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Identity Manager 8.1.4 - Installationshandbuch

Über dieses Handbuch Überblick über den One Identity Manager Installationsvoraussetzungen Installieren des One Identity Manager Installieren und Konfigurieren des One Identity Manager Service Automatisches Aktualisieren des One Identity Manager Aktualisieren des One Identity Manager Installieren und Aktualisieren eines Anwendungsservers Installieren des API Servers Installieren, Konfigurieren und Warten des Web Portals Installieren und Aktualisieren der Manager Webanwendung Anmelden an den One Identity Manager-Werkzeugen Fehlerbehebung Erstellen einer One Identity Manager-Datenbank für eine Test- oder Entwicklungsumgebung aus einer Datenbanksicherung Erweiterte Konfiguration der Manager Webanwendung Maschinenrollen und Installationspakete

Datenbankverbindung

Im Bereich Datenbankverbindung legen Sie alle Datenbankparameter für die Manager Webanwendung fest.

Tabelle 49: Bedeutung der Konfigurationseinstellungen für die Datenbankverbindung
Einstellung Beschreibung

Datenbank

Datenbankverbindung. Sie können zwischen einer SQL Server Datenbankverbindung und einem Anwendungsserver wählen.

Anwendung

Anwendung, die den Inhalt der Webanwendung festlegt. In der Regel sollten Sie Manager wählen.

Anzeigename

Name, der als Anwendungsname zum Beispiel in der Titelzeile des Browsers verwendet werden soll.

Authentifizierung

Verfahren, mit dem die Benutzer bei der Anmeldung an der Anwendung authentifiziert werden sollen.

Schnelle Anmeldung (Single Sign-On)

Angabe, ob Single Sign-On zur Anmeldung verwendet werden soll. Aktivieren Sie diese Option, wenn Sie Single Sign-On benutzen. Die Anwendung zeigt dadurch keine Anmeldeseite dem Benutzer und versucht dessen Identität automatisch zu ermitteln.

Sicherheit

Im Bereich Sicherheit legen Sie einige wichtige, die Sicherheit der Manager Webanwendung beeinflussende, Einstellungen fest.

Tabelle 50: Bedeutung der Konfigurationseinstellungen für die Sicherheit
Einstellung Beschreibung

Installationsumgebung

Standardkonfigurationen der Installationsumgebung. Diese Einstellung wirkt sich auf andere Konfigurationsgruppen aus.

Tabelle 51: Zulässige Werte
Wert Beschreibung
Production Empfohlene Einstellung für alle produktiven Installationen.
Test Einstellung, wenn die Anwendung zu Testzwecken installiert wurde.
Development Einstellungen, wenn die Anwendung in einem Entwicklungsumfeld installiert wurde.
Custom

Einstellungen, wenn Sie alle Einstellungen manuell vornehmen möchten.

Antwortverzögerung bei ungültiger Sitzung

Zeit in Sekunden, die eine clientseitige Anfrage mit falschen Sitzungsinformationen blockiert werden soll. Diese Einstellung soll eventuelle "Brute Force" Angriffe verhindern.

Anmeldung ohne Cookies erlauben

Die Anwendung nutzt Sitzungs-Cookies zur Sicherung der Client-Server Kommunikation. Aktivieren Sie diese Einstellung, um Benutzeranmeldungen ohne Cookies zu erlauben. Dies wäre der Fall, falls beispielsweise Cookies im Firmennetzwerk verboten wurden.

HINWEIS: Es ist empfohlen diese Einstellung nicht zu aktivieren.

Browserfenster nach dem Abmelden schließen

Angabe, ob das Browserfenster nach Abmeldung geschlossen werden soll. Ist diese Einstellung aktiviert, versucht die Anwendung das Browserfenster des Benutzers zu schließen, nachdem sich dieser abgemeldet hat. Diese Funktion wird nicht von jedem Browser unterstützt oder erfolgt nur nach Nachfrage des Browsers.

Debugging

Im Bereich Debugging befinden sich nützliche Einstellungen zur Fehlersuche in der Manager Webanwendung. Im Normalfall müssen Sie hier nichts konfigurieren.

Tabelle 52: Bedeutung der Konfigurationseinstellungen für das Debugging
Einstellung Beschreibung

Protokollumfang

Menge an Informationen, die protokolliert werden sollen.

HINWEIS:  Im produktiven Betrieb der Anwendung sollte Normal eingestellt werden.

Dokumentationsmodus aktivieren

Angabe, ob in der Anwendungsoberfläche einige zusätzliche Informationen angezeigt werden, beispielsweise der Name des aktiven Formulars. Die Wirkung ist abhängig von der ausgewählten Visualisierung.

HINWEIS: Diese Einstellung sollte im produktiven Betrieb nicht aktiviert werden.

SQL Protokoll aktivieren

Angabe, ob alle Datenbankanweisungen protokolliert werden sollen. Das Protokoll wird in das SQL Protokollverzeichnis geschrieben.

HINWEIS: Diese Einstellung sollte im produktiven Betrieb nicht aktiviert werden.

ASP.Net Fehlermeldungen anzeigen

Angabe, ob ASP.Net eigene Fehlermeldungen angezeigt werden sollen.

HINWEIS: Diese Einstellung sollte im produktiven Betrieb nicht aktiviert werden.

Testmodus aktivieren

Angabe, ob automatische Tests unterstützt werden sollen.

HINWEIS: Diese Einstellung sollte im produktiven Betrieb nicht aktiviert werden.

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Leistung

Im Bereich Leistung legen Sie einige wichtige Einstellungen fest, die die Leistung der Manager Webanwendung beeinflussen.

Tabelle 53: Bedeutung der Konfigurationseinstellungen für die Leistung

Einstellung

Beschreibung

Lastverteilung

Modus der integrierten Lastverteilung. In den meisten Fällen sollte DistributeEqually gewählt werden.

Maximale Auslastung

Maximale Anzahl von Benutzersitzungen, die die Anwendung akzeptieren soll. Soll eine große Anzahl von Sitzungen ermöglicht werden, so sollte die Anwendung eventuell mehrfach installiert werden, da die Systemressourcen für jeden Anwendungsprozess limitiert sind.

Maximum erzwingen

Wird diese Einstellung deaktiviert, so wird der Wert unter Maximale Auslastung unwirksam. Er wird jedoch als Schwellwert für das Lastverteilungsverfahren DistributeSuccessively verwendet.

HTTP-Übertragung komprimieren

Angabe, ob die Nutzung der Kompression der HTTP Kommunikation aktiviert werden soll.

HINWEIS: Die Kompression der HTTP Kommunikation muss auch für den Internet Information Services konfiguriert worden sein. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation des Webservers.

Host Segmentation

Angabe von Host Segmenten. Die Einstellung ermöglicht die Verteilung der clientseitigen Anfragen auf mehrere Serveradressen die alle Aliase für das Webfrontend darstellen. Damit lassen sich einige Limitierungen des Browsers umgehen und so bei schlechten Netzverbindungen die Ladezeiten verkürzen.

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