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Identity Manager 8.1.4 - Installationshandbuch

Über dieses Handbuch Überblick über den One Identity Manager Installationsvoraussetzungen Installieren des One Identity Manager Installieren und Konfigurieren des One Identity Manager Service Automatisches Aktualisieren des One Identity Manager Aktualisieren des One Identity Manager Installieren und Aktualisieren eines Anwendungsservers Installieren des API Servers Installieren, Konfigurieren und Warten des Web Portals Installieren und Aktualisieren der Manager Webanwendung Anmelden an den One Identity Manager-Werkzeugen Fehlerbehebung Erstellen einer One Identity Manager-Datenbank für eine Test- oder Entwicklungsumgebung aus einer Datenbanksicherung Erweiterte Konfiguration der Manager Webanwendung Maschinenrollen und Installationspakete

Anzeigen der Transporthistorie und Prüfen der One Identity Manager Version

Bei einer Schemainstallation oder Schemaaktualisierung mit dem Configuration Wizard werden das Migrationsdatum und der Migrationsstand in der Transporthistorie der Datenbank aufgezeichnet.

Beim Importieren eines Transportpaketes mit dem Database Transporter werden das Datum des Imports, die Beschreibung des Imports, der Versionsstand der Datenbank, der Name des Transportpaketes in der Transporthistorie der Zieldatenbank aufgezeichnet.

Um die Transporthistorie anzuzeigen

  • Starten Sie den Designer und wählen Sie das Menü Hilfe | Transporthistorie.

Um einen Überblick über die Systemkonfiguration zu erhalten

  • Starten Sie den Designer oder den Manager und wählen Sie das Menü Hilfe | Info.

    Auf dem Tabreiter Systeminformationen erhalten Sie einen Überblick über Ihre aktuelle Systemkonfiguration und die installierten Module mit ihren Versionen.

    WICHTIG: Stellen Sie diese Informationen bereit, wenn Sie den Support kontaktieren.

    HINWEIS: Wenn Sie die Lieferantenbenachrichtigung aktiviert haben, wird dieser Bericht einmal im Monat an One Identity gesendet.
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Fehlermeldungen bei der Anmeldung an den One Identity Manager-Werkzeugen

Problem

Bei der Anmeldung an einem One Identity Manager- Werkzeug erscheint folgende Fehlermeldung:

[810284] Der Benutzer konnte nicht authentifiziert werden.

[810015] Die Anmeldung des Benutzers xyz ist gescheitert.

[810017] Falscher Benutzername oder falsches Kennwort.

Mögliche Ursachen
  • Der angegebene Benutzer wird durch das gewählte Authentifizierungsmodul nicht unterstützt.
  • Das angegebene Kennwort ist falsch.
  • Die Person, die zur Anmeldung verwendet wird, ist deaktiviert.
  • Das Benutzerkonto, das zur Anmeldung verwendet wird, ist deaktiviert.
Lösung

Prüfen Sie Ihre Anmeldeinformationen.

Problem

Bei der Anmeldung an einem One Identity Manager-Werkzeug erscheint folgende Fehlermeldung:

[810374] Sie dürfen diese Anwendung nicht ausführen.

Ursache

Das Starten der One Identity Manager-Werkzeuge ist nur zulässig, wenn der Benutzer die entsprechenden Programmfunktionen besitzt. Sie verwenden zur Anmeldung eine Systembenutzerkennung, die nicht die Berechtigung zum Starten des Programms besitzt.

Mögliche Lösungen
  • Verwenden Sie eine Systembenutzerkennung, die die benötigte Programmfunktion zum Starten des Programms benötigt.
  • Stellen Sie dem Systembenutzer die Programmfunktion zur Verfügung.
    • Prüfen Sie im Designer in der Kategorie Berechtigungen | Programmfunktionen, welche Rechtegruppe die erforderliche Programmfunktion besitzt.
    • Für nicht-rollenbasierte Anmeldung: Nehmen Sie im Designer in der Kategorie Berechtigungen | Systembenutzer den Systembenutzer in die Rechtegruppe auf.
    • Für rollenbasierte Anmeldung: Stellen Sie sicher, dass der Benutzer der Anwendungsrolle zugewiesen ist, welche die Programmfunktion besitzt.

Ausführliche Informationen zu den One Identity Manager Authentifizierungsmodulen, zu Rechtegruppen und Anwendungsrollen sowie zu den Programmfunktionen finden Sie im One Identity Manager Handbuch zur Autorisierung und Authentifizierung.

Fehlermeldungen bei der Installation und Aktualisierung der One Identity Manager-Datenbank

Bevor die Installation oder Aktualisierung der One Identity Manager-Datenbank startet, prüft der Configuration Wizard die Einstellungen des Datenbankservers und der Datenbank, die für die Installation und den Betrieb der One Identity Manager-Datenbank erforderlich sind. Weitere Informationen finden Sie unter Einstellungen für den Datenbankserver und die One Identity Manager-Datenbank auf einem SQL Server.

Einige dieser Einstellungen werden durch den Configuration Wizard korrigiert. Ist die Korrektur nicht möglich, wird eine entsprechende Meldung im Configuration Wizard ausgegeben. Korrigieren Sie in diesem Fall die Fehler manuell.

Tabelle 47: Meldungen im Configuration Wizard vor Start der Installation oder Aktualisierung einer Datenbank

Meldung

Lösung

Der SQL Server Agent ist nicht gestartet.

Starten Sie den SQL Server Agent in der Dienstverwaltung des SQL Server. Sie können sich am SQL Server Agent sowohl mit einem Domänen-Benutzerkonto (Domain User) mit Windows Authentifizierung anmelden als auch mit einem lokalen Systemkonto.

Das Datenbanksortierschema stimmt nicht. 'SQL_Latin1_General_CP1_CI_AS' muss konfiguriert sein.

Setzen Sie die Datenbankeigenschaft Sortierung (Collation) auf den Wert SQL_Latin1_General_CP1_CI_AS.

Die Migration kann nicht ausgeführt werden, da gerade eine Replikation ausgeführt wird.

Weitere Informationen finden Sie unter Datenbankfehler bei der Migration einer Datenbank in SQL Server AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppen oder einer Datenbankspiegelung.

Der Wert in 'DialogDatabase.DataOrigin' ist ungültig. Führen Sie erst eine Datenbankkompilierung durch.

Verwenden Sie den Database Compiler, um die Datenbank-ID neu zu erzeugen und die Datenbank zu kompilieren. Es müssen alle Anteile der Datenbank neu kompiliert werden. Achten Sie darauf, dass alle Skriptausdrücke und alle Prozesse zur Kompilierung gekennzeichnet sind.

Der Service Broker kann nicht aktiviert werden, da noch andere Benutzer aktiv sind.

Beenden Sie die Verbindungen anderer Benutzer zur Datenbank.

Die Datenbank besitzt keine Datendateigruppe für In-Memory-OLTP.

Verwenden Sie die Reparaturmethode um eine Datendateigruppe zu erstellen.

Die Datenbank hat keine Datei in der Datendateigruppe für In-Memory-OLTP definiert.

Verwenden Sie die Reparaturmethode um eine Datenbankdatei zu erstellen. Die Datei wird im Verzeichnis der Datendatei (*.mdf) erstellt.

Der SQL Server hat In-Memory-OLTP nicht aktiviert.

Setzen Sie die Datenbankservereigenschaft Extreme Transaktionsverarbeitung unterstützt (Is XTP Supported) auf den Wert True.

Die Datenbankeigenschaft 'Abbruch bei arithmetischem Fehler aktiviert (Arithmetic Abort enabled)' ist nicht aktiviert.

Setzen Sie die Datenbankeigenschaft Abbruch bei arithmetischem Fehler aktiviert (Arithmetic Abort enabled) auf den Wert True.

Die Datenbankeigenschaft 'Bezeichner in Anführungszeichen aktiviert (Quoted Identifiers Enabled)' ist nicht aktiviert.

Setzen Sie die Datenbankeigenschaft Bezeichner in Anführungszeichen aktiviert (Quoted Identifiers Enabled) auf den Wert True.

Eine Migration kann nicht ausgeführt werden, wenn das Wiederherstellungsmodel nicht 'Einfach (Simple)' ist.

Setzen Sie die Datenbankeigenschaft Wiederherstellungsmodell (Recovery model) auf den Wert Einfach (simple).

Der Transaktionsmodus kann nicht gesetzt werden, da andere Benutzer aktiv sind.

Beenden Sie die Verbindungen anderer Benutzer zur Datenbank.

Die Jobqueue und / oder die DBQueue ist nicht leer. In der Dokumentation erhalten Sie weitere Informationen und Lösungsvorschläge zu dieser Prüfung.

Stellen Sie sicher, dass die Prozesse in der Jobqueue und die Aufträge in der DBQueue vor dem Start der Aktualisierung verarbeitet wurden. Verwenden Sie Job Queue Info zur Überwachung der Prozessverarbeitung. Ausführliche Informationen finden Sie im One Identity Manager Handbuch zur Prozessüberwachung und Fehlersuche.

Der Configuration Wizard bietet eine Möglichkeit, diese Meldung zu ignorieren. Verwenden Sie diese Möglichkeit nur in Testumgebungen oder Entwicklungsumgebungen. Durch die Aktualisierung der Datenbank können Änderungen erfolgen, die dazu führen, dass die Prozesse anschließend nicht mehr verarbeitet werden können.

Der Systembenutzer 'viadmin' muss ein gültiges und nicht leeres Kennwort haben.

Stellen Sie sicher, dass der Systembenutzer ein gültiges Kennwort besitzt.

Mindestens ein Agent Job hat einen anderen Eigentümer eingetragen als den angemeldeten Benutzer. Das kann zu Fehlern beim Deaktivieren des DBQueue Prozessors führen.

Verwenden Sie für die Aktualisierung des One Identity Manager Schemas mit dem Configuration Wizard einen Benutzer, der mindestens administrative Berechtigungen auf die One Identity Manager-Datenbank hat.

  • Verwenden Sie denselben Benutzer, den Sie auch für die initiale Schemainstallation verwendet haben.

  • Haben Sie bei der Schemainstallation einen administrativen Benutzer erstellt, dann verwenden Sie diesen Benutzer.

  • Haben Sie zur Schemainstallation einen Benutzer mit Windows-Authentifizierung gewählt, dann müssen Sie diesen Benutzer zur Aktualisierung verwenden.

Datenbankfehler bei der Migration einer Datenbank in SQL Server AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppen oder einer Datenbankspiegelung

Mögliche Probleme
  • Die Aktualisierung der Datenbank startet nicht. Der Configuration Wizard zeigt die Meldung:

    Die Migration kann nicht ausgeführt werden, da gerade eine Replikation ausgeführt wird.

  • Während der Aktualisierung des One Identity Manager Schemas tritt folgende Fehlermeldung auf:

    Database error 1468: The operation cannot be performed on database "<database name>" because it is involved in a database mirroring session or an availability group. Some operations are not allowed on a database that is participating in a database mirroring session or in an availability group. ALTER DATABASE statement failed.

Ursache

Die Datenbank ist Bestandteil einer AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppe oder nimmt an einer Datenbankspiegelung teil.

Lösung
  1. Entfernen Sie die Datenbank aus der AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppe oder der Datenbankspiegelung.

  2. Aktualisieren Sie das One Identity Manager Schema.

  3. Nehmen Sie die Datenbank wieder in die AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppe oder die Datenbankspiegelung auf.

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