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Identity Manager 8.0 - Administrationshandbuch für die Anbindung einer SAP R/3-Umgebung

Verwalten einer SAP R/3-Umgebung Einrichten der Synchronisation mit einer SAP R/3-Umgebung Basisdaten für die Verwaltung einer SAP R/3-Umgebung
Einrichten von Kontendefinitionen Basisdaten zur Benutzerverwaltung Bearbeiten eines Servers Zielsystemverantwortliche
SAP Systeme SAP Mandanten SAP Benutzerkonten SAP Gruppen, SAP Rollen und SAP Profile SAP Produkte Bereitstellen der Daten für die Systemvermessung Berichte über SAP Systeme Anhang: Konfigurationsparameter für die Verwaltung einer SAP R/3-Umgebung Anhang: Standardprojektvorlage für die Synchronisation einer SAP R/3-Umgebung Anhang: Referenzierte SAP R/3-Tabellen und BAPI-Aufrufe Anhang: Beispiel für eine Schemaerweiterungsdatei

Synchronisation in die SAP R/3-Umgebung konfigurieren

Synchronisation in die SAP R/3-Umgebung konfigurieren

Das SynchronisationsprojektClosed für die initiale Synchronisation stellt je einen WorkflowClosed zum initialen Einlesen der Zielsystemobjekte (Initial Synchronization) und für die Provisionierung von Objektänderungen aus der One Identity Manager-Datenbank in das Zielsystem (Provisioning) bereit. Um bei der Synchronisation den One Identity Manager als Mastersystem zu nutzen, benötigen Sie zusätzlich einen Workflow mit der SynchronisationsrichtungClosed "In das Zielsystem".

Um eine Synchronisationskonfiguration für die Synchronisation in die SAP R/3-Umgebung zu erstellen

  1. Öffnen Sie das Synchronisationsprojekt im Synchronization EditorClosed.

  2. Prüfen Sie, ob die bestehenden Mappings für die Synchronisation in das Zielsystem genutzt werden können. Erstellen Sie bei Bedarf neue Mappings.
  3. Erstellen Sie mit dem Workflowassistenten einen neuen Workflow.

    Es wird ein Workflow mit der Synchronisationsrichtung "In das Zielsystem" angelegt.

  4. Erstellen Sie eine neue StartkonfigurationClosed. Nutzen Sie dabei den neu angelegten Workflow.
  5. Speichern Sie die Änderungen.
  6. Führen Sie eine Konsistenzprüfung durch.

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Synchronisation verschiedener Mandanten konfigurieren

Synchronisation verschiedener Mandanten konfigurieren

Voraussetzungen

  • Die Zielsystemschemas beider Mandanten sind identisch.
  • Alle virtuellen Schemaeigenschaften, die im MappingClosed genutzt werden, müssen in den erweiterten Schemas beider Mandanten vorhanden sein.

Um ein SynchronisationsprojektClosed für die Synchronisation eines weiteren Mandaten anzupassen

  1. Stellen Sie in dem weiteren Mandanten ein Benutzerkonto für die Synchronisation mit ausreichenden Berechtigungen bereit.
  2. Öffnen Sie das Synchronisationsprojekt im Synchronization EditorClosed.

  1. Erstellen Sie für den weiteren Mandanten ein neues BasisobjektClosed. Verwenden Sie den Assistenten zur Anlage eines Basisobjektes.
    • Wählen Sie im Assistenten den SAP Konnektor und geben Sie die Verbindungsparameter bekannt. Die Verbindungsparameter werden in einem spezialisierten VariablensetClosed gespeichert.

      Es wird eine StartkonfigurationClosed erstellt, die das neu angelegte Variablenset verwendet.

  2. Passen Sie bei Bedarf weitere Komponenten der Synchronisationskonfiguration an.
  3. Speichern Sie die Änderungen.
  4. Führen Sie eine Konsistenzprüfung durch.

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Schema aktualisieren

Schema aktualisieren

Während ein SynchronisationsprojektClosed bearbeitet wird, stehen alle Schemadaten (Schematypen und Schemaeigenschaften) des Zielsystemschemas und des One Identity Manager Schemas zur Verfügung. Für eine Synchronisationskonfiguration wird jedoch nur ein Teil dieser Daten benötigt. Wenn ein Synchronisationsprojekt fertig gestellt wird, werden die Schemas komprimiert, um die nicht benötigten Daten aus dem Synchronisationsprojekt zu entfernen. Dadurch kann das Laden des Synchronisationsprojekts beschleunigt werden. Die entfernten Schemadaten können zu einem späteren Zeitpunkt wieder in die Synchronisationskonfiguration aufgenommen werden.

Wenn sich das ZielsystemschemaClosed oder das One Identity Manager SchemaClosed geändert hat, müssen diese Änderungen ebenfalls in die Synchronisationskonfiguration aufgenommen werden. Anschließend können die Änderungen in das MappingClosed der Schemaeigenschaften eingearbeitet werden.

Um Schemadaten, die beim Komprimieren entfernt wurden, und Schemaänderungen in der Synchronisationskonfiguration berücksichtigen zu können, aktualisieren Sie das jeweilige Schema im Synchronisationsprojekt. Das kann erforderlich sein, wenn:

  • ein Schema geändert wurde, durch:
    • Änderungen am Zielsystemschema
    • unternehmensspezifische Anpassungen des One Identity Manager Schemas
    • eine Update-Migration des One Identity Manager
  • ein Schema im Synchronisationsprojekt komprimiert wurde, durch:
    • die Aktivierung des Synchronisationsprojekts
    • erstmaliges Speichern des Synchronisationsprojekts
    • Komprimieren eines Schemas

Um das Schema einer Systemverbindung zu aktualisieren

  1. Öffnen Sie das Synchronisationsprojekt im Synchronization EditorClosed.

  2. Wählen Sie die Kategorie Konfiguration | Zielsystem.

    - ODER -

    Wählen Sie die Kategorie Konfiguration | One Identity Manager Verbindung.

  3. Wählen Sie die Ansicht Allgemein und klicken Sie Schema aktualisieren.
  4. Bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage mit Ja.

    Die Schemadaten werden neu geladen.

Um ein Mapping zu bearbeiten

  1. Öffnen Sie das Synchronisationsprojekt im Synchronization Editor.

  2. Wählen Sie die Kategorie Mappings.
  3. Wählen Sie in der Navigationsansicht das Mapping.

    Der Mappingeditor wird geöffnet. Ausführliche Informationen zum Bearbeiten von Mappings finden Sie im One Identity Manager Referenzhandbuch für die Zielsystemsynchronisation.

Hinweis: Wenn das Schema eines aktivierten Synchronisationsprojekts aktualisiert wird, wird das Synchronisationsprojekt deaktiviert. Damit Synchronisationen ausgeführt werden, aktivieren Sie das Synchronisationsprojekt erneut.

Weitere Schematypen anlegen

Weitere Schematypen anlegen

Wenn Sie Daten synchronisieren möchten, für die keine Schematypen im KonnektorschemaClosed angelegt sind, legen Sie eigene Schematypen an. Die eigenen Schematypen können Sie bereits beim Einrichten des initialen Synchronisationsprojekts mit dem Projektassistenten anlegen lassen. Sie können aber auch nach dem Speichern des Synchronisationsprojekts angelegt werden. Dieser Weg ist in diesem Abschnitt beschrieben.

Im Zielsystembrowser des Synchronization EditorCloseds können Sie sich einen Überblick verschaffen, welche Schematypen im Konnektorschema definiert sind.

Wichtig: Im Zielsystembrowser werden sowohl genutzte, als auch ungenutzte Schematypen angezeigt. Wenn das SynchronisationsprojektClosed aktiviert wird, werden die ungenutzten Schematypen aus dem SchemaClosed gelöscht. Sie werden damit nicht mehr im Zielsystembrowser angezeigt.

Prüfen Sie die Liste der Schematypen, bevor Sie das Synchronisationsprojekt aktivieren.

Um den Zielsystembrowser zu starten

  1. Öffnen Sie das Synchronisationsprojekt im Synchronization Editor.
  2. Wählen Sie die Kategorie Konfiguration | Zielsystem.
  3. Wählen Sie die Ansicht Allgemein und klicken Sie Durchsuchen....

    Der Zielsystembrowser wird geöffnet. In der Ansicht Schematypen sehen Sie im oberen Bereich alle Schematypen, die in diesem Synchronisationsprojekt genutzt werden. Der untere Bereich enthält die Liste der ungenutzten Schematypen.

Um das Konnektorschema mit eigenen Schematypen zu erweitern

  1. Ermitteln Sie, welche Schematypen Sie benötigen.
  2. Erstellen Sie eine Schemaerweiterungsdatei. Speichern Sie diese Datei und halten Sie den Dateinamen und den Ablagepfad bereit.

    Weitere Informationen finden Sie unter Schemaerweiterungsdatei erstellen.

  3. Öffnen Sie das Synchronisationsprojekt im Synchronization Editor.
  4. Wählen Sie die Kategorie Konfiguration | Zielsystem.
  5. Wählen Sie die Ansicht Allgemein und klicken Sie Verbindung bearbeiten....

    Der Systemverbindungsassistent wird gestartet.

  6. Prüfen Sie die erfassten Daten.
  7. Auf der Seite SAP Konnektorschema erfassen Sie den Namen und den Pfad zur Schemaerweiterungsdatei.
    • Um die Schemaerweiterungsdatei auf logische Fehler zu überprüfen, klicken Sie Datei prüfen.

      Alle definierten Schematypen werden aufgelistet.

    • Klicken Sie Weiter.
  8. Um den Systemverbindungsassistenten zu beenden, klicken Sie Fertig.
  9. Wählen Sie die Ansicht Allgemein und klicken Sie Schema aktualisieren.
  10. Bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage mit Ja.

    Die Schemadaten, einschließlich der neuen Schematypen, werden geladen.

  11. Öffnen Sie den Zielsystembrowser und prüfen Sie, ob die Schematypen angelegt wurden.

    Die Schematypen werden in der Liste der ungenutzten Schematypen angezeigt.

  12. Wählen Sie die Kategorie Mappings und erstellen Sie Mappings für die neu angelegten Schematypen.

    Ausführliche Informationen zum Einrichten von Mappings und Schemaklassen finden Sie im One Identity Manager Referenzhandbuch für die Zielsystemsynchronisation.

  13. Wählen Sie die Kategorie Workflows und bearbeiten Sie den WorkflowClosed "Initial Synchronization". Erstellen Sie zusätzliche Synchronisationsschritte für die neu angelegten Mappings.

    Ausführliche Informationen zum Erstellen von Synchronisationsschritten finden Sie im One Identity Manager Referenzhandbuch für die Zielsystemsynchronisation.

  14. Speichern Sie das Synchronisationsprojekt in der Datenbank.
  15. Führen Sie eine Konsistenzprüfung durch.

  16. Aktivieren Sie das Synchronisationsprojekt.

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