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Identity Manager 8.0 - Anwenderhandbuch für die Benutzeroberfläche und Standardfunktionen

Über dieses Handbuch Anmelden an den One Identity Manager-Werkzeugen Die Benutzeroberfläche der One Identity Manager-Werkzeuge
Aufbau der Benutzeroberfläche Informationen in der Statuszeile Menüeinträge des Manager Ansichten im Manager Angemeldeter Benutzer Anpassen der Programmeinstellungen Verwenden der Hilfe Erweiterte Informationen zur Benutzeroberfläche Einschränken von Listeneinträgen Suchen nach Listeneinträgen Verwenden von benutzereigenen Filtern für die Datenbanksuche Anzeigen der erweiterten Eigenschaften für ein Objekt Mehrfachbearbeitung von Objekten Berichte anzeigen Konfigurieren des Infosystems Übernahme von Daten bei Änderungskonflikten
Auswertung von Informationen aus der Prozessüberwachung Auswertung historischer Daten im TimeTrace Planen des Ausführungszeitpunktes von Operationen Arbeiten mit dem Simulationsmodus Exportieren von Daten Prüfen der Datenkonsistenz Arbeiten mit Änderungskennzeichen Fehlersuche Wie geht was? - Kurzanleitungen

Suchabfrage über Platzhalter

Über die Platzhalter wird der Suchbegriff in den Anzeigewerten der gewählten Objektdefinition gesucht.

Um eine Suchabfrage über Platzhalter auszuführen

  1. Wählen Sie im Bereich "Suchmethode " die Methode Platzhalter.
  2. Wählen Sie im Bereich "Suchparameter" in der Auswahlliste Suche in, die Objektdefinition, in der gesucht werden soll.
  3. Geben Sie im Bereich "Suchparameter" das Suchmuster an.

    Die Verwendung von * (Sternchen) im Suchmuster zulässig.

Beispiele

abc* - sucht alle Einträge, deren Anzeigewert mit der Zeichenkette "abc" beginnt

*abc - sucht alle Einträge, deren Anzeigewert mit der Zeichenkette "abc" endet

abc - sucht alle Einträge, deren Anzeigewert die Zeichenkette "abc" enthält

Suchabfrage über eine SQL Bedingung

Suchabfrage über eine SQL Bedingung

Über eine Bedingung werden alle Einträge entsprechend der gewählten Objektdefinition gesucht, die der angegebenen Bedingung entsprechen.

Um eine Suchabfrage über eine Bedingung auszuführen

  1. Wählen Sie im Bereich "Suchmethode " die Methode SQL.
  2. Wählen Sie im Bereich "Suchparameter" in der Auswahlliste Suche in, die Objektdefinition, in der gesucht werden soll.
  3. Geben Sie im Bereich "Suchparameter" das Suchmuster an.

    Die Bedingung stellen Sie als gültige Where-Klausel für Datenbankabfragen zusammen. Die Datenbankabfragen können Sie direkt als SQL-Abfrage eingeben oder über einen Assistenten zusammenstellen. In die entsprechende Ansicht wechseln Sie über die Schaltfläche Expertenansicht und Einfache Ansicht.

Suchabfrage über Volltextsuche

Es wird eine Volltextsuche mit dem angegebenen Suchbegriff gestartet. Um die Volltextsuche im Manager zu nutzen, müssen Sie den Manager über einen Anwendungsserver mit installiertem Suchdienst betreiben.

Ausführliche Informationen zur Installation eines Anwendungsservers für die Volltextsuche finden Sie im One Identity Manager Installationshandbuch.

Um eine Suchabfrage über Volltextsuche auszuführen

  1. Wählen Sie im Bereich "Suchmethode" die Methode Volltext.
  2. Wählen Sie im Bereich "Suchparameter" in der Auswahlliste Suche in, die Objektdefinition, in der gesucht werden soll.
  3. Geben Sie im Bereich "Suchparameter" den Suchtext an.
Tabelle 37: Regeln mit Beispielen für die Suche
Beispiel Beschreibung

Max Mustermann

Findet Max Mustermann, aber nicht Max Meier.

Ergebnisse einer Suchabfrage müssen ALLE einzelnen Begriffe der Abfrage enthalten. Es wird ein logisches "Und" verwendet.

Max OR Mustermann

Findet Albrecht Mustermann und Max Meier.

Mit "OR" zwischen den Worten wird eine logische Oder-Verknüpfung erreicht. Die Ergebnisse dieser Suchabfrage enthalten mindestens einen der beiden Begriffe.

Max NOT Mustermann

Findet Max Meier, aber nicht Max Mustermann.

Die Ergebnisse dieser Suchabfrage enthalten den hinter "NOT" stehenden Begriff nicht.

Ma*

Findet Max und Maria.

Das * steht als Platzhalter für beliebig viele Zeichen zur Vervollständigung eines Begriffs.

Ma?

Findet Max, aber nicht Maria.

Das ? steht als Platzhalter für ein einzelnes Zeichen zur Vervollständigung eines Begriffs.

"Max Mustermann"

Findet Ergebnisse, in denen die Begriffe "Max" und "Mustermann" aufeinander folgen.

Ein Text in Anführungsstrichen ist in Ergebnissen als Phrase enthalten.

Max Mustermann~

Findet unter anderem Max Mustermann, aber auch ähnliche Ergebnisse werden angezeigt. Eine Tilde ~ hinter dem Suchbegriff, ermöglicht die Suche nach ähnlichen Ergebnissen. So können auch falsch geschriebene Begriffe in der Suchanfrage berücksichtigt werden.

Steht hinter Tilde ~ eine Zahl zwischen 0 und 1 (mit Dezimalpunkt), kann die Ähnlichkeitsstufe als Parameter angegeben werden. Eine hohe Ähnlichkeitsstufe liefert Ergebnisse die dem Suchbegriff sehr ähnlich sind.

Bei der Suche zerlegt der verwendete Suchindex den zu durchsuchenden Text in Tokens. Die Begriffe von Suchanfragen werden mit diesen Tokens verglichen.

Die zu verwendenden Trennzeichen sind über den Konfigurationsparameter "Common\Indexing\IndexNonTokenChars" einstellbar. Der Konfigurationsparameter kann ergänzt werden, wenn bestimmte Zeichen im zu durchsuchenden Text eine gliedernde Funktion haben.

Ist der Konfigurationsparameter "Common\Indexing\IndexUseLegacyAnalyzer" aktiviert, erfolgt zusätzlich eine alternative Tokenzerlegung. Die Zerlegung eines Tokens mit der alternativen Tokenzerlegung erfolgt bevorzugt in längere Tokens. Wenn beispielsweise die Zeichenfolge "Abteilung_01" ein Token ist, wird die Teilzeichenfolge "Abteilung" nicht als Token berücksichtigt.

Folgende Tokens werden erkannt.

Tabelle 38: Tokens bei der alternativen Tokenzerlegung
Token Beschreibung mit Beispiel

Worte

Abfolge von Buchstaben und / oder Zahlen.

Aufzählungen

Durch Satzzeichen (_-/.,) verbundene Worte von denen wenigstens jedes zweite eine Zahl enthält.

Ein Beispiel ist Abteilung_01.

Aufzählungen sind unter anderem auch Kommazahlen und IP-Adressen.

E-Mail-Adressen

Die E-Mail-Adresse setzt sich häufig zusammen aus Vorname, Nachname, Firmenname und generischer Top-Level-Domäne (zum Beispiel .com). Die Reihenfolge oder Schreibweise des Vor- und Zunamens (zum Beispiel Verwendung von Initialen) können variieren. Das Sonderzeichen @ und das Satzzeichen Punkt (.) grenzen die einzelnen Bestandteile der E-Mail-Adresse nicht nur von einander ab, sondern verbinden diese, sodass die E-Mail-Adresse als Token anerkannt wird.

Beispiele für E-Mail-Adressen sind Ben.King@firma.com oder C.Harris@firma.com.

Hostnamen

Zum Beispiel website.xyz.com.

Akronyme

Zum Beispiel U. S. A.

Apostroph umgeben von Buchstaben

Zum Beispiel O'Reilly.

@, & umgeben von Buchstaben

Zum Beispiel Me&you.

Umlaute wie ä, ö, ü Zum Beispiel Max Müller

Hinweis: Geänderte Konfigurationsparameter führen zu einem Neubau der Suchindexe. Dies kann einige Zeit in Anspruch nehmen.

Exportieren und Importieren von Filtern

Exportieren und Importieren von Filtern

Um benutzerdefinierte Filter anderen Benutzern zur Verfügung zu stellen, können Sie Filter exportieren und importieren.

Um einen Filter zu exportieren

  1. Wählen Sie in der Kategorie Mein One Identity Manager | Eigene Filter den Filter aus.
  2. Starten Sie den Export über das Kontextmenü Filter exportieren....
  3. Wählen Sie über den Dateibrowser den Ablagepfad und geben Sie einen Dateinamen für den Filter an.
  4. Klicken Sie Speichern.

    Die Filterdatei (*.xml) wird erzeugt.

Um einen Filter zu importieren

  1. Wählen Sie in der Kategorie Mein One Identity Manager | Eigene Filter.
  2. Starten Sie den Import über das Kontextmenü Filter importieren....
  3. Wählen Sie über den Dateibrowser den Filter aus.
  4. Klicken Sie Öffnen.
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