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Identity Manager 8.0 - Administrationshandbuch für die Anbindung einer SharePoint-Umgebung

Verwalten einer SharePoint Umgebung Einrichten der Synchronisation mit einer SharePoint Farm Basisdaten für die Verwaltung einer SharePoint-Umgebung SharePoint Farmen SharePoint Webanwendungen SharePoint Websitesammlungen und Websites SharePoint Benutzerkonten SharePoint Rollen und Gruppen
SharePoint Gruppen SharePoint Rollen und Berechtigungsstufen
Berechtigungen für SharePoint Webanwendungen Berichte über SharePoint Websitesammlungen Anhang: Konfigurationsparameter für die Verwaltung einer SharePoint-Umgebung Anhang: Standardprojektvorlage für SharePoint

Synchronisation verschiedener SharePoint Farmen konfigurieren

Synchronisation verschiedener SharePoint Farmen konfigurieren

Voraussetzungen

  • Die Zielsystemschemas beider Farmen sind identisch.
  • Alle virtuellen Schemaeigenschaften, die im MappingClosed genutzt werden, müssen in den erweiterten Schemas beider Farmen vorhanden sein.

Um ein SynchronisationsprojektClosed für die Synchronisation einer weiteren Farm anzupassen

  1. Installieren und konfigurieren Sie einen SynchronisationsserverClosed für die weitere Farm. Geben Sie diesen Server im One Identity Manager als Jobserver bekannt.
  2. Stellen Sie in der weiteren Farm ein Benutzerkonto für die Synchronisation mit ausreichenden Berechtigungen bereit.
  3. Synchronisieren Sie die Active Directory oder LDAP Umgebung, auf der die weitere Farm aufgesetzt ist.
  4. Starten Sie den Synchronization EditorClosed auf dem Synchronisationsserver der weiteren Farm und melden Sie sich an der One Identity Manager-Datenbank an.
  5. Öffnen Sie das Synchronisationsprojekt.
  1. Erstellen Sie für die weitere Farm ein neues BasisobjektClosed. Verwenden Sie den Assistenten zur Anlage eines Basisobjektes.
    • Wählen Sie im Assistenten den SharePoint Konnektor und geben Sie die Verbindungsparameter bekannt. Die Verbindungsparameter werden in einem spezialisierten VariablensetClosed gespeichert.

      Es wird eine StartkonfigurationClosed erstellt, die das neu angelegte Variablenset verwendet.

  2. Passen Sie bei Bedarf weitere Komponenten der Synchronisationskonfiguration an.
  3. Speichern Sie die Änderungen.
  4. Führen Sie eine Konsistenzprüfung durch.

Detaillierte Informationen zum Thema

Schema aktualisieren

Schema aktualisieren

Während ein SynchronisationsprojektClosed bearbeitet wird, stehen alle Schemadaten (Schematypen und Schemaeigenschaften) des Zielsystemschemas und des One Identity Manager Schemas zur Verfügung. Für eine Synchronisationskonfiguration wird jedoch nur ein Teil dieser Daten benötigt. Wenn ein Synchronisationsprojekt fertig gestellt wird, werden die Schemas komprimiert, um die nicht benötigten Daten aus dem Synchronisationsprojekt zu entfernen. Dadurch kann das Laden des Synchronisationsprojekts beschleunigt werden. Die entfernten Schemadaten können zu einem späteren Zeitpunkt wieder in die Synchronisationskonfiguration aufgenommen werden.

Wenn sich das ZielsystemschemaClosed oder das One Identity Manager SchemaClosed geändert hat, müssen diese Änderungen ebenfalls in die Synchronisationskonfiguration aufgenommen werden. Anschließend können die Änderungen in das MappingClosed der Schemaeigenschaften eingearbeitet werden.

Um Schemadaten, die beim Komprimieren entfernt wurden, und Schemaänderungen in der Synchronisationskonfiguration berücksichtigen zu können, aktualisieren Sie das jeweilige Schema im Synchronisationsprojekt. Das kann erforderlich sein, wenn:

  • ein Schema geändert wurde, durch:
    • Änderungen am Zielsystemschema
    • unternehmensspezifische Anpassungen des One Identity Manager Schemas
    • eine Update-Migration des One Identity Manager
  • ein Schema im Synchronisationsprojekt komprimiert wurde, durch:
    • die Aktivierung des Synchronisationsprojekts
    • erstmaliges Speichern des Synchronisationsprojekts
    • Komprimieren eines Schemas

Um das Schema einer Systemverbindung zu aktualisieren

  1. Öffnen Sie das Synchronisationsprojekt im Synchronization EditorClosed.

  2. Wählen Sie die Kategorie Konfiguration | Zielsystem.

    - ODER -

    Wählen Sie die Kategorie Konfiguration | One Identity Manager Verbindung.

  3. Wählen Sie die Ansicht Allgemein und klicken Sie Schema aktualisieren.
  4. Bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage mit Ja.

    Die Schemadaten werden neu geladen.

Um ein Mapping zu bearbeiten

  1. Öffnen Sie das Synchronisationsprojekt im Synchronization Editor.

  2. Wählen Sie die Kategorie Mappings.
  3. Wählen Sie in der Navigationsansicht das Mapping.

    Der Mappingeditor wird geöffnet. Ausführliche Informationen zum Bearbeiten von Mappings finden Sie im One Identity Manager Referenzhandbuch für die Zielsystemsynchronisation.

Hinweis: Wenn das Schema eines aktivierten Synchronisationsprojekts aktualisiert wird, wird das Synchronisationsprojekt deaktiviert. Damit Synchronisationen ausgeführt werden, aktivieren Sie das Synchronisationsprojekt erneut.

Beschleunigung der Synchronisation durch Revisionsfilterung

Beschleunigung der Synchronisation durch Revisionsfilterung

Die SynchronisationClosed mit SharePoint unterstützt keine Revisionsfilterung.

Nachbehandlung ausstehender Objekte

Nachbehandlung ausstehender Objekte

Objekte, die im ZielsystemClosed nicht vorhanden sind, können bei der SynchronisationClosed in den One Identity Manager als ausstehend gekennzeichnet werden. Damit kann verhindert werden, dass Objekte aufgrund einer fehlerhaften Datensituation oder einer fehlerhaften Synchronisationskonfiguration gelöscht werden.

Objekte, die als ausstehend gekennzeichnet wurden,

  • können im One Identity Manager nicht bearbeitet werden,
  • werden bei jeder weiteren Synchronisation ignoriert,
  • müssen im One Identity Manager einzeln nachbearbeitet werden.

Führen Sie dafür einen Zielsystemabgleich durch.

Um ausstehende Objekte nachzubearbeiten

  1. Wählen Sie die Kategorie SharePoint | Zielsystemabgleich: SharePoint.

    In der Navigationsansicht werden alle Tabellen angezeigt, die dem ZielsystemtypClosed SharePoint als Synchronisationstabellen zugewiesen sind.

  1. Wählen Sie in der Navigationsansicht die Tabelle, für die sie ausstehende Objekte nachbearbeiten möchten.

    Das Formular für den Zielsystemabgleich wird geöffnet. Hier werden alle Objekte angezeigt, die als ausstehend markiert sind.

    TIPP:

    Um die Objekteigenschaften eines ausstehenden Objekts anzuzeigen

    1. Wählen Sie auf dem Formular für den Zielsystemabgleich das Objekt.
    2. Öffnen Sie das Kontextmenü und klicken Sie Objekt anzeigen.
  1. Wählen Sie die Objekte, die Sie nachbearbeiten möchten. Mehrfachauswahl ist möglich.
  2. Klicken Sie in der Formularsymbolleiste eins der folgenden Symbole, um die jeweilige Methode auszuführen.
    Tabelle 8: Methoden zur Behandlung ausstehender Objekte

    Symbol

    Methode

    Beschreibung

    Löschen

    Das Objekt wird sofort in der One Identity Manager Datenbank gelöscht. Eine Löschverzögerung wird nicht berücksichtigt. Die Markierung "Ausstehend" wird für das Objekt entfernt.

    Indirekte Mitgliedschaften können nicht gelöscht werden.

    Publizieren

    Das Objekt wird im Zielsystem eingefügt. Die Markierung "Ausstehend" wird für das Objekt entfernt.

    Die Methode löst das Ereignis "HandleOutstanding" aus. Dadurch wird ein zielsystemspezifischer Prozess ausgeführt, der den Provisionierungsprozess für das Objekt anstößt.

    Voraussetzungen:

    • Das Publizieren ist für die Tabelle, die das Objekt enthält, zugelassen.
    • Der Zielsystemkonnektor kann schreibend auf das Zielsystem zugreifen.

    Zurücksetzen

    Die Markierung "Ausstehend" wird für das Objekt entfernt.

  3. Bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage mit Ja.

Hinweis: Standardmäßig werden die ausgewählten Objekte parallel verarbeitet. Damit wird die Ausführung der ausgewählten Methode beschleunigt. Wenn bei der Verarbeitung ein Fehler auftritt, wird die Aktion abgebrochen und alle Änderungen werden rückgängig gemacht.

Um den Fehler zu lokalisieren, muss die Massenverarbeitung der Objekte deaktiviert werden. Die Objekte werden damit nacheinander verarbeitet. Das fehlerhafte Objekt wird in der Fehlermeldung benannt. Alle Änderungen, die bis zum Auftreten des Fehlers vorgenommen wurden, werden gespeichert.

Um die Massenverarbeitung zu deaktivieren

  • Deaktivieren Sie in der Formularsymbolleiste .

Für die Synchronisation in kundenspezifische Tabellen müssen Sie den Zielsystemabgleich anpassen.

Um kundenspezifische Tabellen in den Zielsystemabgleich aufzunehmen

  1. Wählen Sie die Kategorie SharePoint | Basisdaten zur Konfiguration | Zielsystemtypen.
  2. Wählen Sie in der Ergebnisliste den Zielsystemtyp SharePoint.
  3. Wählen Sie die Aufgabe Synchronisationstabellen zuweisen.
  4. Weisen Sie im Bereich Zuordnungen hinzufügen die kundenspezifischen Tabellen zu, für die Sie ausstehende Objekte behandeln möchten.
  5. Speichern Sie die Änderungen.
  6. Wählen Sie die Aufgabe Konfigurieren der Tabellen zum Publizieren.
  7. Wählen Sie die kundenspezifischen Tabellen, für die ausstehende Objekte in das Zielsystem publiziert werden dürfen und aktivieren Sie die Option Publizierbar.
  8. Speichern Sie die Änderungen.

Hinweis: Damit ausstehende Objekte in der Nachbehandlung publiziert werden können, muss der Zielsystemkonnektor schreibend auf das Zielsystem zugreifen können. Das heißt, an der Zielsystemverbindung ist die Option Verbindung darf nur gelesen werden deaktiviert.
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