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Identity Manager 8.0 - Referenzhandbuch für die Zielsystemsynchronisation

Zielsystemsynchronisation mit dem Synchronization Editor Grundlagen für die Zielsystemsynchronisation Einrichten der Synchronisation
Synchronization Editor starten Synchronisationsprojekt erstellen Synchronisation konfigurieren
Mappings einrichten Synchronisationsworkflows einrichten Systemverbindungen herstellen Scope bearbeiten Variablen und Variablensets nutzen Startkonfigurationen einrichten Basisobjekte einrichten
Übersicht der Schemaklassen Anpassen einer Synchronisationskonfiguration Konsistenz der Synchronisationskonfiguration prüfen Synchronisationsprojekt aktivieren
Ausführen der Synchronisation Auswerten der Synchronisation Einrichten der Synchronisation mit den Standardkonnektoren Aktualisieren bestehender Synchronisationsprojekte Zusätzliche Informationen für Experten Fehlerbehebung Anhang: Beispiel für eine Konfigurationsdatei

Vorgehen: Synchronisationsschritte löschen

Vorgehen: Synchronisationsschritte löschen

Um einen SynchronisationsschrittClosed zu löschen

  1. Wählen Sie die Kategorie Workflows.
  2. Wählen Sie in der Navigationsansicht einen WorkflowClosed.
  3. Klicken Sie in der Workflowansicht am Synchronisationsschritt , um den Synchronisationsschritt zu öffnen.
  4. Klicken Sie .
  5. Bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage mit Ja.

Allgemeine Eigenschaften eines Synchronisationsschritts

Allgemeine Eigenschaften eines Synchronisationsschritts

Für einen SynchronisationsschrittClosed erfassen Sie folgende allgemeine Eigenschaften.

Tabelle 49: Allgemeine Eigenschaften eines Synchronisationsschritts
Eigenschaft Bedeutung
Name Beliebige Bezeichnung des Synchronisationsschritts. Innerhalb eines Synchronisationsworkflows muss der Name eindeutig sein.
MappingClosed Wählen Sie das Mapping aus, das durch den Synchronisationsschritt verarbeitet werden soll.
SynchronisationsrichtungClosed Wählen Sie aus der Auswahlliste die Richtung aus, in die Synchronisationen ausgeführt werden sollen.
WorkflowClosed-Vorgabe verwenden Die Synchronisationsrichtung ist am Workflow festgelegt.

Weitere Informationen finden Sie unter Eigenschaften eines Workflows.

In das Zielsystem Der One Identity Manager ist das Mastersystem für die Synchronisation.
In den One Identity Manager Das Zielsystem ist das Mastersystem für die Synchronisation.
Revisionsfilterung Die Revisionsfilterung kann genutzt werden, um die Synchronisation auf die Objekte einzuschränken, die sich seit der letzten Synchronisation geändert haben.

Weitere Informationen finden Sie unter Wie funktioniert die Revisionsfilterung.

Workflow-Vorgabe verwenden Das gewünschte Verhalten ist am Workflow festgelegt.
RevisionsfilterClosed nutzen Es werden nur die geänderten Objekte synchronisiert.
Revisionsfilter nicht nutzen Es werden alle Objekte synchronisiert.

Verhalten bei Fehler

Legen Sie fest, ob die Synchronisation fortgesetzt werden soll, wenn Fehler bei der Verarbeitung der Synchronisationsobjekte (Einfügen, Löschen, Aktualisieren und Nachladen der Objekte) auftreten. Die Verarbeitung der Objekte wird mit dem nächsten Objekt fortgesetzt; der Fehler wird protokolliert.

Zur Optimierung der Fehlersuche kann die Synchronisation abgebrochen werden, wenn bei der Verarbeitung der Synchronisationsobjekte Fehler auftreten. In diesem Fall werden keine weiteren Synchronisationsschritte abgearbeitet.

Hinweis: Diese Eigenschaft wirkt nicht auf Konfigurationsfehler, Netzwerkfehler oder allgemeine Synchronisationsfehler (beispielsweise wenn die Referenzauflösung nicht möglich ist). Die Wirksamkeit dieser Eigenschaft ist unter anderem vom konkreten Fehler, der Fehlerposition, dem Zielsystem und der Implementierung des Zielsystemkonnektors abhängig.
Workflow-Vorgabe verwenden Das gewünschte Verhalten ist am Workflow festgelegt.
Bei Fehler fortsetzen Die Verarbeitung wird mit dem nächsten Objekt fortgesetzt. Fehler werden protokolliert.

Diese Option sollte für produktive Systeme genutzt werden.

Bei Fehler abbrechen Die gesamte Synchronisation wird abgebrochen.

Diese Option sollte nur zur Fehlersuche, beispielsweise im Inbetriebnahmeprozess, verwendet werden.

Datenimport

Aktivieren Sie diese Option, wenn der Synchronisationsschritt ein sekundäres System synchronisiert und Änderungen sofort in die primären Systeme provisioniert werden sollen.

Deaktivieren Sie diese Option, wenn der Synchronisationsschritt ein primäres System synchronisiert.

Weitere Informationen finden Sie unter Synchronisation von Benutzerdaten mit verschiedenen Systemen.

Beschreibung Freitextfeld für zusätzliche Erläuterungen.
Deaktiviert Wenn die Option aktiviert ist, wird der Synchronisationsschritt bei der Synchronisation nicht ausgeführt.

Verarbeitungsmethoden festlegen

Verarbeitungsmethoden festlegen

Auf dem Tabreiter Verarbeitung legen Sie fest, wie Änderungen an den Systemobjekte bei der SynchronisationClosed behandelt werden sollen. Sie können zwischen den folgenden Standardmethoden wählen. Darüber hinaus stellen die Schematypen der verschiedenen Zielsysteme gegebenenfalls zusätzliche Verarbeitungsmethoden bereit.

Die Verarbeitungsmethoden werden für verschiedene Mengen zu synchronisierender Objekte definiert.

  • Objekte, die nur im Zielsystem vorhanden sind und die im One Identity Manager fehlen
  • Objekte, die nur im One Identity Manager vorhanden sind und die im Zielsystem fehlen
  • Objekte, deren Eigenschaften geändert wurden

    Das heißt, es gibt Objektpaare, deren Objekte Unterschiede aufweisen.

  • Objekte ohne Änderungen

    Das heißt, es gibt Objektpaare, deren Objekte vollständig übereinstimmen.

Tabelle 50: Standard-Verarbeitungsmethoden in einem SynchronisationsschrittClosed
VerarbeitungsmethodeClosed (technischer Name) Bedeutung
Insert Objekte, die nur in einem der verbundenen Systeme vorhanden sind, werden in dem anderen System eingefügt.
Delete Objekte, die nur in einem der verbundenen Systeme vorhanden sind, werden in diesem System gelöscht.

Bei der Synchronisation in den One Identity Manager gilt:

Wenn das Objekt aus einem primären System stammt, wird es sofort gelöscht. Eine Löschverzögerung wird nicht berücksichtigt. Wenn das Objekt aus einem sekundären System stammt, wird die Löschverzögerung berücksichtigt. Weitere Informationen finden Sie unter Synchronisation von Benutzerdaten mit verschiedenen Systemen. Weitere Informationen zur Löschverzögerung finden Sie im One Identity Manager Konfigurationshandbuch.

Update Objekte, deren Eigenschaften geändert wurden, werden aktualisiert.
MarkAsOutstanding Bei der Synchronisation in den One Identity Manager werden Objekte, die nur im One Identity Manager vorhanden sind, als ausstehend markiert. Diese Objekte können nach Abschluss der Synchronisation einzeln nachbearbeitet werden. Als ausstehend markierte Objekte werden bei weiteren Synchronisationen ignoriert.
Keine Verarbeitung Es wird keine Verarbeitungsmethode ausgeführt.
Tabelle 51: Bedeutung der Symbole
Symbol Bedeutung
Fügt eine zusätzliche Verarbeitungsmethode für die Objektmenge hinzu.

Wenn Sie mehrere Verarbeitungsmethoden für eine Objektmenge zulassen, legen Sie die Bedingungen fest, unter denen diese Methoden ausgeführt werden sollen.

Erstellt eine Bedingung, unter der die Verarbeitungsmethode ausgeführt wird.

Wenn keine Bedingung definiert ist, werden alle Objekte einheitlich verarbeitet.

Verschiebt die Verarbeitungsmethode in der Ausführungsreihenfolge nach vorn.
Verschiebt die Verarbeitungsmethode in der Ausführungsreihenfolge nach hinten.
Löscht die Verarbeitungsmethode.
Detaillierte Informationen zum Thema

Zusätzliche Verarbeitungsmethoden festlegen

Manche Zielsysteme stellen neben den Standard-Verarbeitungsmethoden weitere Verarbeitungsmethoden bereit. Der One Identity Manager kann verschiedene Verarbeitungsmethoden nacheinander für die selbe Objektmenge ausführen.

Um verschiedene Verarbeitungsmethoden für eine Objektmenge zu definieren

  1. Wählen Sie aus der Auswahlliste eine VerarbeitungsmethodeClosed für die SynchronisationClosed einer Objektmenge aus.
  2. Um eine weitere Verarbeitungsmethode für diese Objektmenge festzulegen, klicken Sie . Wählen Sie aus der Auswahlliste eine Verarbeitungsmethode aus.
  3. Legen Sie die Ausführungsreihenfolge der Verarbeitungsmethoden mit den Schaltflächen und fest.
Beispiel

Im One Identity Manager können externe Benutzerkennungen für SAP Benutzerkonten erfasst werden. Bei der Synchronisation von SAP Benutzerkonten aus dem One Identity Manager in die SAP R/3-Umgebung sollen Benutzerkonten, die nur im One Identity Manager vorhanden sind, eingefügt werden. Die zugehörigen externen Benutzerkennungen sollen ebenfalls in das Zielsystem übertragen werden.

Objektmenge Verarbeitungsmethoden
Objekte, die nur im One Identity Manager vorhanden sind Insert

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