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Identity Manager 8.0 - Administrationshandbuch für die Anbindung einer G Suite-Umgebung

Verwalten einer G Suite Einrichten der Synchronisation mit einer G Suite Basisdaten für die Verwaltung einer G Suite Fehlerbehebung Anhang: Konfigurationsparameter für die Verwaltung einer G Suite Anhang: Standardprojektvorlage für eine G Suite Anhang: Verarbeitung von Systemobjekten

Schema aktualisieren

Schema aktualisieren

Während ein SynchronisationsprojektClosed bearbeitet wird, stehen alle Schemadaten (Schematypen und Schemaeigenschaften) des Zielsystemschemas und des One Identity Manager Schemas zur Verfügung. Für eine Synchronisationskonfiguration wird jedoch nur ein Teil dieser Daten benötigt. Wenn ein Synchronisationsprojekt fertig gestellt wird, werden die Schemas komprimiert, um die nicht benötigten Daten aus dem Synchronisationsprojekt zu entfernen. Dadurch kann das Laden des Synchronisationsprojekts beschleunigt werden. Die entfernten Schemadaten können zu einem späteren Zeitpunkt wieder in die Synchronisationskonfiguration aufgenommen werden.

Wenn sich das ZielsystemschemaClosed oder das One Identity Manager SchemaClosed geändert hat, müssen diese Änderungen ebenfalls in die Synchronisationskonfiguration aufgenommen werden. Anschließend können die Änderungen in das MappingClosed der Schemaeigenschaften eingearbeitet werden.

Um Schemadaten, die beim Komprimieren entfernt wurden, und Schemaänderungen in der Synchronisationskonfiguration berücksichtigen zu können, aktualisieren Sie das jeweilige Schema im Synchronisationsprojekt. Das kann erforderlich sein, wenn:

  • ein Schema geändert wurde, durch:
    • Änderungen am Zielsystemschema
    • unternehmensspezifische Anpassungen des One Identity Manager Schemas
    • eine Update-Migration des One Identity Manager
  • ein Schema im Synchronisationsprojekt komprimiert wurde, durch:
    • die Aktivierung des Synchronisationsprojekts
    • erstmaliges Speichern des Synchronisationsprojekts
    • Komprimieren eines Schemas

Um das Schema einer Systemverbindung zu aktualisieren

  1. Wählen Sie die Kategorie Konfiguration | Zielsystem.

    - ODER -

    Wählen Sie die Kategorie Konfiguration | One Identity Manager Verbindung.

  2. Wählen Sie die Ansicht Allgemein und klicken Sie Schema aktualisieren.
  3. Bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage mit Ja.

    Die Schemadaten werden neu geladen.

Um ein Mapping zu bearbeiten

  1. Öffnen Sie das Synchronisationsprojekt im Synchronization EditorClosed.

  2. Wählen Sie die Kategorie Mappings.
  3. Wählen Sie in der Navigationsansicht das Mapping.

    Der Mappingeditor wird geöffnet. Ausführliche Informationen zum Bearbeiten von Mappings finden Sie im One Identity Manager Referenzhandbuch für die Zielsystemsynchronisation.

Hinweis: Wenn das Schema eines aktivierten Synchronisationsprojekts aktualisiert wird, wird das Synchronisationsprojekt deaktiviert. Damit Synchronisationen ausgeführt werden, aktivieren Sie das Synchronisationsprojekt erneut.

Erweiterte Einstellungen der Zielsystemverbindung

Erweiterte Einstellungen der Zielsystemverbindung

An der Zielsystemverbindung können verschiedene zusätzliche Einstellungen vorgenommen werden, beispielsweise um die Anzahl an Wiederholversuchen oder Wartezeiten festzulegen. Beim Einrichten der initialen SynchronisationClosed werden für diese Eigenschaften der Systemverbindung Standardwerte gesetzt. Diese Standardwerte können angepasst werden, beispielsweise um die Analyse von Synchronisationsproblemen zu unterstützen.

Um die Standardwerte zu ändern, gibt es zwei Wege:

  1. Legen Sie ein spezialisiertes VariablensetClosed an und ändern Sie die Werte der betroffenen Variablen.

    Die Standardwerte bleiben im Standardvariablenset erhalten. Die Variablen können jederzeit auf die Standardwerte zurückgesetzt werden. - Empfohlenes Vorgehen.

    Weitere Informationen finden Sie unter Verbindungsparameter im Variablenset bearbeiten.

  2. Bearbeiten Sie die Zielsystemverbindung mit dem Systemverbindungsassistenten und ändern Sie die betroffenen Werte.

    Der Systemverbindungsassistent liefert zusätzliche Erläuterungen zu den Einstellungen. Die Standardwerte werden jedoch überschrieben. Sie können nicht zurückgesetzt werden.

    Weitere Informationen finden Sie unter Eigenschaften der Zielsystemverbindung bearbeiten.

Hinweis: Wenn der ProjektassistentClosed beim initialen Einrichten der Synchronisation direkt aus dem Synchronization EditorClosed gestartet wird, können Sie die erweiterten Einstellungen bereits beim Einrichten des Synchronisationsprojekts bearbeiten. In diesem Fall werden die Standardwerte sofort durch Ihre Einstellungen überschrieben.
Tabelle 10: Erweiterte Einstellungen der Zielsystemverbindung

Eigenschaft

Beschreibung

Lokalen Cache verwenden

Angabe, ob der lokale Cache des G Suite Konnektors genutzt werden soll.

Der lokale Cache wird genutzt, um zu vermeiden, dass durch die Synchronisation die API-Kontingente überschritten werden. Bei einer Vollsynchronisation werden die Zugriffe auf die G Suite minimiert. Bei der ProvisionierungClosed wird die Option ignoriert.

Die Option ist standardmäßig aktiviert. Für Fehleranalysen kann sie deaktiviert werden.

Ausführliche Informationen dazu finden Sie im One Identity Manager Referenzhandbuch für die Zielsystemsynchronisation.

Polling Anzahl

Legt fest, wie oft bei der Provisionierung oder Synchronisation ins Zielsystem versucht werden soll, einen neu geschriebenen Wert zu lesen, bevor ein Fehler gemeldet wird.

Beim Speichern bestimmter Eigenschaften von Benutzerkonten (beispielsweise Telefonnummern oder Instant Messenger Einstellungen) ist das Ergebnis in der G Suite verzögert sichtbar und kann daher erst nach einer Verzögerung für weitere Operationen genutzt werden.

Wiederholversuche bei der Massenverarbeitung

Anzahl der Wiederholversuche für fehlgeschlagene Massenoperationen im Zielsystem, beispielsweise bei der Synchronisation von Gruppenmitgliedschaften.

Timeout bei der Massenverarbeitung

Wartezeit in Sekunden zwischen den Wiederholversuchen für fehlgeschlagene Massenoperationen.

Produkte und SKUs XML

Produkt-IDs und Stock-Keeping-Unit-IDs als XML-Datei.

Die Liste der verfügbaren Produkte und SKUs ist durch Google fest definiert und daher auch fest im G Suite Konnektor hinterlegt. Wenn Google diese Liste ändert, kann hier eine XML-Datei eingetragen werden, welche die im G Suite Konnektor hinterlegte Liste überschreibt.

Beispiel:

<products>

<product name="G Suite" id="Google-Apps">

<sku id="Google-Apps-Unlimited" name="G Suite Business"/>

<sku id="Google-Apps-For-Business" name="G Suite Basic" />

<sku id="Google-Apps-Lite" name="G Suite Lite"/>

<sku id="Google-Apps-For-Postini" name="Google Apps Message Security"/>

</product>

<product name="Google Drive storage" id="Google-Drive-storage">

<sku id="Google-Drive-storage-20GB" name="Google Drive storage 20 GB"/>

<sku id="Google-Drive-storage-50GB" name="Google Drive storage 50 GB"/>

<...>

<sku id="Google-Drive-storage-16TB" name="Google Drive storage 16 TB"/>

</product>

<...>

</products>

Verbindungsparameter im Variablenset bearbeiten

Verbindungsparameter im Variablenset bearbeiten

Die Verbindungsparameter für die erweiterten Einstellungen wurden beim Einrichten der SynchronisationClosed als Variablen im Standardvariablenset gespeichert. Sie können die Werte dieser Variablen in einem spezialisierten VariablensetClosed Ihren Erfordernissen anpassen und dieses Variablenset einer StartkonfigurationClosed und einem BasisobjektClosed zuordnen. Damit haben Sie jederzeit die Möglichkeit, erneut die Standardwerte aus dem Standardvariablenset zu nutzen.

Hinweis: Um die Datenkonsistenz in den angebundenen Zielsystemen zu bewahren, stellen Sie sicher, dass die Startkonfiguration für die Synchronisation und das Basisobjekt für die ProvisionierungClosed dasselbe Variablenset verwenden. Das gilt insbesondere, wenn ein SynchronisationsprojektClosed für die Synchronisation verschiedener Kunden-Umgebungen genutzt wird.

Um die erweiterten Einstellungen in einem spezialisierten Variablenset anzupassen

  1. Öffnen Sie das Synchronisationsprojekt im Synchronization EditorClosed.

  2. Wählen Sie die Kategorie Konfiguration | Zielsystem.
  3. Öffnen Sie die Ansicht Verbindungsparameter.
  4. Wählen Sie einen der folgenden Parameter und klicken Sie Umwandeln.
    Tabelle 11: Variablen für die erweiterten Einstellungen der Systemverbindung

    Parameter

    Beschreibung

    Polling Anzahl

    Legt fest, wie oft bei der Provisionierung oder Synchronisation ins Zielsystem versucht werden soll, einen neu geschriebenen Wert zu lesen, bevor ein Fehler gemeldet wird.

    Wiederholversuche bei der Massenverarbeitung

    Anzahl der Wiederholversuche für fehlgeschlagene Massenoperationen im Zielsystem, beispielsweise bei der Synchronisation von Gruppenmitgliedschaften.

    Timeout bei der Massenverarbeitung

    Wartezeit in Sekunden zwischen den Wiederholversuchen für fehlgeschlagene Massenoperationen.

    Cache

    Angabe, ob der lokale Cache des G Suite Konnektors genutzt werden soll.

    Weitere Informationen finden Sie unter Erweiterte Einstellungen der Zielsystemverbindung.

  5. Wählen Sie die Kategorie Konfiguration | Variablen.

    Im unteren Bereich der Dokumentenansicht werden alle spezialisierten Variablensets angezeigt.

  6. Wählen Sie ein spezialisiertes Variablenset oder klicken Sie in der Symbolleiste der Variablensetansicht .
    • Um das Variablenset umzubenennen, markieren Sie das Variablenset und klicken Sie in der Symbolleiste der Variablensetansicht . Erfassen Sie einen Namen für das Variablenset.
  7. Wählen Sie die zuvor angelegten Variablen und erfassen Sie neue Werte.

  8. Wählen Sie die Kategorie Konfiguration | Startkonfigurationen.
  9. Wählen Sie eine Startkonfiguration und klicken Sie Bearbeiten...
  10. Wählen Sie den Tabreiter Allgemein.
  11. Ordnen Sie im Eingabefeld Variablenset das spezialisierte Variablenset zu.
  12. Wählen Sie die Kategorie Konfiguration | Basisobjekte.
  13. Wählen Sie ein Basisobjekt und klicken Sie .

    - ODER -

    Klicken Sie , um ein neues Basisobjekt anzulegen.

  14. Ordnen Sie im Eingabefeld Variablenset das spezialisierte Variablenset zu.
  15. Speichern Sie die Änderungen.

Ausführliche Informationen zur Anwendung von Variablen und Variablensets, zum Wiederherstellen der Standardwerte und zum Anlegen von Basisobjekten finden Sie im One Identity Manager Referenzhandbuch für die Zielsystemsynchronisation.

Eigenschaften der Zielsystemverbindung bearbeiten

Eigenschaften der Zielsystemverbindung bearbeiten

Die erweiterten Eigenschaften der Zielsystemverbindung können auch mit dem Systemverbindungsassistenten geändert werden. Dabei werden die Werte, die Sie hier setzen in das Standardvariablenset übernommen. Die ursprünglichen Standardwerte können folglich nicht wiederhergestellt werden.

Um die erweiterten Einstellungen mit dem Systemverbindungsassistenten zu bearbeiten

  1. Öffnen Sie das SynchronisationsprojektClosed im Synchronization EditorClosed.

  2. Wählen Sie die Kategorie Konfiguration | Zielsystem.
  3. Klicken Sie Verbindung bearbeiten....

    Der Systemverbindungsassistent wird gestartet.

  4. Auf der Startseite des Systemverbindungsassistenten aktivieren Sie Erweiterte Einstellungen anzeigen.
  5. Auf der Seite Erweiterte Einstellungen passen Sie die Eigenschaften Ihren Erfordernissen an.

    Weitere Informationen finden Sie unter Erweiterte Einstellungen der Zielsystemverbindung.

  6. Speichern Sie die Änderungen.
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