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Identity Manager 7.1.3 - Administrationshandbuch für IT Shop

Einrichten einer IT Shop-Lösung
One Identity Manager Benutzer im IT Shop Inbetriebnahme des IT Shops Bestellbare Produkte Vorbereitung der Produkte zur Bestellung
Erfassen von Leistungspositionen Erfassen von Servicekategorien Erfassen produktspezifischer Bestelleigenschaften Produkte für zeitlich begrenzte Bestellungen Produktbestellung bei Umzug des Kunden oder des Produkts Nicht bestellbare Produkte Erfassen von Nutzungsbedingungen Erfassen von Schlagworten
Zuweisen und Entfernen der Produkte Vorbereiten des s für die Multifaktor-Authentifizierung Zuweisungsbestellung und Delegierung Übernahme vorhandener Benutzerkonten, Zuweisungen und Rollenmitgliedschaften in IT Shop Bestellungen Gruppen automatisch in den IT Shop aufnehmen
Genehmigungsverfahren für IT Shop-Bestellungen
Entscheidungsrichtlinien bearbeiten Entscheidungsworkflows Ermitteln der wirksamen Entscheidungsrichtlinie Auswahl der verantwortlichen Entscheider Risikobewertung einer Bestellung Prüfen von Bestellungen auf Regelkonformität Genehmigung von Bestellungen eines Entscheiders Automatische Entscheidung von Bestellungen Einholen weiterer Informationen zur Bestellung durch einen Entscheider Andere Entscheider beauftragen Eskalieren eines Entscheidungsschrittes Entscheider können nicht ermittelt werden Automatische Entscheidung bei Zeitüberschreitung Abbruch einer Bestellung bei Zeitüberschreitung Entscheidungen durch die zentrale Entscheidergruppe Bestellungen mit Nutzungsbedingungen entscheiden Standard-Genehmigungsverfahren nutzen
Ablauf einer Bestellung Bearbeiten des IT Shops
Basisdaten für den IT Shop Einrichten von IT Shop Strukturen Einrichten von Kundenknoten Löschen von IT Shop Strukturen Vorlagen zur automatischen IT Shop-Befüllung Unternehmensspezifische Mailvorlagen für Benachrichtigungen erstellen Bestellvorlagen
Standardlösungen für die Bestellung von Systemberechtigungen Fehlerbehebung Anhang: Konfigurationsparameter für IT Shop Anhang: Status von Bestellungen Anhang: Beispiele für das Ergebnis von Bestellungen Informationen zu Dell

Eigenschaften eines Entscheidungsschritts

Eigenschaften eines Entscheidungsschritts

Für einen Entscheidungsschritt erfassen Sie die folgenden Daten. Für einen neuen Entscheidungsschritt erfassen Sie mindestens die Daten in den Pflichteingabefeldern.

Tabelle 34: Eigenschaften eines Entscheidungsschritts
Eigenschaft Bedeutung
Einzelschritt Bezeichnung des Entscheidungsschrittes
Entscheidungsverfahren Anzuwendendes Verfahren zur Ermittlung der Entscheider.
Bearbeitungsstatus Bearbeitungsstatus für den Erfolgsfall oder den Fehlerfall des Entscheidungsschrittes. Abhängig von einer positiven oder negativen Entscheidung über eine Bestellung wird der entsprechende Bearbeitungsstatus für die Bestellung gesetzt.
Mailvorlagen Mailvorlage, die für die Erzeugung von E-Mail Benachrichtigungen bei Aufforderung zur Genehmigung, Ablehnung, Genehmigung, Eskalation, Abbruch, Zurückweisung oder Delegierung einer Bestellung sowie als Erinnerungsbenachrichtigung verwendet wird.
Relevanz für Compliance Angabe, ob Regelverletzungen, die durch eine Bestellung verursacht werden, dem Entscheider mitgeteilt werden. Folgende Werte sind zulässig.
Tabelle 35: Zulässige Werte für Relevanz
Wert Beschreibung
nicht relevant Eine Information über Regelverletzungen ist für die Entscheider in diesem Entscheidungsschritt nicht relevant. Im Genehmigungsverfahren werden für die Entscheider keine zusätzlichen Informationen angezeigt.
Information Die Entscheider in diesem Entscheidungsschritt erhalten im Genehmigungsverfahren eine Information, wenn durch die Bestellung eine Complianceregel verletzt wird. Die Entscheider entscheiden selbst, ob sie die Bestellung genehmigen oder ablehnen.
Maßnahmen nötig Die Entscheider in diesem Entscheidungsschritt erhalten im Genehmigungsverfahren eine Information, wenn durch die Bestellung eine Complianceregel verletzt wird. Die Bestellung wird automatisch abgelehnt.
Bedingung Bedingung für die Berechnung der Entscheidung mit den Entscheidungsverfahren CD, EX oder WC.

Vergleichswert für den Risikoindex im Entscheidungsverfahren RI. Geben Sie eine Zahl im Wertebereich 0,0 ... 1,0 an. Als Dezimaltrennzeichen kann "," oder "." gesetzt werden.

Rolle Hierarchische Rolle, aus der die Entscheider mit den Standard-Entscheidungsverfahren "OM" und "OR" ermittelt werden sollen.

Anzahl Entscheider

Anzahl der Entscheider, die eine Bestellung genehmigen müssen. Mit dieser Angabe schränken Sie die maximale Anzahl der Entscheider des eingesetzten Entscheidungsverfahrens weiter ein.

Wenn für einen Entscheidungsschritt mehrere Personen als Entscheider ermittelt werden, dann bestimmt die hier angegebene Anzahl, wie viele Personen dieses Personenkreises eine Bestellung genehmigen müssen. Erst danach wird die Bestellung den Entscheidern der nächsten Ebene vorgelegt.

Können nicht genügend Entscheider ermittelt werden, wird der Entscheidungsschritt den Fallback-Entscheidern vorgelegt. Der Entscheidungsschritt gilt als entschieden, sobald ein Fallback-Entscheider die Bestellung genehmigt hat.

Sollen alle über das eingesetzte Entscheidungsverfahren ermittelten Personen entscheiden, beispielsweise alle Mitglieder einer Rolle (Standardentscheidungsverfahren "OR"), dann geben Sie den Wert -1 an. Damit wird die am Entscheidungsverfahren definierte maximale Anzahl an Entscheidern außer Kraft gesetzt.

In den Entscheidungsverfahren CD, EX oder WC wird eine am Entscheidungsschritt definierte Anzahl der Entscheider nicht berücksichtigt.

Beschreibung Freitextfeld für zusätzliche Erläuterungen.
Fallback-Entscheider Anwendungsrolle, deren Mitglieder berechtigt sind, Bestellungen zu entscheiden, wenn durch das Entscheidungsverfahren kein Entscheider ermittelt werden kann. Weisen Sie eine Anwendungsrolle aus der Auswahlliste zu.

Um eine neue Anwendungsrolle zu erstellen, klicken Sie . Erfassen Sie die Bezeichnung der Anwendungsrolle und ordnen Sie die übergeordnete Anwendungsrolle zu. Weitere Informationen finden Sie im Dell One Identity Manager Administrationshandbuch für das Identity Management Basismodul.

Hinweis: Die Anzahl der Entscheider wird nicht auf die Fallback-Entscheider angewendet. Der Entscheidungsschritt gilt als entschieden, sobald ein Fallback-Entscheider entschieden hat.

Erinnerung nach (Arbeitsstunden)

Anzahl der Arbeitsstunden, nach deren Ablauf die Entscheider per E-Mail Benachrichtigung erinnert werden, dass noch offene Bestellungen zur Genehmigung vorliegen.

HINWEIS: Für die Ermittlung der gültigen Arbeitszeiten stellen Sie sicher, dass in den Stammdaten der Personen ein Bundesland und/oder ein Bundesstaat eingetragen ist.

Timeout (Arbeitsstunden)

Anzahl der Arbeitsstunden, nach deren Ablauf der Entscheidungsschritt automatisch entschieden wird.

Für die Zeitberechnung wird die gültige Arbeitszeit des Entscheiders berücksichtigt.

HINWEIS: Für die Ermittlung der gültigen Arbeitszeiten stellen Sie sicher, dass in den Stammdaten der Personen ein Bundesland und/oder ein Bundesstaat eingetragen ist.

Verhalten bei Timeout Aktion, die im Falle einer Zeitüberschreitung ausgeführt wird.
Tabelle 36: Mögliche Verfahren bei Zeitüberschreitung
Verfahren Beschreibung

Genehmigung

Die Bestellung wird in diesem Entscheidungsschritt genehmigt. Es wird der nächste Entscheidungsschritt aufgerufen.

Ablehnung

Die Bestellung wird in diesem Entscheidungsschritt abgelehnt. Es wird der nächste Entscheidungsschritt aufgerufen.

Eskalation

Der Bestellprozess wird eskaliert. Es wird der Entscheidungsschritt zur Eskalation aufgerufen.

Abbruch

Der Entscheidungsschritt, und somit das gesamte Genehmigungsverfahren für die Bestellung, wird abgebrochen.

Zusätzliche Entscheider erlaubt Angabe, ob ein aktueller Entscheider eine weitere Person als Entscheider beauftragen darf. Dieser zusätzliche Entscheider ist für die aktuelle Bestellung parallel entscheidungsberechtigt. Erst wenn beide Entscheidungen abgeschlossen sind, wird die Bestellung den Entscheidern der nächsten Ebene vorgelegt.

Die Option kann nur für Entscheidungsebenen mit einem einzelnen, manuellen Entscheidungsschritt aktiviert werden.

Entscheidung delegierbar Angabe, ob ein aktueller Entscheider die Genehmigung der Bestellung an eine andere Person delegieren darf. Diese Person wird als Entscheider in den aktuellen Entscheidungsschritt aufgenommen. Sie entscheidet anstelle des delegierenden Entscheiders.

Die Option kann nur für Entscheidungsebenen mit einem einzelnen, manuellen Entscheidungsschritt aktiviert werden.

Nicht in Genehmigungshistorie anzeigen Angabe, ob der Entscheidungsschritt in der Genehmigungshistorie ausgeblendet werden soll. Beispielsweise kann dieses Verhalten für Entscheidungsschritte mit dem Entscheidungsverfahren "CD - Errechnete Entscheidung" eingesetzt werden, die nur zur Verzweigung im Entscheidungsbaum dienen. Es erhöht die Übersichtlichkeit der Genehmigungshistorie.
Keine automatische Entscheidung Angabe, ob der Entscheidungsschritt manuell entschieden werden soll. Automatische Entscheidungen mehrerer Schritte werden nicht durchgeführt.
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Entscheidungsebenen verbinden

Entscheidungsebenen verbinden

Wenn Sie Entscheidungsworkflows mit mehreren Entscheidungsebenen einrichten, müssen Sie die einzelnen Ebenen miteinander verbinden. Dabei können Sie folgende Verknüpfungen erstellen:

Tabelle 37: Verknüpfungen für Entscheidungsebenen
Verknüpfung Beschreibung
Genehmigung Verbindung zur nachfolgenden Entscheidungsebene, wenn die aktuelle Entscheidungsebene positiv entschieden wurde.
Ablehnung Verbindung zur nachfolgenden Entscheidungsebene, wenn die aktuelle Entscheidungsebene negativ entschieden wurde.
Umleitung Verbindung zu einer beliebigen Entscheidungsebene, um die aktuelle Entscheidung umzuleiten.

Entscheider können die Entscheidung durch eine andere Entscheidungsebene ausführen lassen, beispielsweise wenn im Einzelfall die Genehmigung durch einen Manager erforderlich ist. Erstellen Sie dafür eine Verbindung zu der Entscheidungsebene, an die eine Entscheidung umgeleitet werden kann. Auf diesem Weg können Entscheidungen auch an eine vorhergehende Entscheidungsebene zurückgegeben werden, beispielsweise bei unzureichender Begründung einer Entscheidung.

Umleitungen an Entscheidungsschritte mit den Entscheidungsverfahren „OC“, „OH“, „EX“, „CR“, „CD“, „SB“ oder „WC“ sind nicht möglich.

Eskalation Verbindung zu einer beliebigen Entscheidungsebene, wenn die aktuelle Entscheidung bei Zeitüberschreitung eskaliert werden soll.

Sind keine nachfolgenden Entscheidungsebenen zur aktuellen Entscheidungsebene angegeben, dann gilt bei einer positiven Entscheidung die Bestellung als genehmigt. Bei einer negativen Entscheidung gilt die Bestellung dann als endgültig abgelehnt. Das Genehmigungsverfahren ist in beiden Fällen abgeschlossen.

Zusätzliche Aufgaben für Entscheidungsworkflows

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Nachdem Sie die Stammdaten erfasst haben, können Sie verschiedene Aufgaben anwenden. Über die Aufgabenansicht stehen verschiedene Formulare zur Verfügung, mit denen Sie folgende Aufgaben ausführen können.

Überblick über den Entscheidungsworkflow

Überblick über den Entscheidungsworkflow

Um einen Überblick über einen Entscheidungsworkflow zu erhalten

  1. Wählen Sie die Kategorie IT Shop | Basisdaten zur Konfiguration | Entscheidungsworkflows.
  2. Wählen Sie in der Ergebnisliste den Entscheidungsworkflow.
  3. Wählen Sie die Aufgabe Überblick über den Entscheidungsworkflow.
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