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Identity Manager 8.0 - Referenzhandbuch für die Zielsystemsynchronisation

Zielsystemsynchronisation mit dem Synchronization Editor Grundlagen für die Zielsystemsynchronisation Einrichten der Synchronisation
Synchronization Editor starten Synchronisationsprojekt erstellen Synchronisation konfigurieren
Mappings einrichten Synchronisationsworkflows einrichten Systemverbindungen herstellen Scope bearbeiten Variablen und Variablensets nutzen Startkonfigurationen einrichten Basisobjekte einrichten
Übersicht der Schemaklassen Anpassen einer Synchronisationskonfiguration Konsistenz der Synchronisationskonfiguration prüfen Synchronisationsprojekt aktivieren
Ausführen der Synchronisation Auswerten der Synchronisation Einrichten der Synchronisation mit den Standardkonnektoren Aktualisieren bestehender Synchronisationsprojekte Zusätzliche Informationen für Experten Fehlerbehebung Anhang: Beispiel für eine Konfigurationsdatei

Lokalen Cache nutzen

Lokalen Cache nutzen

Manche Konnektoren unterstützen die Verwendung eines lokalen Caches. Wenn Sie diesen Cache aktivieren, wird der Konnektor nach dem Verbindungsaufbau mit dem ZielsystemClosed alle benötigten Daten vollständig in eine lokale Datenbank laden. Die Daten werden für jeden SchematypClosed einzeln geladen. Die für die SynchronisationClosed benötigten Daten werden dann aus der lokalen Datenbank zur Verfügung gestellt.

Ziel ist es, eine Vielzahl an einzelnen kleinen Lesezugriffen auf das Zielsystem durch einen großen Lesezugriff zu ersetzen. Dies kann die Performance bei der Synchronisation von Zielsystemen deutlich erhöhen, bei denen Einzelzugriffe sehr viel Zeit benötigen, Listenzugriffe jedoch relativ schnell verarbeitet werden. Im Allgemeinen ist dies bei Cloud-basierten Zielsystem der Fall. Außerdem reduziert der Cache die Anzahl der Anfragen an das Zielsystem. Der Cache sollte daher bei Zielsystemen genutzt werden, bei denen die Anzahl der Anfragen durch Quotas eingeschränkt werden.

Eine Verwendung des Caches ist nicht in jedem Fall sinnvoll. Bei Synchronisationen mit Revisionsfilterung, die in kurzen Abständen ausgeführt werden, sind gegebenenfalls wenige Zugriffe auf das Zielsystem zu erwarten. Hier kann die Befüllung des Caches mehr Zeit kosten, als die Summe aller Systemzugriffe ohne Cache.

TIPP: Nutzen Sie den Cache für die initiale und die darauffolgende Synchronisation sowie für Synchronisationen ohne Revisionsfilterung.

Der Cache wird nur bei der Synchronisation genutzt.

Die Cache-Datenbank wird im Temp-Verzeichnis des Nutzers angelegt und nach dem Schließen der Systemverbindung wieder gelöscht. Inhalte von Schematypen mit sensiblen Daten (soweit bekannt) werden durch die "Data Protection API" mit dem Schlüssel des angemeldeten Nutzers verschlüsselt.

Ob der lokale Cache verwendet werden soll, legen Sie in den erweiterten Einstellungen der Zielsystemverbindung fest. Ausführliche Informationen dazu finden Sie in den One Identity Manager Administrationshandbüchern für die Anbindung der Zielsysteme, die den lokalen Cache unterstützen.

Schemabrowser

Schemabrowser

Zusätzlich zur Schemaübersicht stellt der Synchronization EditorClosed im Expertenmodus einen Schemabrowser bereit. Im Schemabrowser sind die Details des vollständigen Schemas des verbundenen Zielsystems und die Details des vollständigen One Identity Manager Schemas abgebildet. Schematypen, Schemaeigenschaften und die zur Verfügung stehenden Verarbeitungsmethoden werden als hierarchische Struktur angezeigt. Zur Fehleranalyse kann das SchemaClosed als XML-Datei gespeichert werden.

Um ein Schema zu speichern

  1. Wählen Sie die Kategorie Konfiguration | One Identity Manager Verbindung.

    - ODER -

    Wählen Sie die Kategorie Konfiguration | ZielsystemClosed.

  2. Öffnen Sie die Ansicht Schemabrowser.

    Es wird das vollständige Schema des verbundenen Systems in einer hierarchischen Struktur angezeigt.

  3. Klicken Sie in der Menüleiste des Schemabrowsers .
  4. Erfassen Sie einen Dateinamen und den Speicherort.
  5. Klicken Sie Speichern.

Projektvorlage erstellen

Projektvorlage erstellen

Im Expertenmodus können aus bestehenden Synchronisationsprojekten Projektvorlagen erstellt werden. Diese können Sie nutzen, um neue Synchronisationsprojekte mit dem Projektassistenten zu erstellen.

Hinweis: Die Skriptsprache des zugrundeliegenden Synchronisationsprojekts ist die einzige Skriptsprache, die durch die Projektvorlage unterstützt wird (DPRTemplate.SupportedScriptLanguages).

Der ProjektassistentClosed bietet beim Erstellen eines Synchronisationsprojekts alle Projektvorlagen zur Auswahl an, für die Folgendes gilt:

  • Die Skriptsprache des einzurichtenden Synchronisationsprojekts entspricht der unterstützten Skriptsprache der Projektvorlage.

Um eine Projektvorlage zu erstellen

  1. Wählen Sie im Menü Bearbeiten | Vorlage erstellen...
  2. Erfassen Sie die Eigenschaften der Vorlage.

    Die Werte werden mit den Eigenschaften des geöffneten Synchronisationsprojekts vorbelegt.

  3. Klicken Sie OK.
Tabelle 72: Eigenschaften einer Projektvorlage
Eigenschaft Beschreibung
Anzeigename Name der Projektvorlage zur Anzeige im Projektassistenten.
Skriptsprache Skriptsprache, in der die Vorlage erstellt wird.
Beschreibung Freitextfeld für zusätzliche Erläuterungen.

Wie können kundenspezifische Tabellen in die Synchronisation einbezogen werden

Kundenspezifische Schemaerweiterungen können in der Synchronisationskonfiguration berücksichtigt werden. Kundenspezifische Spalten werden automatisch zu zusätzlichen Schemaeigenschaften, die im MappingClosed berücksichtigt werden können. Um kundenspezifische Tabellen in die SynchronisationClosed einzubeziehen, sind folgende Einstellungen notwendig.

Um eine kundenspezifische Tabelle für die Synchronisation vorzubereiten

  1. Ordnen Sie die kundenspezifische Tabelle einem ZielsystemtypClosed zu.
  2. Legen Sie fest, ob ausstehende Objekte in der Nachbearbeitung publiziert werden dürfen.
  3. Erstellen Sie für die kundenspezifische Tabelle eine SchemaklasseClosed im One Identity Manager SchemaClosed.
Detaillierte Informationen zum Thema

Ausführliche Informationen zu Zielsystemtypen und zur Nachbehandlung ausstehender Objekte finden Sie in den Handbüchern zur Anbindung von Zielsystemen.

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