Abteilungen, Kostenstellen, Standorte oder Geschäftsrollen eingeordnet und erhalten so ihre Kontendefinitionen. Um auf Sonderanforderungen zu reagieren, können einzelne Kontendefinitionen direkt an Personen zugewiesen werden. Kontendefinitionen können automatisch an alle Personen eines Unternehmens zugewiesen werden. Es ist möglich, die Kontendefinitionen als bestellbare Produkte dem IT Shop zuzuordnen. Der Abteilungsleiter kann dann für seine Mitarbeiter Benutzerkonten über das Web Portal bestellen. Zusätzlich ist es möglich, Kontendefinitionen in Systemrollen aufzunehmen. Diese Systemrollen können über hierarchische Rollen oder direkt an Personen zugewiesen werden oder als Produkte in den IT Shop aufgenommen werden.

Administrative Benutzerkonten

Für bestimmte administrative Aufgaben, ist der Einsatz administrativer Benutzerkonten notwendig. Administrative Benutzerkonten werden in der Regel vom Zielsystem vorgegeben und haben feste Bezeichnungen und Anmeldenamen, wie beispielsweise "Administrator".

Administrative Benutzerkonten werden durch die SynchronisationClosed in den One Identity Manager eingelesen. Um administrativen Benutzerkonten einen Verantwortlichen zuzuweisen, weisen Sie dem Benutzerkonto im One Identity Manager eine Person zu.

Privilegierte Benutzerkonten

Privilegierte Benutzerkonten werden eingesetzt, um Personen mit zusätzlichen privilegierten Berechtigungen auszustatten.

Um privilegierte Benutzerkonten zu erstellen

  1. Erstellen Sie eine Kontendefinition. Erstellen Sie einen neuen Automatisierungsgrad für privilegierte Benutzerkonten und weisen Sie diesen Automatisierungsgrad an die Kontendefinition zu.
  2. Wenn Sie verhindern möchten, dass die Eigenschaften für privilegierte Benutzerkonten überschrieben werden, setzen Sie für den Automatisierungsgrad die Eigenschaft IT Betriebsdaten überschreibend auf den Wert "Nur initial". In diesem Fall werden die Eigenschaften einmalig beim Erstellen der Benutzerkonten befüllt.
  3. Legen Sie für den Automatisierungsgrad fest, wie sich die zeitweilige Deaktivierung, die dauerhafte Deaktivierung, das Löschen und die Sicherheitsgefährdung einer Person auf deren Benutzerkonten und die Gruppenmitgliedschaften auswirken soll.
  4. Erstellen Sie eine Abbildungsvorschrift für die IT Betriebsdaten.

    Mit der Abbildungsvorschrift legen Sie fest, nach welchen Regeln die IT Betriebsdaten für die Benutzerkonten gebildet werden, beispielsweise ob der Container für ein Benutzerkonto über die Abteilung, die Kostenstelle, den Standort oder die Geschäftsrolle einer Person gebildet wird, und welche Standardwerte genutzt werden, wenn keine IT Betriebsdaten über primären Rollen einer Person ermittelt werden können.

    Welche IT Betriebsdaten erforderlich sind, ist abhängig vom Zielsystem. Für privilegierte Benutzerkonten werden folgende Einstellungen empfohlen:

    • Verwenden Sie in der Abbildungsvorschrift für die Spalte IsPrivilegedAccount den Standardwert "1" und aktivieren Sie die Option Immer Standardwert verwenden.
    • Zusätzlich können Sie eine Abbildungsvorschrift für die Spalte IdentityType festlegen. Die Spalte besitzt verschiedene zulässige Werte, die privilegierte Benutzerkonten repräsentieren.
    • Um zu verhindern, das privilegierte Benutzerkonten Gruppen des Standardbenutzers erben, definieren Sie eine Abbildungsvorschrift für die Spalte IsGroupAccount mit dem Standardwert "0" und aktivieren Sie die Option Immer Standardwert verwenden.
  5. Erfassen Sie die wirksamen IT Betriebsdaten für das Zielsystem.

    Legen Sie an den Abteilungen, Kostenstellen, Standorten oder Geschäftsrollen fest, welche IT Betriebsdaten bei der Einrichtung eines Benutzerkontos wirksam werden sollen.

  6. Weisen Sie die Kontendefinition direkt an die Personen zu, die mit privilegierten Benutzerkonten arbeiten sollen.

    Durch die Zuweisung der Kontendefinition an eine Person wird über die integrierten Vererbungsmechanismen und anschließende Prozessverarbeitung ein neues Benutzerkonto erzeugt.

HINWEIS: Administrative Benutzerkonten können automatisch als privilegierte Benutzerkonten gekennzeichnet werden. Aktivieren Sie dazu im Designer den Zeitplan "Ausgewählte Benutzerkonten als privilegiert kennzeichnen".

Die Kriterien anhand derer Benutzerkonten automatisch als privilegiert erkannt werden, sind als Erweiterungen zur Sichtdefinition (ViewAddOn) an der Tabelle TSBVAccountIsPrivDetectRule (Tabelle vom Typ "Union") definiert. Die Auswertung erfolgt im Skript TSB_SetIsPrivilegedAccount. Die Benutzerkonten werden mit der Eigenschaft Privilegiertes Benutzerkonto (IsPrivilegedAccount) gekennzeichnet.

HINWEIS: Wenn es unternehmensspezifisch erforderlich ist, dass die Anmeldenamen privilegierter Benutzerkonten einen definierten Namensschema folgen, legen Sie die Bildungsregel fest, nach denen Anmeldenamen gebildet werden.

Erfassen der Stammdaten für Notes Benutzerkonten

Notes Benutzerkonten > Erfassen der Stammdaten für Notes Benutzerkonten

Erfassen der Stammdaten für Notes Benutzerkonten

Ein Benutzerkonto kann im One Identity Manager mit einer Person verbunden sein. Ebenso können Sie die Benutzerkonten getrennt von Personen verwalten.

HINWEIS: Um Benutzerkonten für die Personen eines Unternehmens einzurichten, wird der Einsatz von Kontendefinitionen empfohlen. Einige der nachfolgend beschriebenen Stammdaten werden dabei über Bildungsregeln aus den Personenstammdaten gebildet.

HINWEIS: Sollen Personen ihre Benutzerkonten über Kontendefinitionen erhalten, müssen die Personen ein zentrales Benutzerkonto besitzen und über die Zuordnung zu einer primären Abteilung, einem primären Standort oder einer primären Kostenstelle ihre IT Betriebsdaten erhalten.

Um die Stammdaten eines Benutzerkontos zu bearbeiten

  1. Wählen Sie die Kategorie IBM® Notes® | Benutzerkonten.
  2. Wählen Sie in der Ergebnisliste das Benutzerkonto und führen Sie die Aufgabe Stammdaten bearbeiten aus.

    - ODER -

    Klicken Sie in der Ergebnisliste .

  3. Bearbeiten Sie die Stammdaten des Benutzerkontos.
  4. Speichern Sie die Änderungen.

Um ein Benutzerkonto für eine Person manuell zuzuweisen oder zu erstellen

  1. Wählen Sie die Kategorie Personen | Personen.
  2. Wählen Sie in der Ergebnisliste die Person und führen Sie die Aufgabe Notes Benutzerkonten zuweisen aus.
  3. Weisen Sie ein Benutzerkonto zu.
  4. Speichern Sie die Änderungen.
Detaillierte Informationen zum Thema
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Allgemeine Stammdaten eines Notes Benutzerkontos

Notes Benutzerkonten > Erfassen der Stammdaten für Notes Benutzerkonten > Allgemeine Stammdaten eines Notes Benutzerkontos

Allgemeine Stammdaten eines Notes Benutzerkontos

Tabelle 31: Konfigurationsparameter für die Risikobewertung von Benutzerkonten
Konfigurationsparameter Wirkung bei Aktivierung
QER\CalculateRiskIndex Präprozessorrelevanter Konfigurationsparameter zur Steuerung der Modellbestandteile für die Berechnung des Risikoindex. Nach Änderung des Parameters müssen Sie die Datenbank kompilieren.

Ist der Parameter aktiviert, können Werte für den Risikoindex erfasst und berechnet werden.

Auf dem Tabreiter Allgemein erfassen Sie folgende Stammdaten.

Tabelle 32: Allgemeine Stammdaten eines Notes Benutzerkontos
Eigenschaft Beschreibung
Person Person, die das Benutzerkonto verwendet. Wurde das Benutzerkonto über eine Kontendefinition erzeugt, ist die Person bereits eingetragen. Wenn Sie das Benutzerkonto manuell erstellen, können Sie die Person aus der Auswahlliste wählen. Wenn Sie die automatische Personenzuordnung nutzen, wird beim Speichern des Benutzerkontos eine zugehörige Person erzeugt und in das Benutzerkonto übernommen.

Kontendefinition

Kontendefinition, über die das Benutzerkonto erstellt wurde.

Die Kontendefinition wird benutzt, um die Stammdaten des Benutzerkontos automatisch zu befüllen und um einen Automatisierungsgrad für das Benutzerkonto festzulegen. Der One Identity Manager ermittelt die IT Betriebsdaten der zugeordneten Person und trägt sie in die entsprechenden Eingabefelder des Benutzerkontos ein.

HINWEIS: Die Kontendefinition darf nach dem Speichern des Benutzerkontos nicht geändert werden.

Um das Benutzerkonto manuell über eine Kontendefinition zu erstellen, tragen Sie im Eingabefeld Person eine Person ein. Es können alle Kontendefinitionen ausgewählt werden, die dieser Person zugewiesen sind und über die noch kein Benutzerkonto für diese Person erstellt wurde.

Automatisierungsgrad Automatisierungsgrad des Benutzerkontos. Wählen Sie einen Automatisierungsgrad aus der Auswahlliste. Den Automatisierungsgrad können Sie nur festlegen, wenn Sie auch eine Kontendefinition eingetragen haben. In der Auswahlliste werden alle Automatisierungsgrade der gewählten Kontendefinition angeboten.
Vorname Vorname des Benutzers.
Zweiter Vorname Zweiter Vorname des Benutzers.
Nachname Nachname des Benutzers.
Kurzname Kurzname des Benutzers.
Phonetischer Name Name des Benutzers in phonetischer Schreibweise.
Notes Domäne Domäne des Benutzerkontos.
Zertifikat Zertifikat, mit dem die Benutzer-ID-Datei und die Postfachdatei des Benutzers registriert werden sollen (bei Neuanlage) oder registriert wurden. Haben Sie eine Kontendefinition zugeordnet, wird dieses Eingabefeld abhängig vom Automatisierungsgrad automatisch ausgefüllt. Reinen Personendokumenten ist kein Zertifikat zugeordnet.

Wenn beim Speichern eines neuen Benutzerkontos kein Zertifikat zugeordnet ist, kann auch nachträglich kein Zertifikat zugeordnet werden.

Wenn beim Speichern eines neuen Benutzerkontos ein Zertifikat zugeordnet ist, kann das Zertifikat nicht nachträglich entfernt werden.

Organisatorische Einheit Zusätzliche organisatorische Einheit, der das Benutzerkonto angehört.
Vollständiger Name Vollständiger Name des Benutzerkontos. Der vollständige Name wird aus Vorname, Nachname, Zertifikat und organisatorischer Einheit gebildet.
Anzeigename Anzeigename des Benutzerkontos. Der Anzeigename wird aus dem vollständigen Namen oder dem Vor- und Nachnamen gebildet.
Titel Titel des Benutzers.
Generationskennzeichen Generationskennzeichen des Benutzers, beispielsweise "Junior".
Alternativer Name Alternativer Name in der Muttersprache des Benutzers.

Kann zur Anzeige und Namenssuche in der IBM® Notes®-Umgebung verwendet werden. Der alternative Name muss mit einer alternativen Sprache des Benutzerkontos verbunden sein.

Alternative Sprache Sprache des alternativen Namens.
E-Mail-System Typ des E-Mail-Systems, welches das Benutzerkonto verwendet. Standardmäßig wird "1 - Notes" eingetragen. Abhängig vom gewählten E-Mail-System werden weitere Eingabefelder auf dem Stammdatenformular angezeigt.

Risikoindex (berechnet)

Maximalwert der Risikoindexwerte aller zugeordneten Gruppen. Die Eigenschaft ist nur sichtbar, wenn der Konfigurationsparameter „QER\CalculateRiskIndex“ aktiviert ist. Ausführliche Informationen finden Sie im Dell One Identity Manager Administrationshandbuch für Risikobewertungen.

Kategorie Kategorien für die Vererbung von Gruppen an das Benutzerkonto. Wählen Sie aus der Auswahlliste eine oder mehrere Kategorien. Gruppen können selektiv an die Benutzerkonten vererbt werden. Dazu werden die Gruppen und die Benutzerkonten in Kategorien eingeteilt.
Benutzerkonto ist deaktiviert Angabe, ob das Benutzerkonto für die Anmeldung an der Domäne gesperrt ist.

Identität

Typ der Identität des Benutzerkontos.

Tabelle 33: Zulässige Werte für die Identität
Wert Beschreibung
Primäre Identität Standardbenutzerkonto einer Person.
Organisatorische Identität Sekundäres Benutzerkonto, welches für unterschiedlichen Rollen in der Organisation verwendet wird, beispielsweise bei Teilverträgen mit anderen Unternehmensbereichen.
Persönliche Administratoridentität Benutzerkonto mit administrativen Berechtigungen, welches von einer Person genutzt wird.
Zusatzidentität Benutzerkonto, das beispielsweise zu Trainingszwecken genutzt wird.
Gruppenidentität Benutzerkonto mit administrativen Berechtigungen, welches von mehreren Personen genutzt wird.
Dienstidentität Dienstkonto.
Privilegiertes Benutzerkonto Angabe, ob es sich um ein privilegiertes Benutzerkonto handelt.

Gruppen erbbar

Angabe, ob das Benutzerkonto Gruppen über die Person erben darf. Ist die Option aktiviert, werden Gruppen über hierarchische Rollen oder IT Shop Bestellungen an das Benutzerkonto vererbt.

  • Wenn Sie eine Person mit Benutzerkonto beispielsweise in eine Abteilung aufnehmen und Sie dieser Abteilung Gruppen zugewiesen haben, dann erbt das Benutzerkonto diese Gruppen.
  • Wenn eine Person eine Gruppenmitgliedschaft im IT Shop bestellt hat und diese Bestellung genehmigt und zugewiesen ist, dann erbt das Benutzerkonto der Person diese Gruppe nur, wenn die Option aktiviert ist.
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