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Identity Manager 8.0 - Administrationshandbuch für die Anbindung einer IBM Notes-Umgebung

Verwalten einer IBM Notes-Umgebung Einrichten der Synchronisation mit einer IBM Notes-Umgebung Basisdaten zur Konfiguration Notes Domänen Notes Zertifikate Notes Schablonen Notes Richtlinien Notes Benutzerkonten Notes Gruppen Mail-In-Datenbanken Notes Server Nutzung von AdminP-Aufträgen zur Verarbeitung von IBM Notes Prozessen Berichte über Notes Domänen Anhang: Konfigurationsparameter für die Synchronisation mit einer Notes Domäne Anhang: Standardprojektvorlage für IBM Notes

Allgemeine Stammdaten eines Notes Benutzerkontos

Allgemeine Stammdaten eines Notes Benutzerkontos

Tabelle 35: Konfigurationsparameter für die Risikobewertung von Benutzerkonten
Konfigurationsparameter Wirkung bei Aktivierung
QER\CalculateRiskIndex Präprozessorrelevanter Konfigurationsparameter zur Steuerung der Modellbestandteile für die Berechnung des Risikoindex. Nach Änderung des Parameters müssen Sie die Datenbank kompilieren.

Ist der Parameter aktiviert, können Werte für den Risikoindex erfasst und berechnet werden.

Auf dem Tabreiter Allgemein erfassen Sie folgende Stammdaten.

Tabelle 36: Allgemeine Stammdaten eines Notes Benutzerkontos
Eigenschaft Beschreibung
Person Person, die das Benutzerkonto verwendet. Wurde das Benutzerkonto über eine Kontendefinition erzeugt, ist die Person bereits eingetragen. Wenn Sie das Benutzerkonto manuell erstellen, können Sie die Person aus der Auswahlliste wählen. Wenn Sie die automatische Personenzuordnung nutzen, wird beim Speichern des Benutzerkontos eine zugehörige Person erzeugt und in das Benutzerkonto übernommen.

Kontendefinition

Kontendefinition, über die das Benutzerkonto erstellt wurde.

Die Kontendefinition wird benutzt, um die Stammdaten des Benutzerkontos automatisch zu befüllen und um einen Automatisierungsgrad für das Benutzerkonto festzulegen. Der One Identity Manager ermittelt die IT Betriebsdaten der zugeordneten Person und trägt sie in die entsprechenden Eingabefelder des Benutzerkontos ein.

Hinweis: Die Kontendefinition darf nach dem Speichern des Benutzerkontos nicht geändert werden.

Um das Benutzerkonto manuell über eine Kontendefinition zu erstellen, tragen Sie im Eingabefeld Person eine Person ein. Es können alle Kontendefinitionen ausgewählt werden, die dieser Person zugewiesen sind und über die noch kein Benutzerkonto für diese Person erstellt wurde.

Auch Personendokumente können über Kontendefinitionen erstellt werden.

Automatisierungsgrad Automatisierungsgrad des Benutzerkontos. Wählen Sie einen Automatisierungsgrad aus der Auswahlliste. Den Automatisierungsgrad können Sie nur festlegen, wenn Sie auch eine Kontendefinition eingetragen haben. In der Auswahlliste werden alle Automatisierungsgrade der gewählten Kontendefinition angeboten.
Vorname Vorname des Benutzers.
Zweiter Vorname Zweiter Vorname des Benutzers.
Nachname Nachname des Benutzers.
Kurzname Kurzname des Benutzers.
Phonetischer Name Name des Benutzers in phonetischer Schreibweise.
Notes Domäne Domäne des Benutzerkontos.
Zertifikat Zertifikat, mit dem die Benutzer-ID-Datei und die Postfachdatei des Benutzers registriert werden sollen (bei Neuanlage) oder registriert wurden. Haben Sie eine Kontendefinition zugeordnet, wird dieses Eingabefeld abhängig vom Automatisierungsgrad automatisch ausgefüllt. Reinen Personendokumenten ist kein Zertifikat zugeordnet.

Wenn beim Speichern eines neuen Benutzerkontos kein Zertifikat zugeordnet ist, kann auch nachträglich kein Zertifikat zugeordnet werden.

Wenn beim Speichern eines neuen Benutzerkontos ein Zertifikat zugeordnet ist, kann das Zertifikat nicht nachträglich entfernt werden.

Organisatorische Einheit Zusätzliche organisatorische Einheit, der das Benutzerkonto angehört.
Vollständiger Name Vollständiger Name des Benutzerkontos. Der vollständige Name wird aus Vorname, Nachname, Zertifikat und organisatorischer Einheit gebildet.
Anzeigename Anzeigename des Benutzerkontos. Der Anzeigename wird aus dem vollständigen Namen oder dem Vor- und Nachnamen gebildet.
Titel Titel des Benutzers.
Generationskennzeichen Generationskennzeichen des Benutzers, beispielsweise "Junior".
Alternative Sprache Sprache des alternativen Namens.
Alternativer Name Alternativer Name in der Muttersprache des Benutzers.

Kann zur Anzeige und Namenssuche in der IBM Notes-Umgebung verwendet werden. Der alternative Name muss mit einer alternativen Sprache des Benutzerkontos verbunden sein.

E-Mail-System Typ des E-Mail-Systems, welches das Benutzerkonto verwendet. Standardmäßig wird "1 - Notes" eingetragen. Abhängig vom gewählten E-Mail-System werden weitere Eingabefelder auf dem Stammdatenformular angezeigt.

Risikoindex (berechnet)

Maximalwert der Risikoindexwerte aller zugeordneten Gruppen. Die Eigenschaft ist nur sichtbar, wenn der Konfigurationsparameter "QER\CalculateRiskIndex" aktiviert ist. Ausführliche Informationen finden Sie im One Identity Manager Administrationshandbuch für Risikobewertungen.

Kategorie Kategorien für die Vererbung von Gruppen an das Benutzerkonto. Wählen Sie aus der Auswahlliste eine oder mehrere Kategorien. Gruppen können selektiv an die Benutzerkonten vererbt werden. Dazu werden die Gruppen und die Benutzerkonten in Kategorien eingeteilt.
Benutzerkonto ist deaktiviert Angabe, ob das Benutzerkonto für die Anmeldung an der Domäne gesperrt ist.

Identität

Typ der Identität des Benutzerkontos.

Tabelle 37: Zulässige Werte für die Identität
Wert Beschreibung
Primäre Identität Standardbenutzerkonto einer Person.
Organisatorische Identität Sekundäres Benutzerkonto, welches für unterschiedlichen Rollen in der Organisation verwendet wird, beispielsweise bei Teilverträgen mit anderen Unternehmensbereichen.
Persönliche Administratoridentität Benutzerkonto mit administrativen Berechtigungen, welches von einer Person genutzt wird.
Zusatzidentität Benutzerkonto, das beispielsweise zu Trainingszwecken genutzt wird.
Gruppenidentität Benutzerkonto mit administrativen Berechtigungen, welches von mehreren Personen genutzt wird.
Dienstidentität Dienstkonto.
Privilegiertes Benutzerkonto Angabe, ob es sich um ein privilegiertes Benutzerkonto handelt.

Gruppen erbbar

Angabe, ob das Benutzerkonto Gruppen über die Person erben darf. Ist die Option aktiviert, werden Gruppen über hierarchische Rollen oder IT Shop Bestellungen an das Benutzerkonto vererbt.

  • Wenn Sie eine Person mit Benutzerkonto beispielsweise in eine Abteilung aufnehmen und Sie dieser Abteilung Gruppen zugewiesen haben, dann erbt das Benutzerkonto diese Gruppen.
  • Wenn eine Person eine Gruppenmitgliedschaft im IT Shop bestellt hat und diese Bestellung genehmigt und zugewiesen ist, dann erbt das Benutzerkonto der Person diese Gruppe nur, wenn die Option aktiviert ist.
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E-Mail-System eines Notes Benutzerkontos

E-Mail-System eines Notes Benutzerkontos

Tabelle 38: Konfigurationsparameter für die Erzeugung der Postfachdateien
Konfigurationsparameter Wirkung bei Aktivierung
TargetSystem\NDO\CreateMailDB Der Konfigurationsparameter legt fest, ob die Postfachdatei nach oder während der Registrierung des Notes Benutzers im ZielsystemClosed erzeugt wird. Wenn der Konfigurationsparameter aktiviert ist, wird die Postfachdatei während der Registrierung erzeugt. Dabei wird die Schablone des Notes Servers verwendet, auf dem der Benutzer registriert wird.

Wenn der Konfigurationsparameter deaktiviert ist (Standard), wird die Postfachdatei nach der Registrierung des Notes Benutzers erzeugt. Dabei wird die Schablone verwendet, die am Benutzerkonto oder im Konfigurationsparameter „TargetSystem\NDO\DefTemplatePath“ angegeben ist.

TargetSystem\NDO\DefTemplatePath Schablone zum Anlegen der Postfachdateien auf einem Notes Server.
TargetSystem\NDO\MailFilePath Verzeichnis auf dem Mailserver, in dem die Postfachdateien der Benutzerkonten abgelegt werden.

Im Eingabefeld E-Mail-System unter den allgemeinen Stammdaten wählen Sie das E-Mail-System aus, welches das Benutzerkonto verwendet. Zur Auswahl stehen:

  • 1 - Notes
  • 2 - cc:Mail
  • 3 - Other
  • 4 - X.400
  • 5 - Other Internet Mail
  • 6 - POP or IMAP
  • 100 - None

    Wird kein Mailsystem genutzt, geben Sie den Typ „None“ an.

Abhängig vom gewählten E-Mail-System werden die nachfolgend beschriebenen Eigenschaften zur Adressierung eingeblendet.

Hinweis: Prüfen Sie, ob für das gewählte E-Mail-System der Mailserver und der Name der Postfachdatei benötigt werden. Damit die Postfachdatei erzeugt werden kann, erfassen Sie die benötigten Daten.
Tabelle 39: E-Mail-System-Daten eines Notes Benutzerkontos
E-Mail-System Eigenschaft Beschreibung
Notes

POP or IMAP

Mailserver Notes Server, der als Mailserver genutzt wird. Es stehen alle Notes Server zur Auswahl, die mit der Option Hat Notes Postfachdateien gekennzeichnet sind.
Notes Schablone für Postfachdatei Name der Notes Schablone, die zum Erstellen der Postfachdatei genutzt wird. Die Schablone bestimmt, welche Clientversion zur Erzeugung der Postfachdatei für das Benutzerkonto verwendet wird. Die Schablone muss auf dem Gateway Server vorhanden sein.

Die Ermittlung der Daten kann über die IT Betriebsdaten einer Person erfolgen. Ist keine Schablone angegeben, wird die im Konfigurationsparameter "TargetSystem\NDO\DefTemplatePath" hinterlegte Schablone verwendet.

Notes

POP or IMAP

Postfachdatei Pfadangabe und Name der Postfachdatei. Diese werden per Bildungsregel gebildet.

Die Postfachdatei wird auf dem angegebenen Mailserver in einem gesonderten Verzeichnis unterhalb des Installationsverzeichnisses abgelegt. Der Verzeichnisname ist im Konfigurationsparameter "TargetSystem\NDO\MailFilePath" hinterlegt. Um ein anderes Verzeichnis zu verwenden, bearbeiten Sie im Designer den Wert des Konfigurationsparameters.

Notes

POP or IMAP

Anzeigename der Postfachdatei Anzeigename der Postfachdatei. Er wird per Bildungsregel aus dem Vor- und Nachnamen und dem Zusatz "Mailfile" gebildet.
Notes

Other

Other Internet Mail

POP or IMAP

Weiterleitungsadresse E-Mail-Adresse, an die eingehende Nachrichten weitergeleitet werden. Es muss die vollständige E-Mail-Adresse (inklusive Domänenname) angegeben werden.
Notes

POP or IMAP

Nachrichtenspeicherung Sichtbarkeitsbereich des Postfachspeichers. Zur Auswahl stehen:
  • 0 - Notes
  • 1 - Notes and Internet Mail
  • 2 - Internet Mail
Notes

cc:Mail

Other

Other Internet Mail

POP or IMAP

Internetadresse Vollständige SMTP-Adresse des Benutzerkontos. Die Internetadresse dient zur Identifizierung des Nachrichtenempfängers, wenn in der IBM Notes-Umgebung Nachrichten über SMTP empfangen werden. Abhängig vom Automatisierungsgrad des Benutzerkontos wird die Internetadresse aus der Standard-E-Mail-Adresse der Person gebildet.
cc:Mail cc:Mail Post Office Post Office, in dem sich die Mailbox des Benutzers befindet.
cc:Mail cc:Mail Benutzername Benutzername der Mailbox.
cc:Mail cc:Mail Standorttyp Standorttyp der Mailbox. Wählen Sie „LOCAL“ oder „REMOTE“.
X.400 X.400 Server Notes Server, der als X.400 Server genutzt wird. Es stehen alle Notes Server zur Auswahl, die mit der Option Hat Notes Postfachdateien gekennzeichnet sind.
X.400 X.400 Adresse Mailadresse des Benutzers im X.400-Format (inklusive Domänenname).
Detaillierte Informationen zum Thema

Adressangaben eines Notes Benutzerkontos

Adressangaben eines Notes Benutzerkontos

Auf den Tabreitern Firma und Privat erfassen Sie die Adressinformationen und die telefonischen Angaben zur Erreichbarkeit der Person, die dieses Benutzerkonto verwendet. Geben Sie weitere bekannte Angaben zur näheren Beschreibung dieser Person an. Abhängig vom Automatisierungsgrad des Benutzerkontos werden diese Angaben aus den Stammdaten der Person übernommen.

Zusätzliche Stammdaten eines Notes Benutzerkontos

Zusätzliche Stammdaten eines Notes Benutzerkontos

Auf dem Tabreiter Verschiedenes erfassen Sie zusätzliche Angaben für ein Benutzerkonto, die hauptsächlich die Postfachdatei und die Übermittlung von Nachrichten betreffen. Die Größe der Postfachdatei eines Benutzerkontos kann regelmäßig über einen zeitgesteuerten Prozessauftrag ermittelt werden. Voraussetzung dafür ist die korrekte Angabe des Mailservers und des Pfads zur Postfachdatei auf dem Tabreiter Allgemein.

Um die Größe der Postfachdateien der Benutzerkonten zu ermitteln

  • Konfigurieren und aktivieren Sie im Designer den Zeitplan „IBM Notes Größe der Postfachdateien einlesen“.

    Ausführliche Informationen zur Konfiguration von Zeitplänen finden Sie im One Identity Manager Konfigurationshandbuch.

Tabelle 40: Zusätzliche Stammdaten eines Notes Benutzerkontos
Eigenschaft Beschreibung
Größe [KB] Logische Größe der Postfachdatei.
Physische Größe [KB] Physische Größe der Postfachdatei.
Max. Größe [KB] Maximal zulässige Größe der Postfachdatei.
Warnen ab [KB] Schwellwert, bei dessen Überschreitung eine E-Mail an den Benutzer gesendet werden kann.
Internetkennwort/Kennwortbestätigung

Internetkennwort des Benutzers. Dieses Kennwort müssen Web-Benutzer verwenden, um sich an einem Domino-Web-Server zu authentifizieren.

Hinweis: Beim Prüfen eines Benutzerkennwortes werden die One Identity Manager Kennwortrichtlinien beachtet. Stellen Sie sicher, dass die Kennwortrichtlinie nicht gegen die Anforderungen des Zielsystems verstößt.

Sametime Server Notes Server, der als Sametime Server genutzt wird. Für Benutzerkonten, welche die Sametime-Funktion von IBM Notes nutzen, geben Sie den Sametime Server an.
Kalenderdomäne Domäne, die gilt, wenn das Benutzerkonto eine andere Kalender- und Zeitplanungsfunktion verwendet.
Webseite Webseite des Benutzers.
Kommentar Freitextfeld für zusätzliche Erläuterungen.
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