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Identity Manager 8.0 - Administrationshandbuch für die Anbindung einer Active Directory-Umgebung

Verwalten einer Active Directory-Umgebung Einrichten der Synchronisation mit einer Active Directory-Umgebung Basisdaten für die Verwaltung einer Active Directory-Umgebung
Einrichten von Kontendefinitionen Kennwortrichtlinien Initiales Kennwort für neue Active Directory Benutzerkonten E-Mail-Benachrichtigungen über Anmeldeinformationen Benutzerkontennamen Zielsystemverantwortliche Bearbeiten eines Servers
Active Directory Domänen Active Directory Benutzerkonten
Benutzerkonten mit Personen verbinden Unterstützte Typen von Benutzerkonten Erfassen der Stammdaten für Active Directory Benutzerkonten Zusätzliche Aufgaben für die Verwaltung von Active Directory Benutzerkonten Automatische Zuordnung von Personen zu Active Directory Benutzerkonten Aktualisieren von Personen bei Änderung von Active Directory Benutzerkonten Automatisches Erzeugen von Abteilungen und Standorten anhand von Benutzerkonteninformationen Deaktivieren von Active Directory Benutzerkonten Löschen und Wiederherstellen von Active Directory Benutzerkonten
Active Directory Kontakte Active Directory Gruppen Active Directory Sicherheits-IDs Active Directory Containerstrukturen Active Directory Computer Active Directory Drucker Active Directory Standorte Berichte über Active Directory Objekte Anhang: Konfigurationsparameter für die Verwaltung einer Active Directory-Umgebung Anhang: Standardprojektvorlage für Active Directory Anhang: Authentifizierungsmodule für die Anmeldung am One Identity Manager

Unterstützte Typen von Benutzerkonten

Im One Identity Manager können unterschiedliche Typen von Benutzerkonten wie beispielsweise Standardbenutzerkonten, administrative Benutzerkonten oder Dienstkonten abgebildet werden.

Zur Abbildung der verschiedenen Benutzerkontentypen werden die folgenden Eigenschaften verwendet.

  • Identität (Spalte IdentityType)

    Die Identität beschreibt den Typ des Benutzerkontos.

    Tabelle 38: Identitäten von Benutzerkonten
    Identität Beschreibung Wert der Spalte "IdentityType"
    Primäre Identität Standardbenutzerkonto einer Person. Primary
    Organisatorische Identität Sekundäres Benutzerkonto, welches für unterschiedlichen Rollen in der Organisation verwendet wird, beispielsweise bei Teilverträgen mit anderen Unternehmensbereichen. Organizational
    Persönliche Administratoridentität Benutzerkonto mit administrativen Berechtigungen, welches von einer Person genutzt wird. Admin
    Zusatzidentität Benutzerkonto, das beispielsweise zu Trainingszwecken genutzt wird. Sponsored
    Gruppenidentität Benutzerkonto mit administrativen Berechtigungen, welches von mehreren Personen genutzt wird. Shared
    Dienstidentität Dienstkonto. Service
  • Privilegiertes Benutzerkonto (Spalte IsPrivilegedAccount)

    Mit dieser Option werden Benutzerkonten mit besonderen privilegierten Berechtigungen gekennzeichnet. Dazu gehören beispielsweise administrative Benutzerkonten oder Dienstkonten. Standardbenutzerkonten werden nicht mit dieser Option gekennzeichnet.

Standardbenutzerkonten

In der Regel erhält jede Person ein Standardbenutzerkonto, das die Berechtigungen besitzt, die für die tägliche Arbeit benötigt werden. Die Benutzerkonten haben eine Verbindung zur Person. Über eine Kontendefinition und deren Automatisierungsgrade kann die Auswirkung der Verbindung und der Umfang der vererbten Eigenschaften der Person an die Benutzerkonten konfiguriert werden.

Um Standardbenutzerkonten über Kontendefinitionen zu erstellen

  1. Erstellen Sie eine Kontendefinition und weisen Sie die Automatisierungsgrade "Unmanaged" und "Full managed" zu.
  2. Legen Sie für jeden Automatisierungsgrad fest, wie sich die zeitweilige Deaktivierung, die dauerhafte Deaktivierung, das Löschen und die Sicherheitsgefährdung einer Person auf deren Benutzerkonten und die Gruppenmitgliedschaften auswirken soll.
  3. Erstellen Sie eine Abbildungsvorschrift für die IT Betriebsdaten.

    Mit der Abbildungsvorschrift legen Sie fest, nach welchen Regeln die IT Betriebsdaten für die Benutzerkonten gebildet werden, beispielsweise ob der Container für ein Benutzerkonto über die Abteilung, die Kostenstelle, den Standort oder die Geschäftsrolle einer Person gebildet wird, und welche Standardwerte genutzt werden, wenn keine IT Betriebsdaten über primären Rollen einer Person ermittelt werden können.

    Welche IT Betriebsdaten erforderlich sind, ist abhängig vom ZielsystemClosed. Für Standardbenutzerkonten werden folgende Einstellungen empfohlen:

    • Verwenden Sie in der Abbildungsvorschrift für die Spalte IsGroupAccount den Standardwert "1" und aktivieren Sie die Option Immer Standardwert verwenden.
    • Verwenden Sie in der Abbildungsvorschrift für die Spalte IdentityType den Standardwert "Primary" und aktivieren Sie die Option Immer Standardwert verwenden.
  4. Erfassen Sie die wirksamen IT Betriebsdaten für das Zielsystem. Wählen Sie unter Wirksam für das konkrete Zielsystem.

    Legen Sie an den Abteilungen, Kostenstellen, Standorten oder Geschäftsrollen fest, welche IT Betriebsdaten bei der Einrichtung eines Benutzerkontos wirksam werden sollen.

  5. Weisen Sie die Kontendefinition an die Personen zu.

    Durch die Zuweisung der Kontendefinition an eine Person wird über die integrierten Vererbungsmechanismen und anschließende Prozessverarbeitung ein neues Benutzerkonto erzeugt.

Administrative Benutzerkonten

Für bestimmte administrative Aufgaben, ist der Einsatz administrativer Benutzerkonten notwendig. Administrative Benutzerkonten werden in der Regel vom Zielsystem vorgegeben und haben feste Bezeichnungen und Anmeldenamen, wie beispielsweise "Administrator".

Administrative Benutzerkonten werden durch die SynchronisationClosed in den One Identity Manager eingelesen. Um administrativen Benutzerkonten einen Verantwortlichen zuzuweisen, weisen Sie dem Benutzerkonto im One Identity Manager eine Person zu.

Hinweis: Administrative Benutzerkonten können automatisch als privilegierte Benutzerkonten gekennzeichnet werden. Aktivieren Sie dazu im Designer den Zeitplan "Ausgewählte Benutzerkonten als privilegiert kennzeichnen".

Privilegierte Benutzerkonten

Privilegierte Benutzerkonten werden eingesetzt, um Personen mit zusätzlichen privilegierten Berechtigungen auszustatten. Dazu gehören beispielsweise administrative Benutzerkonten oder Dienstkonten. Die Benutzerkonten werden mit der Eigenschaft Privilegiertes Benutzerkonto (IsPrivilegedAccount) gekennzeichnet.

Hinweis: Die Kriterien anhand derer Benutzerkonten automatisch als privilegiert erkannt werden, sind als Erweiterungen zur Sichtdefinition (ViewAddOn) an der Tabelle TSBVAccountIsPrivDetectRule (Tabelle vom Typ "Union") definiert. Die Auswertung erfolgt im Skript TSB_SetIsPrivilegedAccount.

Um privilegierte Benutzerkonten über Kontendefinitionen zu erstellen

  1. Erstellen Sie eine Kontendefinition. Erstellen Sie einen neuen Automatisierungsgrad für privilegierte Benutzerkonten und weisen Sie diesen Automatisierungsgrad an die Kontendefinition zu.
  2. Wenn Sie verhindern möchten, dass die Eigenschaften für privilegierte Benutzerkonten überschrieben werden, setzen Sie für den Automatisierungsgrad die Eigenschaft IT Betriebsdaten überschreibend auf den Wert "Nur initial". In diesem Fall werden die Eigenschaften einmalig beim Erstellen der Benutzerkonten befüllt.
  3. Legen Sie für den Automatisierungsgrad fest, wie sich die zeitweilige Deaktivierung, die dauerhafte Deaktivierung, das Löschen und die Sicherheitsgefährdung einer Person auf deren Benutzerkonten und die Gruppenmitgliedschaften auswirken soll.
  4. Erstellen Sie eine Abbildungsvorschrift für die IT Betriebsdaten.

    Mit der Abbildungsvorschrift legen Sie fest, nach welchen Regeln die IT Betriebsdaten für die Benutzerkonten gebildet werden, beispielsweise ob der Container für ein Benutzerkonto über die Abteilung, die Kostenstelle, den Standort oder die Geschäftsrolle einer Person gebildet wird, und welche Standardwerte genutzt werden, wenn keine IT Betriebsdaten über primären Rollen einer Person ermittelt werden können.

    Welche IT Betriebsdaten erforderlich sind, ist abhängig vom Zielsystem. Für privilegierte Benutzerkonten werden folgende Einstellungen empfohlen:

    • Verwenden Sie in der Abbildungsvorschrift für die Spalte IsPrivilegedAccount den Standardwert "1" und aktivieren Sie die Option Immer Standardwert verwenden.
    • Zusätzlich können Sie eine Abbildungsvorschrift für die Spalte IdentityType festlegen. Die Spalte besitzt verschiedene zulässige Werte, die privilegierte Benutzerkonten repräsentieren.
    • Um zu verhindern, das privilegierte Benutzerkonten Gruppen des Standardbenutzers erben, definieren Sie eine Abbildungsvorschrift für die Spalte IsGroupAccount mit dem Standardwert "0" und aktivieren Sie die Option Immer Standardwert verwenden.
  5. Erfassen Sie die wirksamen IT Betriebsdaten für das Zielsystem.

    Legen Sie an den Abteilungen, Kostenstellen, Standorten oder Geschäftsrollen fest, welche IT Betriebsdaten bei der Einrichtung eines Benutzerkontos wirksam werden sollen.

  6. Weisen Sie die Kontendefinition direkt an die Personen zu, die mit privilegierten Benutzerkonten arbeiten sollen.

    Durch die Zuweisung der Kontendefinition an eine Person wird über die integrierten Vererbungsmechanismen und anschließende Prozessverarbeitung ein neues Benutzerkonto erzeugt.

Hinweis: Wenn es unternehmensspezifisch erforderlich ist, dass die Anmeldenamen privilegierter Benutzerkonten einen definierten Namensschema folgen, legen Sie die Bildungsregel fest, nach denen Anmeldenamen gebildet werden.

Um ein Präfix für den Anmeldenamen zu verwenden, aktivieren Sie im Designer den Konfigurationsparameter "TargetSystem\ADS\Accounts\PrivilegedAccount\SAMAccountName_Prefix" . Um ein Postfix für den Anmeldenamen zu verwenden, aktivieren Sie im Designer den Konfigurationsparameter "TargetSystem\ADS\Accounts\PrivilegedAccount\SAMAccountName_Postfix" .

Diese Konfigurationsparameter werden in der Standardinstallation ausgewertet, wenn Sie ein Benutzerkonto, mit der Eigenschaft Privilegiertes Benutzerkonto (IsPrivilegedAccount) kennzeichnen. Die Anmeldenamen der Benutzerkonten werden entsprechend der Bildungsregeln umbenannt. Dies erfolgt auch, wenn die Benutzerkonten über den Zeitplan "Ausgewählte Benutzerkonten als privilegiert kennzeichnen" als privilegiert gekennzeichnet werden.

Erfassen der Stammdaten für Active Directory Benutzerkonten

Erfassen der Stammdaten für Active Directory Benutzerkonten

Ein Benutzerkonto kann im One Identity Manager mit einer Person verbunden sein. Ebenso können Sie die Benutzerkonten getrennt von Personen verwalten.

Hinweis: Um Benutzerkonten für die Personen eines Unternehmens einzurichten, wird der Einsatz von Kontendefinitionen empfohlen. Einige der nachfolgend beschriebenen Stammdaten werden dabei über Bildungsregeln aus den Personenstammdaten gebildet.

Hinweis: Sollen Personen ihre Benutzerkonten über Kontendefinitionen erhalten, müssen die Personen ein zentrales Benutzerkonto besitzen und über die Zuordnung zu einer primären Abteilung, einem primären Standort oder einer primären Kostenstelle ihre IT Betriebsdaten erhalten.

Um die Stammdaten eines Benutzerkontos zu bearbeiten

  1. Wählen Sie die Kategorie Active Directory | Benutzerkonten.
  2. Wählen Sie in der Ergebnisliste das Benutzerkonto und führen Sie die Aufgabe Stammdaten bearbeiten aus.

    - ODER -

    Klicken Sie in der Ergebnisliste .

  3. Bearbeiten Sie die Stammdaten des Benutzerkontos.
  4. Speichern Sie die Änderungen.

Um ein Benutzerkonto für eine Person manuell zuzuweisen oder zu erstellen

  1. Wählen Sie die Kategorie Personen | Personen.
  2. Wählen Sie in der Ergebnisliste die Person und führen Sie die Aufgabe Active Directory Benutzerkonten zuweisen aus.
  3. Weisen Sie ein Benutzerkonto zu.
  4. Speichern Sie die Änderungen.
Detaillierte Informationen zum Thema
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Allgemeine Stammdaten eines Active Directory Benutzerkontos

Allgemeine Stammdaten eines Active Directory Benutzerkontos

Tabelle 39: Konfigurationsparameter für die Einrichtung von Benutzerkonten
Konfigurationsparameter Bedeutung

TargetSystem\ADS\Accounts\TransferJPegPhoto

Der Konfigurationsparameter legt fest, ob bei Änderung des Bildes in den Stammdaten der Person dieses an bestehende Benutzerkonten publiziert wird. Das Bild ist nicht Bestandteil der normalen SynchronisationClosed, es wird nur bei Änderung der Personenstammdaten publiziert.

Auf dem Tabreiter Allgemein erfassen Sie folgende Stammdaten.

Tabelle 40: Allgemeine Stammdaten eines Benutzerkontos
Eigenschaft Beschreibung

Person

Person, die das Benutzerkonto verwendet. Wurde das Benutzerkonto über eine Kontendefinition erzeugt, ist die Person bereits eingetragen. Wenn Sie das Benutzerkonto manuell erstellen, können Sie die Person aus der Auswahlliste wählen. Wenn Sie die automatische Personenzuordnung nutzen, wird beim Speichern des Benutzerkontos eine zugehörige Person erzeugt und in das Benutzerkonto übernommen.

Kontendefinition

Kontendefinition, über die das Benutzerkonto erstellt wurde.

Die Kontendefinition wird benutzt, um die Stammdaten des Benutzerkontos automatisch zu befüllen und um einen Automatisierungsgrad für das Benutzerkonto festzulegen. Der One Identity Manager ermittelt die IT Betriebsdaten der zugeordneten Person und trägt sie in die entsprechenden Eingabefelder des Benutzerkontos ein.

Hinweis: Die Kontendefinition darf nach dem Speichern des Benutzerkontos nicht geändert werden.

Um das Benutzerkonto manuell über eine Kontendefinition zu erstellen, tragen Sie im Eingabefeld Person eine Person ein. Es können alle Kontendefinitionen ausgewählt werden, die dieser Person zugewiesen sind und über die noch kein Benutzerkonto für diese Person erstellt wurde.

Automatisierungsgrad

Automatisierungsgrad des Benutzerkontos. Wählen Sie einen Automatisierungsgrad aus der Auswahlliste. Den Automatisierungsgrad können Sie nur festlegen, wenn Sie auch eine Kontendefinition eingetragen haben. In der Auswahlliste werden alle Automatisierungsgrade der gewählten Kontendefinition angeboten.

Vorname

Vorname des Benutzers. Haben Sie eine Kontendefinition zugeordnet, wird dieses Eingabefeld abhängig vom Automatisierungsgrad automatisch ausgefüllt.

Nachname

Nachname des Benutzers. Haben Sie eine Kontendefinition zugeordnet, wird dieses Eingabefeld abhängig vom Automatisierungsgrad automatisch ausgefüllt.

Initialen

Initialen des Benutzers. Haben Sie eine Kontendefinition zugeordnet, wird dieses Eingabefeld abhängig vom Automatisierungsgrad automatisch ausgefüllt.

Titel

Akademischer Titel des Benutzers. Haben Sie eine Kontendefinition zugeordnet, wird dieses Eingabefeld abhängig vom Automatisierungsgrad automatisch ausgefüllt.

Bezeichnung

Bezeichnung des Benutzerkontos. Die Bezeichnung wird aus dem Vornamen und dem Nachnamen des Benutzers gebildet.

Definierter Name

Definierter Name des Benutzerkontos. Der definierte Name wird aus der Bezeichnung des Benutzerkontos und dem Container gebildet und kann nicht bearbeitet werden.

Domäne

Domäne, in der das Benutzerkonto erzeugt werden soll.

Container

Container in dem das Benutzerkonto erzeugt werden soll. Haben Sie eine Kontendefinition zugeordnet, wird der Container, abhängig vom Automatisierungsgrad, aus den gültigen IT Betriebsdaten der zugeordneten Person ermittelt. Bei der Auswahl des Containers wird per Bildungsregel der definierte Name für das Benutzerkonto ermittelt.

Primäre Gruppe

Primäre Gruppe des Benutzerkontos. Die Synchronisation mit der Active Directory-Umgebung weist das Benutzerkonto standardmäßig der Gruppe "Domain Users" zu. Als primäre Gruppen stehen dabei nur die Gruppen zur Auswahl, die dem Benutzerkonto bereits zugewiesen wurden.

Anmeldename (pre Win2000)

Anmeldename für die Vorgängerversion von Active Directory. Haben Sie eine Kontendefinition zugeordnet, wird, abhängig vom Automatisierungsgrad, der Anmeldename (pre Win2000) aus dem zentralen Benutzerkonto der Person gebildet.

Benutzeranmeldename

Anmeldename des Benutzerkontos. Der Benutzeranmeldename entspricht dem Benutzerprinzipalnamen (User Principal Name) des Benutzers im Active Directory.

Haben Sie bereits den Container festgelegt und den Anmeldenamen (pre Win2000) eingegeben, wird der Benutzeranmeldename durch eine Bildungsregel nach folgendem SchemaClosed gebildet:

Anmeldename (pre Win2000)@AD Domänenname

E-Mail-Adresse

E-Mail-Adresse des Benutzerkontos. Haben Sie eine Kontendefinition zugeordnet, wird, abhängig vom Automatisierungsgrad, die E-Mail-Adresse aus der Standard-E-Mail-Adresse der Person gebildet.

Kontoverfallsdatum

Kontoverfallsdatum. Die Festlegung eines Kontoverfallsdatums bewirkt, dass die Anmeldung für dieses Benutzerkonto verweigert wird, sobald das eingegebene Datum überschritten ist. Haben Sie eine Kontendefinition zugeordnet, wird, abhängig vom Automatisierungsgrad, das Austrittsdatum der Person als Kontoverfallsdatum übernommen. Ein bereits eingetragenes Kontoverfallsdatum des Benutzerkontos wird dabei überschrieben.

Strukturelle Objektklasse

Strukturelle Objektklasse, die den Typ des Objektes repräsentiert. Standardmäßig richten Sie Benutzerkonten im One Identity Manager mit der Objektklasse "USER" ein. Es wird jedoch auch die Objektklasse "INETORGPERSON" unterstützt, welche von anderen LDAP- und X.500-Verzeichnisdiensten zur Abbildung von Benutzerkonten genutzt wird.

Risikoindex (berechnet)

Maximalwert der Risikoindexwerte aller zugeordneten Gruppen. Die Eigenschaft ist nur sichtbar, wenn der Konfigurationsparameter "QER\CalculateRiskIndex" aktiviert ist. Ausführliche Informationen finden Sie im One Identity Manager Administrationshandbuch für Risikobewertungen.

Kategorie

Kategorien für die Vererbung von Gruppen an das Benutzerkonto. Wählen Sie aus der Auswahlliste eine oder mehrere Kategorien. Gruppen können selektiv an die Benutzerkonten vererbt werden. Dazu werden die Gruppen und die Benutzerkonten in Kategorien eingeteilt.

Beschreibung

Freitextfeld für zusätzliche Erläuterungen.

Identität

Typ der Identität des Benutzerkontos.

Tabelle 41: Zulässige Werte für die Identität
Wert Beschreibung
Primäre Identität Standardbenutzerkonto einer Person.
Organisatorische Identität Sekundäres Benutzerkonto, welches für unterschiedlichen Rollen in der Organisation verwendet wird, beispielsweise bei Teilverträgen mit anderen Unternehmensbereichen.
Persönliche Administratoridentität Benutzerkonto mit administrativen Berechtigungen, welches von einer Person genutzt wird.
Zusatzidentität Benutzerkonto, das beispielsweise zu Trainingszwecken genutzt wird.
Gruppenidentität Benutzerkonto mit administrativen Berechtigungen, welches von mehreren Personen genutzt wird.
Dienstidentität Dienstkonto.

Privilegiertes Benutzerkonto

Angabe, ob es sich um ein privilegiertes Benutzerkonto handelt.

Gruppen erbbar

Angabe, ob das Benutzerkonto Gruppen über die Person erben darf. Ist die Option aktiviert, werden Gruppen über hierarchische Rollen oder IT Shop Bestellungen an das Benutzerkonto vererbt.

  • Wenn Sie eine Person mit Benutzerkonto beispielsweise in eine Abteilung aufnehmen und Sie dieser Abteilung Gruppen zugewiesen haben, dann erbt das Benutzerkonto diese Gruppen.
  • Wenn eine Person eine Gruppenmitgliedschaft im IT Shop bestellt hat und diese Bestellung genehmigt und zugewiesen ist, dann erbt das Benutzerkonto der Person diese Gruppe nur, wenn die Option aktiviert ist.

Bevorzugtes Benutzerkonto

Bevorzugtes Benutzerkonto, wenn eine Person mehrere Benutzerkonten im Active Directory besitzt.

Benutzerkonto ist deaktiviert

Angabe, ob das Benutzerkonto deaktiviert ist. Wird ein Benutzerkonto vorübergehend nicht benötigt, können Sie das Benutzerkonto über die Option zeitweilig deaktivieren.

Konto gesperrt

Angabe, ob das Benutzerkonto gesperrt ist. Nach mehrmaliger (abhängig von der Konfiguration) falscher Kennworteingabe wird das Benutzerkonto in der Active Directory-Umgebung gesperrt. Im Manager können Sie das Benutzerkonto über die Aufgabe Benutzerkonto entsperren wieder entsperren.

Verwandte Themen

Kennwortdaten eines Active Directory Benutzerkontos

Kennwortdaten eines Active Directory Benutzerkontos

Tabelle 42: Konfigurationsparameter für die Einrichtung der Kennwortdaten
Konfigurationsparameter Bedeutung

TargetSystem\ADS\Accounts\
NotRequirePassword

Der Konfigurationsparameter legt fest, ob beim Anlegen eines neuen Benutzerkontos die Option "Kein Kennwort erforderlich" in der Active Directory-Umgebung aktiviert wird.

TargetSystem\ADS\Accounts\
UserMustChangePassword

Der Konfigurationsparameter legt fest, ob bei Neuanlage von Benutzerkonten die Option "Kennwort bei der nächsten Anmeldung ändern" gesetzt wird.

Hinweis: Beim Prüfen eines Benutzerkennwortes werden die One Identity Manager Kennwortrichtlinien, die Einstellungen der globalen Kontenrichtlinien für die Active Directory Domäne sowie die Active Directory Kontenrichtlinien beachtet.

Auf dem Tabreiter Kennwort erfassen Sie folgende Stammdaten.

Tabelle 43: Kennwortdaten eines Benutzerkontos

Eigenschaft

Beschreibung

Kennwort

Kennwort für das Benutzerkonto. Abhängig vom Konfigurationsparameter "Person\UseCentralPassword" wird das zentrale Kennwort der zugeordneten Person auf das Kennwort des Benutzerkontos abgebildet. Wenn Sie ein initiales Kennwort für Benutzerkonten verwenden, wird dieses automatisch bei Erstellen eines Benutzerkontos eingetragen.

Kennwortbestätigung

Kennwortwiederholung.

Letzte Kennwortänderung

Datum der letzten Kennwortänderung. Das Datum wird aus der Active Directory-Umgebung ausgelesen und kann nicht bearbeitet werden.

Kennwort läuft nie ab

Angabe, ob ein Kennwort abläuft. Diese Option wird in der Regel für Dienstkonten verwendet. Die Option überschreibt das maximale Kennwortalter und die Option Kennwort bei der nächsten Anmeldung ändern.

Kennwort nicht änderbar

Angabe, ob das Kennwort änderbar ist. Diese Option wird in der Regel für Benutzerkonten gesetzt, die von mehreren Benutzern verwendet werden.

Kennwort bei der nächsten Anmeldung ändern

Angabe, ob der Benutzer bei der nächsten Anmeldung das Kennwort anpassen muss.

Tipp: Um die Option bei Neuanlage von Benutzerkonten immer zu setzen, können Sie den Konfigurationsparameter "TargetSystem\ADS\Accounts\UserMustChangePassword" aktivieren.

Kennwort mit reversibler Verschlüsselung speichern

Angabe zur Verschlüsselung des Kennwortes. Standardmäßig werden Kennwörter im Active Directory verschlüsselt gespeichert. Bei Verwendung dieser Option werden Kennwörter in Klartext gespeichert und können so wieder hergestellt werden.

SmartCard zur Anmeldung erforderlich

Angabe zur Anmeldung mittels SmartCard. Aktivieren Sie die Option, um öffentliche und private Schlüssel, Kennwörter und andere persönliche Informationen für dieses Active Directory Benutzerkonto sicher zu speichern. Um sich am Netzwerk anmelden zu können, muss der Computer des Benutzers mit einem Smartcard-Leser ausgestattet sein und der Benutzer muss über eine PIN (Personal Identification Number) verfügen.

Konto wird für Delegierungszwecke vertraut

Angabe zur Delegierung. Aktivieren Sie die Option, damit ein Benutzer die Verantwortung für die Verwaltung und Administration eines Teilbereichs der Domäne an ein anderes Active Directory Benutzerkonto oder eine andere Gruppe delegieren kann.

Konto kann nicht delegiert werden

Angabe zur Delegierung. Aktivieren Sie die Option, falls dieses Benutzerkonto nicht zu Delegierungszwecken von einem anderen Benutzerkonto zugewiesen werden kann.

Konto verwendet DES Verschlüsselung

Angabe zur Verschlüsselung. Aktivieren Sie die Option, falls Sie die DES Unterstützung (Data Encryption Standard) aktivieren möchten.

Keine Kerberos-Präauthentifizierung nötig

Angabe, ob eine Kerberos-Präauthentifizierung notwendig ist. Aktivieren Sie die Option, wenn das Benutzerkonto eine andere Implementierung des Kerberos-Protokolls verwendet.

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