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Identity Manager 8.0 - Administrationshandbuch für die Anbindung einer Oracle E-Business Suite

Verwalten einer Oracle E-Business Suite Einrichten der Synchronisation mit einer Oracle E-Business Suite Basisdaten zur Konfiguration Anhang: Konfigurationsparameter für die Verwaltung einer Oracle E-Business Suite Anhang: Standardprojektvorlagen für die Synchronisation einer Oracle E-Business Suite Anhang: Verarbeitung von Systemobjekten Über uns

Festlegen der Serverfunktionen

Festlegen der Serverfunktionen

Hinweis: Alle Bearbeitungsmöglichkeiten stehen Ihnen auch im Designer in der Kategorie Basisdaten | Installationen | JobserverClosed zur Verfügung.

Die Serverfunktion definiert die Funktion eines Servers in der One Identity Manager-Umgebung. Abhängig von der Serverfunktion wird die Verarbeitung der One Identity Manager-Prozesse ausgeführt.

Hinweis: Abhängig von den installierten Modulen können weitere Serverfunktionen verfügbar sein.
Tabelle 21: Zulässige Serverfunktionen

Serverfunktion

Anmerkungen

Aktualisierungsserver

Der Server führt die automatische Softwareaktualisierung aller anderen Server aus. Der Server benötigt eine direkte Verbindung zum Datenbankserver, auf dem die One Identity Manager-Datenbank installiert ist. Der Server kann SQL Aufträge ausführen.

Bei der initialen Schemainstallation wird der Server, auf dem die One Identity Manager-Datenbank installiert ist, mit dieser Serverfunktion gekennzeichnet.

SQL Ausführungsserver

Der Server kann SQL Aufträge ausführen. Für ein Lastverteilung der SQL Prozesse können mehrere SQL Ausführungsserver eingerichtet werden. Das System verteilt die erzeugten SQL Prozesse über alle Jobserver mit dieser Serverfunktion.

One Identity Manager Service installiert

Server, auf dem ein One Identity Manager Service installiert werden soll.

SMTP Host

Server, auf dem durch den One Identity Manager Service E-Mail Benachrichtigungen verschickt werden. Voraussetzung zum Versenden von Mails durch den One Identity Manager Service ist ein konfigurierter SMTP Host.

Standard Berichtserver

Server, auf dem die Berichte generiert werden.

Oracle E-Business Suite Konnektor

Server, auf dem der Oracle E-Business Suite Konnektor installiert ist. Dieser Server führt die SynchronisationClosed mit dem Zielsystem Oracle E-Business Suite aus.

Verwandte Themen

Zielsystemverantwortliche

Zielsystemverantwortliche

Ausführliche Informationen zum Einsatz und zur Bearbeitung von Anwendungsrollen finden Sie im One Identity Manager Administrationshandbuch für Anwendungsrollen.

Inbetriebnahme der Anwendungsrollen für Zielsystemverantwortliche
  1. Der One Identity Manager Administrator legt Personen als Zielsystemadministratoren fest.
  2. Die Zielsystemadministratoren nehmen die Personen in die Standardanwendungsrolle für die Zielsystemverantwortlichen auf.

    Zielsystemverantwortliche der Standardanwendungsrolle sind berechtigt alle E-Business Suite Systeme im One Identity Manager zu bearbeiten.

  3. Zielsystemverantwortliche können innerhalb ihres Verantwortungsbereiches weitere Personen als Zielsystemverantwortliche berechtigen und bei Bedarf weitere untergeordnete Anwendungsrollen erstellen und einzelnen E-Business Suite Systemen zuweisen.
Tabelle 22: Standardanwendungsrolle für Zielsystemverantwortliche
Benutzer Aufgaben

Zielsystemverantwortliche

 

Die Zielsystemverantwortlichen müssen der Anwendungsrolle Zielsysteme | Oracle E-Business Suite oder einer untergeordneten Anwendungsrolle zugewiesen sein.

Benutzer mit dieser Anwendungsrolle:

  • Übernehmen die administrativen Aufgaben für das ZielsystemClosed.
  • Erzeugen, ändern oder löschen die Zielsystemobjekte, wie beispielsweise Benutzerkonten oder Gruppen.
  • Bearbeiten Kennwortrichtlinien für das Zielsystem.
  • Bereiten zur Aufnahme in den IT Shop vor.
  • Konfigurieren im Synchronization EditorClosed die SynchronisationClosed und definieren das MappingClosed für den Abgleich von Zielsystem und One Identity Manager.
  • Bearbeiten Zielsystemtypen sowie die ausstehenden Objekte einer Synchronisation.
  • Berechtigen innerhalb ihres Verantwortungsbereiches weitere Personen als Zielsystemverantwortliche und erstellen bei Bedarf weitere untergeordnete Anwendungsrollen.

Um initial Personen als Zielsystemadministrator festzulegen

  1. Melden Sie sich als One Identity Manager Administrator (Anwendungsrolle Basisrollen | Administratoren) am Manager an.
  2. Wählen Sie die Kategorie One Identity Manager Administration | Zielsysteme | Administratoren.
  3. Wählen Sie die Aufgabe Personen zuweisen.
  4. Weisen Sie die Person zu und speichern Sie die Änderung.

Um initial Personen in die Standardanwendungsrolle für Zielsystemverantwortliche aufzunehmen

  1. Melden Sie sich als Zielsystemadministrator (Anwendungsrolle Zielsysteme | Administratoren) am Manager an.
  2. Wählen Sie die Kategorie One Identity Manager Administration | Zielsysteme | Oracle E-Business Suite.
  3. Wählen Sie die Aufgabe Personen zuweisen.
  4. Weisen Sie die Personen zu und speichern Sie die Änderungen.

Um als Zielsystemverantwortlicher weitere Personen als Zielsystemverantwortliche zu berechtigen

  1. Melden Sie sich als Zielsystemverantwortlicher am Manager an.
  2. Wählen Sie in der Kategorie Oracle E-Business Suite | Basisdaten zur Konfiguration | Zielsystemverantwortliche die Anwendungsrolle.
  3. Wählen Sie die Aufgabe Personen zuweisen.
  4. Weisen Sie die Personen zu und speichern Sie die Änderungen.

Um Zielsystemverantwortliche für einzelne E-Business Suite Systeme festzulegen

  1. Melden Sie sich als Zielsystemverantwortlicher am Manager an.
  2. Wählen Sie die Kategorie Oracle E-Business Suite | Kunden-Umgebungen.
  3. Wählen Sie in der Ergebnisliste das System.
  4. Wählen Sie die Aufgabe Stammdaten bearbeiten.
  5. Wählen Sie auf dem Tabreiter Allgemein in der Auswahlliste Zielsystemverantwortliche die Anwendungsrolle.

    - ODER -

    Klicken Sie neben der Auswahlliste Zielsystemverantwortliche auf , um eine neue Anwendungsrolle zu erstellen.

    • Erfassen Sie die Bezeichnung der Anwendungsrolle und ordnen Sie die übergeordnete Anwendungsrolle Zielsysteme | Oracle E-Business Suite zu.
    • Klicken Sie Ok, um die neue Anwendungsrolle zu übernehmen.
  6. Speichern Sie die Änderungen.
  7. Weisen Sie der Anwendungsrolle die Personen zu, die berechtigt sind, das System im One Identity Manager zu bearbeiten.
Verwandte Themen

Anhang: Konfigurationsparameter für die Verwaltung einer Oracle E-Business Suite

Anhang: Konfigurationsparameter für die Verwaltung einer Oracle E-Business Suite

Mit der Installation des Moduls sind zusätzlich folgende Konfigurationsparameter im One Identity Manager verfügbar.

Tabelle 23: Konfigurationsparameter

Konfigurationsparameter

Bedeutung

TargetSystem\EBS

Präprozessorrelevanter Konfigurationsparameter zur Steuerung der Modellbestandteile für die Verwaltung des Zielsystems Oracle E-Business Suite. Ist der Parameter aktiviert, sind die Bestandteile des Zielsystems verfügbar. Die Änderung des Parameters erfordert eine Kompilierung der Datenbank.

TargetSystem\EBS\Accounts

Parameter zur Konfiguration der Angaben zu E-Business Suite Benutzerkonten.

TargetSystem\EBS\Accounts\
InitialRandomPassword

Der Konfigurationsparameter legt fest, ob bei Neuanlage von Benutzerkonten ein zufällig generiertes Kennwort vergeben wird. Das Kennwort muss mindestens die Zeichenklassen enthalten, die in der zugewiesenen Kennwortrichtlinie definiert sind.

TargetSystem\EBS\Accounts\
InitialRandomPassword\SendTo

Angabe, welche Person die E-Mail mit dem zufällig generierten Kennwort erhalten soll (Verantwortlicher der Kostenstelle/Abteilung/Standort/Geschäftsrolle, Verantwortlicher der Person oder XUserInserted). Ist kein Empfänger ermittelbar, dann wird die E-Mail an die im Konfigurationsparameter "TargetSystem\EBS\DefaultAddress" hinterlegte Adresse versandt.

TargetSystem\EBS\Accounts\
InitialRandomPassword\SendTo\
MailTemplateAccountName

Der Konfigurationsparameter enthält den Namen der Mailvorlage, welche versendet wird, um Benutzer mit den initialen Anmeldeinformationen (Name des Benutzerkontos) zu versorgen. Es wird die Mailvorlage "Person - Erstellung neues Benutzerkonto" verwendet.

TargetSystem\EBS\Accounts\
InitialRandomPassword\SendTo\
MailTemplatePassword

Der Konfigurationsparameter enthält den Namen der Mailvorlage, welche versendet wird, um Benutzer mit den initialen Anmeldeinformationen (initiales Kennwort) zu versorgen. Es wird die Mailvorlage "Person - Initiales Kennwort für neues Benutzerkonto" verwendet.

TargetSystem\EBS\Accounts\
MailTemplateDefaultValues

Der Konfigurationsparameter enthält die Mailvorlage, die zum Senden von Benachrichtigungen genutzt wird, wenn bei der automatischen Erstellung eines Benutzerkontos Standardwerte der IT Betriebsdatenabbildung verwendet werden. Es wird die Mailvorlage "Person - Erstellung neues Benutzerkonto mit Standardwerten" verwendet.

TargetSystem\EBS\Accounts\
PrivilegedAccount

Der Konfigurationsparameter erlaubt die Konfiguration der Einstellungen für privilegierte Benutzerkonten.

TargetSystem\EBS\Accounts\
PrivilegedAccount\
SAMAccountName_Postfix

Der Konfigurationsparameter enthält das Postfix zur Bildung des Anmeldenamens für privilegierte Benutzerkonten.

TargetSystem\EBS\Accounts\
PrivilegedAccount\
SAMAccountName_Prefix

Der Konfigurationsparameter enthält das Präfix zur Bildung des Anmeldenamens für privilegierte Benutzerkonten.

TargetSystem\EBS\
DBDeleteOnError

Schlägt das Anlegen eines Benutzerkontos im ZielsystemClosed fehl, so wird bei aktiviertem Konfigurationsparameter das Objekt hinterher aus der Datenbank gelöscht.

TargetSystem\EBS\
DefaultAddress

Der Konfigurationsparameter enthält die Standard-E-Mail-Adresse des Empfängers für Benachrichtigungen über Aktionen im Zielsystem.

TargetSystem\EBS\
MaxFullsyncDuration

Der Konfigurationsparameter enthält die maximale Laufzeit in Minuten für eine SynchronisationClosed. Während dieser Zeit erfolgt keine Neuberechnung der Gruppenmitgliedschaften durch den DBQueue Prozessor. Bei Überschreitung der festgelegten maximalen Laufzeit werden die Berechnungen von Gruppenmitgliedschaften wieder ausgeführt.

TargetSystem\EBS\
PersonAutoDefault

Der Konfigurationsparameter legt den Modus für die automatische Personenzuordnung für Benutzerkonten fest, die außerhalb der Synchronisation in der Datenbank angelegt werden.

TargetSystem\EBS\
PersonAutoDisabledAccounts

Der Konfigurationsparameter legt fest, ob an deaktivierte Benutzerkonten automatisch Personen zugewiesen werden. Die Benutzerkonten erhalten keine Kontendefinition.

TargetSystem\EBS\
PersonAutoFullsync

Der Konfigurationsparameter legt den Modus für die automatische Personenzuordnung für Benutzerkonten fest, die durch die Synchronisation in der Datenbank angelegt oder aktualisiert werden.

TargetSystem\EBS\
PersonExcludeList

Der Konfigurationsparameter enthält eine Auflistung aller Benutzerkonten, für die keine automatische Personenzuordnung erfolgen soll. Angabe der Namen in einer Pipe (|) getrennten Liste, die als reguläres Suchmuster verarbeitet wird.

Anhang: Standardprojektvorlagen für die Synchronisation einer Oracle E-Business Suite

Anhang: Standardprojektvorlagen für die Synchronisation einer Oracle E-Business Suite

Eine Standardprojektvorlage sorgt dafür, dass alle benötigten Informationen im One Identity Manager angelegt werden. Dazu gehören beispielsweise die Mappings, Workflows und das BasisobjektClosed der SynchronisationClosed. Wenn Sie keine Standardprojektvorlage verwenden, müssen Sie das Basisobjekt der Synchronisation selbst im One Identity Manager bekannt geben.

Verwenden Sie eine Standardprojektvorlage für die initiale Einrichtung des Synchronisationsprojektes. Für kundenspezifische Implementierungen können Sie das SynchronisationsprojektClosed mit dem Synchronization EditorClosed erweitern.

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