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Identity Manager 8.0 - Referenzhandbuch für die Zielsystemsynchronisation

Zielsystemsynchronisation mit dem Synchronization Editor Grundlagen für die Zielsystemsynchronisation Einrichten der Synchronisation
Synchronization Editor starten Synchronisationsprojekt erstellen Synchronisation konfigurieren
Mappings einrichten Synchronisationsworkflows einrichten Systemverbindungen herstellen Scope bearbeiten Variablen und Variablensets nutzen Startkonfigurationen einrichten Basisobjekte einrichten
Übersicht der Schemaklassen Anpassen einer Synchronisationskonfiguration Konsistenz der Synchronisationskonfiguration prüfen Synchronisationsprojekt aktivieren
Ausführen der Synchronisation Auswerten der Synchronisation Einrichten der Synchronisation mit den Standardkonnektoren Aktualisieren bestehender Synchronisationsprojekte Zusätzliche Informationen für Experten Fehlerbehebung Anhang: Beispiel für eine Konfigurationsdatei

Zusätzliche Informationen für Experten

Hinweis: Die folgenden Funktionen sollten nur von erfahrenen Benutzern des Synchronization EditorCloseds und erfahrenen Systemadministratoren genutzt werden.

Hier sind Eigenschaften und Abläufe beschrieben, die nur im Expertenmodus zur Verfügung stehen.

Wichtig: Änderungen an den hier beschriebenen Eigenschaften können die Systemleistung beeinflussen.

Bevor Sie im Expertenmodus Eigenschaften ändern, prüfen Sie die Auswirkungen auf die Systemleistung Ihrer Umgebung!

Um den Expertenmodus zu aktivieren

  1. Wählen Sie das Menü Datenbank | Einstellungen...
  2. Aktivieren Sie Expertenmodus aktivieren.
  3. Klicken Sie OK.

Fehlerprotokoll

Fehlerprotokoll

Im Expertenmodus können Sie das Fehlerprotokoll einblenden. Im Fehlerprotokoll werden alle Meldungen angezeigt, die seit dem Programmstart aufgetreten sind. Bei Neustart des Synchronization EditorCloseds wird das Fehlerprotokoll neu initialisiert.

Um Einträge im Fehlerprotokoll anzuzeigen

  • Aktivieren Sie den Expertenmodus.

    Das Fehlerprotokoll wird standardmäßig im unteren Bereich des Synchronization Editors angezeigt.

Ausführliche Informationen über die Funktionen im Fehlerprotokoll finden Sie im One Identity Manager Konfigurationshandbuch.

Zusätzliche Eigenschaften eines Mappings

Für ein MappingClosed erfassen Sie im Expertenmodus zusätzlich folgende Eigenschaft.

Tabelle 70: Eigenschaften eines Mappings
Eigenschaften Bedeutung
BasismappingClosed

Die Property-Mapping-Regeln können von einem bereits vorhandenen Mapping geerbt werden. Wählen Sie dazu ein Mapping aus der Auswahlliste aus. Die vererbten Property-Mapping-Regeln können nur am Basismapping bearbeitet werden. Weitere Property-Mapping-Regeln können hinzugefügt werden.

Das Eingabefeld ist nur im Expertenmodus sichtbar.

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Erweiterte Eigenschaften einer Startkonfiguration

An einer StartkonfigurationClosed ist im Expertenmodus zusätzlich der Tabreiter Erweitert sichtbar.

Tabelle 71: Erweiterte Eigenschaften einer Startkonfiguration
Eigenschaft Beschreibung
Umgang mit fehlerhaften Objekten

Gibt an, wie fehlergeschlagene Objekte während der Synchronisation behandelt werden sollen.

  • Wiederholen (Standard)

    Die Synchonisation wird solange wiederholt, bis sich keine Änderungen an den fehlgeschlagenen Objekten ergeben.

    Vorteil: Es wird ein vollständiges Synchronisationsergebnis erziehlt. Einige besonders komplexe hierarchische Strukturen lassen sich nur in diesem Modus synchronisieren.

    Nachteil: Dieser Modus verlängert die Laufzeit der Synchronisation erheblich, sobald ein fehlgeschlagenes Objekt existiert.

  • Ignorieren

    Die Synchronisation ignoriert fehlgeschlagene Objekte.

    Vorteil: Fehlgeschlagene Objekte, die durch eine Wiederholung nicht zu beheben sind (Datenfehler), verlängern die Synchronisationszeit nicht.

    Nachteil: Fehler, die durch die komplexen Abhängigkeiten der Daten auftreten können, werden nicht mehr behoben. Das Synchronisationsergebnis ist dadurch möglicherweise nicht vollständig.

HINWEIS: Das Wiederholen von fehlgeschlagenen Objekten entspricht einer reduzierten Synchronisation.

Das Ignorieren fehlgeschlagener Objekte ist sinnvoll, wenn die Synchronisationen mit dieser Startkonfiguration in kurzen Abständen erfolgen. Bei der folgenden Synchronisation werden die fehlgeschlagenen Objekte erneut verarbeitet. Dadurch lässt sich ebenfalls ein vollständiges Synchronisationsergebnis erreichen, bei gleichzeitig verkürzter Laufzeit der einzelnen Synchronisation.

Nachladeschwellwert

Gibt die maximale Anzahl von Eigenschaften an, die bei der Synchronisation geladen werden, um ein partitioniertes Nachladen zu verhindern. Um die Synchronisation von Zielsystemen mit einem kleinen MappingClosed zu beschleunigen, können Sie den Wert erhöhen. Es wird aber mehr Arbeitsspeicher benötigt.

Der Nachladeschwellwert kann auch für jeden SynchronisationsschrittClosed separat festgelegt werden.

Partitionsgröße Gibt die Anzahl der Objekte und Objektpaare an, die auf einmal verarbeitet werden. Um häufiges Nachladen zu verhindern und die Synchronisation zu beschleunigen, können Sie die Partitionsgröße erhöhen. Es wird aber mehr Arbeitsspeicher benötigt.
Richtwert für Massenverarbeitung

Steuert die interne Massenverarbeitung der Daten. Beispielsweise wird hierüber berechnet, wie viele Objektdaten im Hauptspeicher zwischengespeichert werden. Abhängig davon, welche Operationen ausgeführt werden, wird ein Vielfaches des Richtwertes angewendet.

Höhere Werte ermöglichen eine schnellere Verarbeitung; es wird aber mehr Arbeitsspeicher benötigt. Kleinere Werte reduzieren den Speicherverbrauch. Dieser Wert sollte nur gesenkt werden, wenn die Ausführung der Synchronisation Speicherprobleme verursacht.

Debug-Modus Aktiviert den Debug-Modus. Im Debug-Modus werden die Verarbeitungsschritte sequentiell abgearbeitet. Dadurch wird die Fehlersuche deutlich vereinfacht. Diese Option sollte nur zur Fehlersuche aktiviert werden!

TIPp: Bei Speicherproblemen während der Synchronisation sollten der Nachladeschwellwert, die Partitionsgröße und der Richtwert für die Massenverarbeitung gemeinsam geprüft und geändert werden.

Nachladeschwellwert, Partitionsgröße und Richtwert für die Massenverarbeitung sind auch vom Performance-Speicher-FaktorClosed abhängig, der an den Synchronisationsschritten eingestellt wird. Der Performance-Speicher-Faktor gibt den prozentualen Anteil an, mit dem Nachladeschwellwert, Partitionsgröße und Richtwert für die Massenverarbeitung auf einen Objekttyp angewendet werden.

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