Für die Verwaltung einer Microsoft Teams-Umgebung im One Identity Manager sind folgende Basisdaten relevant.
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Zielsystemtypen
Zielsystemtypen werden für die Konfiguration des Zielsystemabgleichs benötigt. An den Zielsystemtypen werden die Tabellen gepflegt, die ausstehende Objekte enthalten können. Es werden Einstellungen für die Provisionierung von Mitgliedschaften und die Einzelobjektsynchronisation vorgenommen. Zusätzlich dient der Zielsystemtyp zur Abbildung der Objekte im Unified Namespace.
Weitere Informationen finden Sie unter Ausstehende Objekte nachbehandeln.
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Zielsystemverantwortliche
Die Zielsystemverantwortlichen für Exchange Online sind ebenfalls für die Microsoft Teams-Objekte verantwortlich. Die Zielsystemverantwortlichen müssen der Anwendungsrolle Zielsysteme | Exchange Online oder einer untergeordneten Anwendungsrolle zugewiesen sein.
Ausführliche Informationen finden Sie im One Identity Manager Administrationshandbuch für die Anbindung einer Exchange Online-Umgebung.
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Server
Für die Verarbeitung der Microsoft Teams-spezifischen Prozesse im One Identity Manager müssen die Server mit ihren Serverfunktionen bekannt sein. Dazu gehört beispielsweise der Synchronisationsserver. Auf dem Synchronisationsserver muss der One Identity Manager Service mit dem Azure Active Directory Konnektor installiert sein. Der Synchronisationsserver muss im One Identity Manager als Jobserver bekannt sein.
Ausführliche Informationen zum Bearbeiten von Jobservern für Azure Active Directory finden Sie im One Identity Manager Administrationshandbuch für die Anbindung einer Azure Active Directory-Umgebung.
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Konfigurationsparameter
Über Konfigurationsparameter konfigurieren Sie die Grundeinstellungen zum Systemverhalten. Der One Identity Manager stellt für verschiedene Konfigurationsparameter Standardeinstellungen zur Verfügung. Prüfen Sie die Konfigurationsparameter und passen Sie die Konfigurationsparameter gegebenenfalls an das gewünschte Verhalten an.
Die Konfigurationsparameter sind in den One Identity Manager Modulen definiert. Jedes One Identity Manager Modul kann zusätzliche Konfigurationsparameter installieren. Einen Überblick über alle Konfigurationsparameter finden Sie im Designer in der Kategorie Basisdaten > Allgemein > Konfigurationsparameter.
Weitere Informationen finden Sie unter Konfigurationsparameter für die Verwaltung einer Microsoft Teams-Umgebung.
Mit der Installation des Moduls sind folgende Konfigurationsparameter im One Identity Manager verfügbar.
Tabelle 9: Konfigurationsparameter
TargetSystem | AzureAD | ExchangeOnline | Teams |
Präprozessorrelevanter Konfigurationsparameter zur Steuerung der Modellbestandteile für die Verwaltung des Zielsystems Microsoft Teams. Ist der Parameter aktiviert, sind die Bestandteile des Zielsystems verfügbar. Die Änderung des Parameters erfordert eine Kompilierung der Datenbank.
Wenn Sie den Konfigurationsparameter zu einem späteren Zeitpunkt deaktivieren, werden die nicht benötigten Modellbestandteile und Skripte deaktiviert. SQL Prozeduren und Trigger werden weiterhin ausgeführt. Ausführliche Informationen zum Verhalten präprozessorrelevanter Konfigurationsparameter und zur bedingten Kompilierung finden Sie im One Identity Manager Konfigurationshandbuch. |
QER | ITShop | AutoPublish | O3TTeam |
Präprozessorrelevanter Konfigurationsparameter zur Steuerung der automatischen Übernahme von Microsoft Teams Teams in den IT Shop. Ist der Parameter aktiviert, werden alle Teams automatisch als Produkte dem IT Shop zugewiesen. Die Änderung des Parameters erfordert eine Kompilierung der Datenbank.
Wenn Sie den Konfigurationsparameter zu einem späteren Zeitpunkt deaktivieren, werden die nicht benötigten Modellbestandteile und Skripte deaktiviert. SQL Prozeduren und Trigger werden weiterhin ausgeführt. Ausführliche Informationen zum Verhalten präprozessorrelevanter Konfigurationsparameter und zur bedingten Kompilierung finden Sie im One Identity Manager Konfigurationshandbuch. |
QER | ITShop | AutoPublish | O3TTeam | ExcludeList |
Auflistung aller Microsoft Teams Teams, für die keine automatische Zuordnung zum IT Shop erfolgen soll. Jeder Eintrag ist Bestandteil eines regulären Suchmusters und unterstützt die Notation für reguläre Ausdrücke. |
Eine Standardprojektvorlage sorgt dafür, dass alle benötigten Informationen im One Identity Manager angelegt werden. Dazu gehören beispielsweise die Mappings, Workflows und das Basisobjekt der Synchronisation. Wenn Sie keine Standardprojektvorlage verwenden, müssen Sie das Basisobjekt der Synchronisation selbst im One Identity Manager bekannt geben.
Verwenden Sie eine Standardprojektvorlage für die initiale Einrichtung des Synchronisationsprojektes. Für kundenspezifische Implementierungen können Sie das Synchronisationsprojekt mit dem Synchronization Editor erweitern.
Die Projektvorlage verwendet Mappings für die folgenden Schematypen.
Tabelle 10: Abbildung der Microsoft Teams Schematypen
Channel |
O3TTeamChannel |
Team |
O3TTeam |
Folgende Tabelle beschreibt die zulässigen Verarbeitungsmethoden für die Schematypen von Microsoft Teams und benennt notwendige Einschränkungen bei der Verarbeitung der Systemobjekte.
Tabelle 11: Zulässige Verarbeitungsmethoden für Schematypen
Teams (Team) |
Ja |
Ja |
Nein |
Ja |
Standardkanäle (Channel) |
Ja |
Ja |
Ja |
Nein |
Private Kanäle (Channel) |
Ja |
Nein |
Nein |
Nein |