Chat now with support
Chat with Support

Identity Manager 8.0 - Administrationshandbuch für die Anbindung einer G Suite-Umgebung

Verwalten einer G Suite Einrichten der Synchronisation mit einer G Suite Basisdaten für die Verwaltung einer G Suite Fehlerbehebung Anhang: Konfigurationsparameter für die Verwaltung einer G Suite Anhang: Standardprojektvorlage für eine G Suite Anhang: Verarbeitung von Systemobjekten

Benutzer und Berechtigungen für die Synchronisation mit einer G Suite

Benutzer und Berechtigungen für die Synchronisation mit einer G Suite

Bei der SynchronisationClosed des One Identity Manager mit einer G Suite spielen folgende Benutzer eine Rolle.

Tabelle 2: Benutzer für die Synchronisation

Benutzer

Berechtigungen

Benutzer für den Zugriff auf die G Suite

Für eine vollständige Synchronisation von Objekten einer G Suite mit der ausgelieferten One Identity Manager Standardkonfiguration stellen Sie mindestens einen Nutzer mit Super Admin Berechtigungen und ein Dienstkonto zur Authentifizierung bereit.

  • Das Google Cloud Platform Projekt benötigt Zugriff auf folgende APIs:

    Admin SDK
    Enterprise License Manager API
    Groups Settings API
  • Zur Authentifizierung wird ein Dienstkonto mit der zugehörigen JSON-Schlüsseldatei und domainübergreifender G Suite-Delegation benötigt.

  • In der Google Admin-Konsole muss der API-Zugriff aktiviert sein.
  • In der Google Admin-Konsole muss die Client-ID des Dienstkontos auf folgende API-Bereiche autorisiert werden:

    https://www.googleapis.com/auth/admin.directory.customer, https://www.googleapis.com/auth/admin.directory.device.chromeos, https://www.googleapis.com/auth/admin.directory.device.mobile, https://www.googleapis.com/auth/admin.directory.device.mobile.action,
    https://www.googleapis.com/auth/admin.directory.domain, https://www.googleapis.com/auth/admin.directory.group, https://www.googleapis.com/auth/admin.directory.group.member, https://www.googleapis.com/auth/admin.directory.notifications, https://www.googleapis.com/auth/admin.directory.orgunit, https://www.googleapis.com/auth/admin.directory.resource.calendar,
    https://www.googleapis.com/auth/admin.directory.rolemanagement, https://www.googleapis.com/auth/admin.directory.user, https://www.googleapis.com/auth/admin.directory.user.alias, https://www.googleapis.com/auth/admin.directory.user.security, https://www.googleapis.com/auth/admin.directory.userschema, https://www.googleapis.com/auth/apps.groups.settings, https://www.googleapis.com/auth/admin.datatransfer, https://www.googleapis.com/auth/apps.licensing

Weitere Informationen finden Sie unter Einrichten der erforderlichen Berechtigungen für den Zugriff auf die G Suite.

Benutzerkonto des One Identity Manager Service

Das Benutzerkonto für den One Identity Manager Service benötigt die Rechte, um die Operationen auf Dateiebene durchzuführen (Rechtevergabe, Verzeichnisse und Dateien anlegen und bearbeiten).

Das Benutzerkonto muss der Gruppe "Domänen-Benutzer" (Domain Users) angehören.

Das Benutzerkonto benötigt das erweiterte Benutzerrecht "Anmelden als Dienst" (Log on as a service).

Das Benutzerkonto benötigt Rechte für den internen Webservice.

Hinweis: Muss der One Identity Manager Service unter dem Benutzerkonto des Network Service (NT Authority\NetworkService) laufen, so können Sie die Rechte für den internen Webservice über folgenden Kommandozeilenaufruf vergeben:

netsh http add urlacl url=http://<IP-Adresse>:<Portnummer>/ user="NT AUTHORITY\NETWORKSERVICE"

Für die automatische Aktualisierung des One Identity Manager Services benötigt das Benutzerkonto Vollzugriff auf das One Identity Manager-Installationsverzeichnis.

In der Standardinstallation wird der One Identity Manager installiert unter:

  • %ProgramFiles(x86)%\One Identity (auf 32-Bit Betriebssystemen)
  • %ProgramFiles%\One Identity (auf 64-Bit Betriebssystemen)

Benutzer für den Zugriff auf die One Identity Manager Datenbank

Um die Synchronisation über einen Anwendungsserver auszuführen, wird der Standard-Systembenutzer "Synchronization" bereitgestellt.

Einrichten der erforderlichen Berechtigungen für den Zugriff auf die G Suite

Einrichten der erforderlichen Berechtigungen für den Zugriff auf die G Suite

Damit der G Suite Konnektor auf das ZielsystemClosed zugreifen kann, müssen die erforderlichen Berechtigungen in zwei Google Webfrontends eingerichtet werden.

Um das Dienstkonto zu erstellen und APIs zu aktivieren

  1. Öffnen Sie die Google Cloud Platform-Konsole (https://console.cloud.google.com).
  2. Melden Sie sich als Super Admin der G Suite an.
  3. Wählen Sie ein Projekt aus oder erstellen Sie ein neues Projekt.
  4. Aktivieren Sie die APIs "Admin SDK", "Enterprise License Manager API" und "Groups Settings API".
  5. Erstellen Sie ein Dienstkonto.
    Tabelle 3: Eigenschaften des Dienstkontos
    Eigenschaft Wert
    Rolle  
    Neuen privaten Schlüssel bereitstellen aktiviert
    Schlüsseltyp JSON
    Domainübergreifende G Suite-Delegation aktivieren aktiviert
  6. Notieren Sie sich die Client-ID des Dienstkontos.

    Sie wird beim Einrichten der API-Berechtigungen benötigt.

  7. Speichern Sie die Schlüsseldatei lokal.

    Sie wird beim Erstellen des Synchronisationsprojekts benötigt.

Um den API-Zugriff zu aktivieren und die Client-ID des Dienstkontos auf die benötigten API-Bereiche zu autorisieren

  1. Öffnen Sie die G Suite Admin-Konsole (https://admin.google.com).
  2. Melden Sie sich als Super Admin der G Suite an.
  3. Aktivieren Sie den API-Zugriff.
  4. Autorisieren Sie die Client-ID des Dienstkontos auf die benötigten API-Bereiche.

    Weitere Informationen finden Sie unter Benutzer für den Zugriff auf die G Suite.

  5. Richten Sie bei Bedarf weitere Nutzer mit Super Admin Berechtigungen ein.

    Es können bis zu acht Nutzer mit Super Admin Berechtigungen für die SynchronisationClosed genutzt werden. Jeder Nutzer muss sich mindestens einmal an der G Suite angemeldet und die Nutzungsbedingungen akzeptiert haben.

Einrichten des Synchronisationsservers

Einrichten des Synchronisationsservers

Für die Einrichtung der SynchronisationClosed mit einer G Suite muss ein Server zur Verfügung gestellt werden, auf dem die nachfolgend genannte Software installiert ist:

  • Windows Betriebssystem ab Version 8.1
  • Windows Server

    Unterstützt werden die Versionen:

    • Windows Server 2012
    • Windows Server 2012 R2
    • Windows Server 2016
  • Microsoft .NET Framework Version 4.5.2 oder höher

    Hinweis: Microsoft .NET Framework Version 4.6 wird nicht unterstützt.

    Hinweis: Beachten Sie die Empfehlungen des Zielsystemherstellers.
  • One Identity Manager Service, G Suite Konnektor
    • Installieren Sie die One Identity Manager Komponenten mit dem Installationsassistenten.
      1. Wählen Sie die Option Installationsmodule mit vorhandener Datenbank auswählen.
      2. Wählen Sie die Maschinenrolle Server | JobserverClosed | G Suite.

Vom SynchronisationsserverClosed werden alle Aktionen des One Identity Manager Service gegen die Zielsystemumgebung ausgeführt. Die für die Synchronisation und Administration mit der One Identity Manager-Datenbank benötigten Einträge werden vom Synchronisationsserver bearbeitet. Der Synchronisationsserver muss im One Identity Manager als Jobserver bekannt sein.

Hinweis: Wenn mehrere gleichartige Zielsystemumgebungen über den selben Synchronisationsserver synchronisiert werden sollen, ist es aus Performancegründen günstig, für jedes einzelne Zielsystem einen eigenen Jobserver einzurichten. Dadurch wird ein unnötiger Wechsel der Verbindungen zum Zielsystem vermieden, da stets nur gleichartige Aufträge von einem Jobserver zu verarbeiten sind (Nachnutzung bestehender Verbindungen).

Um den One Identity Manager Service zu installieren, nutzen Sie das Programm Server Installer. Das Programm führt die folgenden Schritte aus.

  • Erstellen eines Jobservers.
  • Festlegen der Maschinenrollen und Serverfunktionen für den Jobserver.
  • Remote-Installation der One Identity Manager Service-Komponenten entsprechend der Maschinenrollen.
  • Konfigurieren des One Identity Manager Service.
  • Starten des One Identity Manager Service.

Hinweis: Das Programm führt eine Remote-Installation des One Identity Manager Service aus. Eine lokale Installation des Dienstes ist mit diesem Programm nicht möglich. Die Remote-Installation wird nur innerhalb einer Domäne oder in Domänen mit Vertrauensstellung unterstützt.

Um den One Identity Manager Service remote auf einem Server zu installieren und zu konfigurieren

  1. Starten Sie das Programm Server Installer auf Ihrer administrativen Arbeitsstation.
  2. Auf der Seite DatenbankverbindungClosed geben Sie die gültigen Verbindungsdaten zur One Identity Manager-Datenbank ein und klicken Sie Weiter.
  3. Auf der Seite Servereigenschaften legen Sie fest, auf welchem Server der One Identity Manager Service installiert werden soll.
    1. Wählen Sie in der Auswahlliste Server einen Jobserver aus.

      - ODER -

      Um einen neuen Jobserver zur erstellen, klicken Sie Hinzufügen.

    2. Bearbeiten Sie folgende Informationen für den Jobserver.
      Tabelle 4: Eigenschaften eines Jobservers
      Eigenschaft Beschreibung
      Server Bezeichnung des Jobservers.
      Queue

      Bezeichnung der Queue, welche die Prozessschritte verarbeitet. Jeder One Identity Manager Service innerhalb des gesamten Netzwerkes muss eine eindeutige Queue-Bezeichnung erhalten. Mit exakt dieser Queue-Bezeichnung werden die Prozessschritte an der Jobqueue angefordert. Die Queue-Bezeichnung wird in die Konfigurationsdatei des One Identity Manager Service eingetragen.

      Vollständiger Servername

      Vollständiger Servername gemäß DNS Syntax.

      Beispiel:

      <Name des Servers>.<Vollqualifizierter Domänenname>

      Hinweis: Über die Option Erweitert können Sie weitere Eigenschaften für den Jobserver bearbeiten. Sie können die Eigenschaften auch zu einem späteren Zeitpunkt mit dem Designer bearbeiten.
  4. Auf der Seite Maschinenrollen legen Sie fest, welche Rolle der Jobserver im One Identity Manager übernimmt. Abhängig von der gewählten Maschinenrolle werden die Installationspakete ermittelt, die auf dem Jobserver installiert werden.
    • G Suite
  5. Auf der Seite Serverfunktionen legen Sie die Funktion des Servers in der One Identity Manager-Umgebung fest. Abhängig von der Serverfunktion wird die Verarbeitung der One Identity Manager-Prozesse ausgeführt.

    Die Serverfunktionen sind abhängig von den gewählten Maschinenrollen bereits ausgewählt. Sie können die Serverfunktionen hier weiter einschränken.

    • G Suite Konnektor
  6. Auf der Seite Dienstkonfiguration prüfen Sie die Konfiguration des One Identity Manager Service.

    Hinweis: Die initiale Konfiguration des Dienstes ist bereits vordefiniert. Sollte eine erweiterte Konfiguration erforderlich sein, können Sie diese auch zu einem späteren Zeitpunkt mit dem Designer durchführen. Ausführliche Informationen zur Konfiguration des Dienstes finden Sie im One Identity Manager Konfigurationshandbuch.
  7. Zur Konfiguration der Remote-Installation, klicken Sie Weiter.
  8. Bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage mit Ja.
  9. Auf der Seite Installationsquelle festlegen wählen Sie das Verzeichnis mit den Installationsdateien.
  10. Auf der Seite Datenbankschlüsseldatei auswählen wählen die Datei mit dem privaten Schlüssel.

    Hinweis: Diese Seite wird nur angezeigt, wenn die Datenbank verschlüsselt ist.
  11. Auf der Seite Serverzugang erfassen Sie die Installationsinformationen für den Dienst.
    Tabelle 5: Installationsinformationen
    Eingabe Beschreibung
    Computer Server, auf dem der Dienst installiert und gestartet wird.

    Um einen Server auszuwählen

    • Erfassen Sie den Servernamen.

      -ODER-

    • Wählen Sie einen Eintrag in der Liste.
    Dienstkonto Angaben zum Benutzerkonto des One Identity Manager Service.

    Um ein Benutzerkonto für den One Identity Manager Service zu erfassen

    • Aktivieren Sie die Option Lokales Systemkonto.

      Damit wird der One Identity Manager Service unter dem Konto "NT AUTHORITY\SYSTEM" gestartet.

      - ODER-

    • Erfassen Sie Benutzerkonto, Kennwort und Kennwortwiederholung.
    Installationskonto Angaben zum administrativen Benutzerkonto für die Installation des Dienstes.

    Um ein administratives Benutzerkonto für die Installation zu erfassen

    • Aktivieren Sie die Option Erweitert.
    • Aktivieren Sie die Option Angemeldeter Benutzer.

      Es wird das Benutzerkonto des aktuell angemeldeten Benutzers verwendet.

      - ODER-

    • Geben Sie Benutzerkonto, Kennwort und Kennwortwiederholung ein.
  12. Um die Installation des Dienstes zu starten, klicken Sie Weiter.

    Die Installation des Dienstes wird automatisch ausgeführt und kann einige Zeit dauern.

  13. Auf der letzten Seite des Server Installer klicken Sie Fertig.

    Hinweis: Der Dienst wird mit der Bezeichnung "One Identity Manager Service" in der Dienstverwaltung des Servers eingetragen.

Erstellen eines Synchronisationsprojektes für die initiale Synchronisation einer G Suite

Erstellen eines Synchronisationsprojektes für die initiale Synchronisation einer G Suite

Verwenden Sie den Synchronization EditorClosed, um die SynchronisationClosed zwischen One Identity Manager-Datenbank und G Suite einzurichten. Nachfolgend sind die Schritte für die initiale Einrichtung eines Synchronisationsprojektes beschrieben. Ausführliche Informationen zur Einrichtung der Synchronisation finden Sie im One Identity Manager Referenzhandbuch für die Zielsystemsynchronisation.

Nach der initialen Einrichtung können Sie innerhalb des Synchronisationsprojektes die Workflows anpassen und weitere Workflows konfigurieren. Nutzen Sie dazu den WorkflowClosed-Assistenten im Synchronization Editor. Der Synchronization Editor bietet zusätzlich verschiedene Konfigurationsmöglichkeiten für ein SynchronisationsprojektClosed an.

Für die Einrichtung des Synchronisationsprojektes halten Sie die folgenden Informationen bereit.

Tabelle 6: Benötigte Informationen für die Erstellung eines Synchronisationsprojektes

Angaben

Erläuterungen

Primäre Domain

Name der primären Domain der G Suite.

Schlüsseldatei des Dienstkontos

JSON-Schlüsseldatei, die beim Einrichten des Dienstkontos gespeichert wurde.

Super Admin-E-Mail-Adressen zur Anmeldung

Es können bis zu acht Super Admins angegeben werden, die zum Synchronisieren der G Suite genutzt werden. Je mehr angegeben werden, umso stärker können Zugriffe parallelisiert werden. Die Gesamtlaufzeit der Anfragen kann sich verbessern.

Stellen Sie mindestens einen Nutzer mit Super Admin Berechtigungen bereit. Weitere Informationen finden Sie unter Benutzer und Berechtigungen für die Synchronisation mit einer G Suite .

SynchronisationsserverClosed für die G Suite

Vom Synchronisationsserver werden alle Aktionen des One Identity Manager Service gegen die Zielsystemumgebung ausgeführt. Die für die Synchronisation und Administration mit der One Identity Manager-Datenbank benötigten Einträge werden vom Synchronisationsserver bearbeitet.

Auf dem Synchronisationsserver muss der One Identity Manager Service mit dem G Suite Konnektor installiert sein.

Tabelle 7: Zusätzliche Eigenschaften für den Jobserver
Eigenschaft Wert
Serverfunktion G Suite Konnektor
Maschinenrolle Server/Jobserver/G Suite

Weitere Informationen finden Sie unter Einrichten des Synchronisationsservers.

Verbindungsdaten zur One Identity Manager Datenbank

SQL Server:

  • Datenbankserver
  • Datenbank
  • Datenbankbenutzer und Kennwort
  • Angabe, ob integrierte Windows Authentifizierung verwendet wird.

    Die Verwendung dieser Authentifizierung wird nicht empfohlen. Sollten Sie dieses Verfahren dennoch einsetzen, stellen Sie sicher, dass Ihre Umgebung Windows Authentifizierung unterstützt.

Oracle:

  • Angabe, ob der Zugriff direkt oder über Oracle Client erfolgt

    Die erforderlichen Verbindungsdaten sind abhängig von der Einstellung dieser Option.

  • Datenbankserver
  • Port der Oracle Instanz
  • Service Name
  • Oracle Datenbankbenutzer und Kennwort
  • Datenquelle (TNS Alias Name aus der TNSNames.ora)

RemoteverbindungsserverClosed

Um die Synchronisation mit einem Zielsystem zu konfigurieren, muss der One Identity Manager Daten aus dem Zielsystem auslesen. Dabei kommuniziert der One Identity Manager direkt mit dem Zielsystem. Wenn der direkte Zugriff von der Arbeitsstation, auf der der Synchronization Editor installiert ist, nicht möglich ist, beispielsweise aufgrund der Firewall-Konfiguration, kann eine Remoteverbindung eingerichtet werden.

Der Remoteverbindungsserver und die Arbeitsstation müssen in der selben Active Directory Domäne stehen.

Konfiguration des Remoteverbindungsservers:

  • One Identity Manager Service ist gestartet
  • RemoteConnectPlugin ist installiert
  • G Suite Konnektor ist installiert

Der Remoteverbindungsserver muss im One Identity Manager als Jobserver bekannt sein. Es wird der Name des Jobservers benötigt.

TIPP: Der Remoteverbindungsserver benötigt dieselbe Konfiguration (bezüglich der installierten Software) wie der Synchronisationsserver. Nutzen Sie den Synchronisationsserver gleichzeitig als Remoteverbindungsserver, indem Sie lediglich das RemoteConnectPlugin zusätzlich installieren.

Ausführliche Informationen zum Herstellen einer Remoteverbindung finden Sie im One Identity Manager Referenzhandbuch für die Zielsystemsynchronisation.

Hinweis: Der folgende Ablauf beschreibt die Einrichtung eines Synchronisationsprojekts, wenn der Synchronization Editor
  • im Standardmodus ausgeführt wird und
  • aus dem Launchpad gestartet wird.

Wenn der ProjektassistentClosed im Expertenmodus ausgeführt wird oder direkt aus dem Synchronization Editor gestartet wird, können zusätzliche Konfigurationseinstellungen vorgenommen werden. Folgen Sie in diesen Schritten den Anweisungen des Projektassistenten.

Um ein initiales Synchronisationsprojekt für eine G Suite einzurichten

  1. Starten Sie das Launchpad und melden Sie sich an der One Identity Manager-Datenbank an.

    Hinweis: Wenn die Synchronisation über einen Anwendungsserver ausgeführt werden soll, stellen Sie die DatenbankverbindungClosed über den Anwendungsserver her.
  2. Wählen Sie den Eintrag ZielsystemtypClosed G Suite. Klicken Sie Starten.

    Der Projektassistent des Synchronization Editors wird gestartet.

  1. Auf der Seite Systemzugriff legen Sie fest, wie der One Identity Manager auf das Zielsystem zugreifen kann.
    • Ist der Zugriff von der Arbeitsstation, auf der Sie den Synchronization Editor gestartet haben, möglich, nehmen Sie keine Einstellungen vor.
    • Ist der Zugriff von der Arbeitsstation, auf der Sie den Synchronization Editor gestartet haben, nicht möglich, können Sie eine Remoteverbindung herstellen.

      Aktivieren Sie die Option Verbindung über einen Remoteverbindungsserver herstellen und wählen Sie unter Jobserver den Server, über den die Verbindung hergestellt werden soll.

  1. Auf der Seite Primäre Domain und Dienstkonto geben Sie die primäre Domain des G Suite-Kontos sowie die Schlüsseldatei des Dienstkontos an.
    Tabelle 8: Anmeldeinformationen für die Verbindung zur G Suite
    Eigenschaft Beschreibung
    Primäre Domain

    Name der primären Domain der G Suite.

    Schlüsseldatei des Dienstkontos

    JSON-Schlüsseldatei, die beim Einrichten des Dienstkontos gespeichert wurde.

    • Ziehen Sie die Schlüsseldatei per Drag and Drop in das Eingabefeld, um sie zu laden.

      - ODER -

    • Klicken Sie Schlüsseldatei öffnen und wählen Sie den Pfad zur Schlüsseldatei.

  2. Auf der Seite G Suite Administratoren geben Sie die E-Mail-Adressen aller Super Admins an, die der G Suite Konnektor zur Anmeldung am Zielsystem nutzen kann.

    Es können bis zu acht Super Admins angegeben werden. Je mehr angegeben werden, umso stärker können Zugriffe parallelisiert werden. Die Gesamtlaufzeit der Anfragen kann sich verbessern.

    • Klicken Sie Verbindung testen, um die Verbindungsdaten zu prüfen.

      Es werden alle Administratorkonten auf Gültigkeit geprüft.

  3. Auf der Seite Lokaler Cache legen Sie fest, ob der lokale Cache des G Suite Konnektors genutzt werden soll. Bei einer Vollsynchronisation werden dadurch die Zugriffe auf die G Suite minimiert. Es wird vermieden, dass durch die Synchronisation die API-Kontingente überschritten werden.

    Die Option ist standardmäßig aktiviert. Sie sollte nur für Fehleranalysen deaktiviert werden.

  4. Auf der letzten Seite des Systemverbindungsassistenten können Sie die Verbindungsdaten speichern.
    • Aktivieren Sie die Option Verbindung lokal speichern, um die Verbindungsdaten zu speichern. Diese können Sie bei der Einrichtung weiterer Synchronisationsprojekte nutzen.
    • Um den Systemverbindungsassistenten zu beenden und zum Projektassistenten zurückzukehren, klicken Sie Fertig.
  1. Auf der Seite One Identity Manager Verbindung überprüfen Sie die Verbindungsdaten zur One Identity Manager-Datenbank. Die Daten werden aus der verbundenen Datenbank geladen. Geben Sie das Kennwort erneut ein.

    Hinweis: Wenn Sie mit einer unverschlüsselten One Identity Manager-Datenbank arbeiten und noch kein Synchronisationsprojekt in der Datenbank gespeichert ist, erfassen Sie alle Verbindungsdaten neu. Wenn bereits ein Synchronisationsprojekt gespeichert ist, wird diese Seite nicht angezeigt.
  2. Der Assistent lädt das ZielsystemschemaClosed. Abhängig von der Art des Zielsystemzugriffs und der Größe des Zielsystems kann dieser Vorgang einige Minuten dauern.
  1. Auf der Seite Zielsystemzugriff einschränken legen Sie fest, wie der Systemzugriff erfolgen soll. Zur Auswahl stehen:
    Tabelle 9: Zielsystemzugriff festlegen
    Option Bedeutung

    Das Zielsystem soll nur eingelesen werden.

    Angabe, ob nur ein SynchronisationsworkflowClosed zum initialen Einlesen des Zielsystems in die One Identity Manager Datenbank eingerichtet werden soll.

    Der Synchronisationsworkflow zeigt folgende Besonderheiten:

    • Die SynchronisationsrichtungClosed ist "In den One Identity Manager".
    • In den Synchronisationsschritten sind die Verarbeitungsmethoden nur für die Synchronisationsrichtung "In den One Identity Manager" definiert.

    Es sollen auch Änderungen im Zielsystem durchgeführt werden.

    Angabe, ob zusätzlich zum Synchronisationsworkflow zum initialen Einlesen des Zielsystems ein Provisionierungsworkflow eingerichtet werden soll.

    Der Provisionierungsworkflow zeigt folgende Besonderheiten:

    • Die Synchronisationsrichtung ist "In das Zielsystem".
    • In den Synchronisationsschritten sind die Verarbeitungsmethoden nur für die Synchronisationsrichtung "In das Zielsystem" definiert.
    • Synchronisationsschritte werden nur für solche Schemaklassen erstellt, deren Schematypen schreibbar sind.
  2. Auf der Seite Synchronisationsserver wählen Sie den Synchronisationsserver, der die Synchronisation ausführen soll.

    Wenn der Synchronisationsserver noch nicht als Jobserver in der One Identity Manager-Datenbank bekannt gegeben wurde, können Sie einen neuen Jobserver anlegen.

    • Klicken Sie , um einen neuen Jobserver anzulegen.
    • Erfassen Sie die Bezeichnung des Jobservers und den vollständigen Servernamen gemäß DNS-Syntax.
    • Klicken Sie OK.

      Der Synchronisationsserver wird als Jobserver für das Zielsystem in der One Identity Manager-Datenbank bekannt gegeben.

      Hinweis: Stellen Sie nach dem Speichern des Synchronisationsprojekts sicher, dass dieser Server als Synchronisationsserver eingerichtet ist.
  1. Um den Projektassistenten zu beenden, klicken Sie Fertig.

    Es wird ein Standardzeitplan für regelmäßige Synchronisationen erstellt und zugeordnet. Aktivieren Sie den Zeitplan für die regelmäßige Synchronisation.

    Das Synchronisationsprojekt wird erstellt, gespeichert und sofort aktiviert.

    Hinweis: Wenn das Synchronisationsprojekt nicht sofort aktiviert werden soll, deaktivieren Sie die Option Synchronisationsprojekt speichern und sofort aktivieren. In diesem Fall speichern Sie das Synchronisationsprojekt manuell vor dem Beenden des Synchronization Editor.

    Hinweis: Die Verbindungsdaten zum Zielsystem werden in einem VariablensetClosed gespeichert und können bei Bedarf im Synchronization Editor in der Kategorie Konfiguration | Variablen angepasst werden.

Um den Inhalt des Synchronisationsprotokolls zu konfigurieren

  1. Um das Synchronisationsprotokoll für die Zielsystemverbindung zu konfigurieren, wählen Sie die Kategorie Konfiguration | Zielsystem.
  2. Um das Synchronisationsprotokoll für die Datenbankverbindung zu konfigurieren, wählen Sie die Kategorie Konfiguration | One Identity Manager Verbindung.
  3. Wählen Sie den Bereich Allgemein und klicken Sie Konfigurieren...
  4. Wählen Sie den Bereich Synchronisationsprotokoll und aktivieren Sie Synchronisationsprotokoll erstellen.
  5. Aktivieren Sie die zu protokollierenden Daten.

    Hinweis: Einige Inhalte erzeugen besonders viele Protokolldaten!

    Das Synchronisationsprotokoll soll nur die für Fehleranalysen und weitere Auswertungen notwendigen Daten enthalten.

  6. Klicken Sie OK.

Um regelmäßige Synchronisationen auszuführen

  1. Wählen Sie die Kategorie Konfiguration | Startkonfigurationen.
  2. Wählen Sie in der Dokumentenansicht eine StartkonfigurationClosed aus und klicken Sie Zeitplan bearbeiten....
  3. Bearbeiten Sie die Eigenschaften des Zeitplans.
  4. Um den Zeitplan zu aktivieren, klicken Sie Aktiviert.
  5. Klicken Sie OK.

Um die initiale Synchronisation manuell zu starten

  1. Wählen Sie die Kategorie Konfiguration | Startkonfigurationen.
  2. Wählen Sie in der Dokumentenansicht eine Startkonfiguration und klicken Sie Ausführen.
  3. Bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage mit Ja.

Hinweis: Im Anschluss an eine Synchronisation werden in der Standardinstallation automatisch für die Benutzerkonten Personen erzeugt. Ist zum Zeitpunkt der Synchronisation noch keine Kontendefinition für die Kunden-Umgebung bekannt, werden die Benutzerkonten mit den Personen verbunden. Es wird jedoch noch keine Kontendefinition zugewiesen. Die Benutzerkonten sind somit im Zustand "Linked" (verbunden).

Um die Benutzerkonten über Kontendefinitionen zu verwalten

  1. Erstellen Sie eine Kontendefinition.
  2. Weisen Sie der Kunden-Umgebung eine Kontendefinition zu.
  3. Weisen Sie den Benutzerkonten im Zustand "Linked" (verbunden) die Kontendefinition und den Automatisierungsgrad zu.
    1. Wählen Sie die Kategorie G Suite | Benutzerkonten | Verbunden aber nicht konfiguriert | <Kunden-Umgebung>.
    2. Wählen Sie die Aufgabe Kontendefinition an verbundene Benutzerkonten zuweisen.
Verwandte Themen
Related Documents