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Identity Manager 8.0 - Administrationshandbuch für die Anbindung einer Oracle E-Business Suite

Verwalten einer Oracle E-Business Suite Einrichten der Synchronisation mit einer Oracle E-Business Suite Basisdaten zur Konfiguration Anhang: Konfigurationsparameter für die Verwaltung einer Oracle E-Business Suite Anhang: Standardprojektvorlagen für die Synchronisation einer Oracle E-Business Suite Anhang: Verarbeitung von Systemobjekten Über uns

Schema aktualisieren

Schema aktualisieren

Während ein SynchronisationsprojektClosed bearbeitet wird, stehen alle Schemadaten (Schematypen und Schemaeigenschaften) des Zielsystemschemas und des One Identity Manager Schemas zur Verfügung. Für eine Synchronisationskonfiguration wird jedoch nur ein Teil dieser Daten benötigt. Wenn ein Synchronisationsprojekt fertig gestellt wird, werden die Schemas komprimiert, um die nicht benötigten Daten aus dem Synchronisationsprojekt zu entfernen. Dadurch kann das Laden des Synchronisationsprojekts beschleunigt werden. Die entfernten Schemadaten können zu einem späteren Zeitpunkt wieder in die Synchronisationskonfiguration aufgenommen werden.

Wenn sich das ZielsystemschemaClosed oder das One Identity Manager SchemaClosed geändert hat, müssen diese Änderungen ebenfalls in die Synchronisationskonfiguration aufgenommen werden. Anschließend können die Änderungen in das MappingClosed der Schemaeigenschaften eingearbeitet werden.

Um Schemadaten, die beim Komprimieren entfernt wurden, und Schemaänderungen in der Synchronisationskonfiguration berücksichtigen zu können, aktualisieren Sie das jeweilige Schema im Synchronisationsprojekt. Das kann erforderlich sein, wenn:

  • ein Schema geändert wurde, durch:
    • Änderungen am Zielsystemschema
    • unternehmensspezifische Anpassungen des One Identity Manager Schemas
    • eine Update-Migration des One Identity Manager
  • ein Schema im Synchronisationsprojekt komprimiert wurde, durch:
    • die Aktivierung des Synchronisationsprojekts
    • erstmaliges Speichern des Synchronisationsprojekts
    • Komprimieren eines Schemas

Um das Schema einer Systemverbindung zu aktualisieren

  1. Öffnen Sie das Synchronisationsprojekt im Synchronization EditorClosed.

  2. Wählen Sie die Kategorie Konfiguration | Zielsystem.

    - ODER -

    Wählen Sie die Kategorie Konfiguration | One Identity Manager Verbindung.

  3. Wählen Sie die Ansicht Allgemein und klicken Sie Schema aktualisieren.
  4. Bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage mit Ja.

    Die Schemadaten werden neu geladen.

Um ein Mapping zu bearbeiten

  1. Wählen Sie die Kategorie Mappings.
  2. Wählen Sie in der Navigationsansicht das Mapping.

    Der Mappingeditor wird geöffnet. Ausführliche Informationen zum Bearbeiten von Mappings finden Sie im One Identity Manager Referenzhandbuch für die Zielsystemsynchronisation.

Hinweis: Wenn das Schema eines aktivierten Synchronisationsprojekts aktualisiert wird, wird das Synchronisationsprojekt deaktiviert. Damit Synchronisationen ausgeführt werden, aktivieren Sie das Synchronisationsprojekt erneut.

Beschleunigung der Synchronisation durch Revisionsfilterung

Beschleunigung der Synchronisation durch Revisionsfilterung

Beim Start der SynchronisationClosed werden alle zu synchronisierenden Objekte geladen. Ein Teil dieser Objekte wurde gegebenenfalls seit der letzten Synchronisation nicht geändert und muss daher bei der Synchronisation nicht verarbeitet werden. Indem nur solche Objekte geladen werden, die sich seit der letzten Synchronisation geändert haben, kann die Synchronisation beschleunigt werden. Zur Beschleunigung der Synchronisation nutzt der One Identity Manager die Revisionsfilterung.

Oracle E-Business Suite unterstützt die Revisionsfilterung. Als Revisionszähler wird das Datum der letzten Änderung der E-Business Suite Objekte genutzt. Jede Synchronisation speichert ihr letztes Ausführungsdatum als RevisionClosed in der One Identity Manager-Datenbank (Tabelle DPRRevisionStore, Spalte Value). Dieser Wert wird als Vergleichswert für die Revisionsfilterung bei der nächsten Synchronisation mit dem selben WorkflowClosed genutzt. Bei der Synchronisation mit diesem Workflow wird das Änderungsdatum der E-Business Suite Objekte mit der in der One Identity Manager-Datenbank gespeicherten Revision verglichen. Es werden nur noch die Objekte aus dem Zielsystem gelesen, die sich seit diesem Datum verändert haben.

Die Revision wird zu Beginn einer Synchronisation ermittelt. Objekte, die nach diesem Zeitpunkt geändert werden, werden erst mit der nächsten Synchronisation erfasst.

Die Revisionsfilterung kann an den Workflows oder an den Startkonfigurationen zugelassen werden.

Um die Revisionsfilterung an einem Workflow zuzulassen

  • Bearbeiten Sie die Eigenschaften des Workflows. Wählen Sie in der Auswahlliste Revisionsfilterung den Eintrag RevisionsfilterClosed nutzen.

Um die Revisionsfilterung an einer StartkonfigurationClosed zuzulassen

  • Bearbeiten Sie die Eigenschaften der Startkonfiguration. Wählen Sie in der Auswahlliste Revisionsfilterung den Eintrag Revisionsfilter nutzen.

Ausführliche Informationen zur Revisionsfilterung finden Sie im One Identity Manager Referenzhandbuch für die Zielsystemsynchronisation.

Nachbehandlung ausstehender Objekte

Nachbehandlung ausstehender Objekte

Objekte, die im ZielsystemClosed nicht vorhanden sind, können bei der SynchronisationClosed in den One Identity Manager als ausstehend gekennzeichnet werden. Damit kann verhindert werden, dass Objekte aufgrund einer fehlerhaften Datensituation oder einer fehlerhaften Synchronisationskonfiguration gelöscht werden.

Objekte, die als ausstehend gekennzeichnet wurden,

  • können im One Identity Manager nicht bearbeitet werden,
  • werden bei jeder weiteren Synchronisation ignoriert,
  • müssen im One Identity Manager einzeln nachbearbeitet werden.

Führen Sie dafür einen Zielsystemabgleich durch.

Um ausstehende Objekte nachzubearbeiten

  1. Wählen Sie die Kategorie Oracle E-Business Suite | Zielsystemabgleich: Oracle E-Business Suite.

    In der Navigationsansicht werden alle Tabellen angezeigt, die dem ZielsystemtypClosed Oracle E-Business Suite als Synchronisationstabellen zugewiesen sind.

  1. Wählen Sie in der Navigationsansicht die Tabelle, für die sie ausstehende Objekte nachbearbeiten möchten.

    Das Formular für den Zielsystemabgleich wird geöffnet. Hier werden alle Objekte angezeigt, die als ausstehend markiert sind.

    TIPP:

    Um die Objekteigenschaften eines ausstehenden Objekts anzuzeigen

    1. Wählen Sie auf dem Formular für den Zielsystemabgleich das Objekt.
    2. Öffnen Sie das Kontextmenü und klicken Sie Objekt anzeigen.
  1. Wählen Sie die Objekte, die Sie nachbearbeiten möchten. Mehrfachauswahl ist möglich.
  2. Klicken Sie in der Formularsymbolleiste eins der folgenden Symbole, um die jeweilige Methode auszuführen.
    Tabelle 9: Methoden zur Behandlung ausstehender Objekte

    Symbol

    Methode

    Beschreibung

    Löschen

    Das Objekt wird sofort in der One Identity Manager Datenbank gelöscht. Eine Löschverzögerung wird nicht berücksichtigt. Die Markierung "Ausstehend" wird für das Objekt entfernt.

    Indirekte Mitgliedschaften können nicht gelöscht werden.

    Publizieren

    Das Objekt wird im Zielsystem eingefügt. Die Markierung "Ausstehend" wird für das Objekt entfernt.

    Die Methode löst das Ereignis "HandleOutstanding" aus. Dadurch wird ein zielsystemspezifischer Prozess ausgeführt, der den Provisionierungsprozess für das Objekt anstößt.

    Voraussetzungen:

    • Das Publizieren ist für die Tabelle, die das Objekt enthält, zugelassen.
    • Der Zielsystemkonnektor kann schreibend auf das Zielsystem zugreifen.

    Zurücksetzen

    Die Markierung "Ausstehend" wird für das Objekt entfernt.

  3. Bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage mit Ja.

Hinweis: Standardmäßig werden die ausgewählten Objekte parallel verarbeitet. Damit wird die Ausführung der ausgewählten Methode beschleunigt. Wenn bei der Verarbeitung ein Fehler auftritt, wird die Aktion abgebrochen und alle Änderungen werden rückgängig gemacht.

Um den Fehler zu lokalisieren, muss die Massenverarbeitung der Objekte deaktiviert werden. Die Objekte werden damit nacheinander verarbeitet. Das fehlerhafte Objekt wird in der Fehlermeldung benannt. Alle Änderungen, die bis zum Auftreten des Fehlers vorgenommen wurden, werden gespeichert.

Um die Massenverarbeitung zu deaktivieren

  • Deaktivieren Sie in der Formularsymbolleiste .

Um Tabellen in den Zielsystemabgleich aufzunehmen

  1. Wählen Sie die Kategorie Oracle E-Business Suite | Basisdaten zur Konfiguration | Zielsystemtypen.
  2. Wählen Sie in der Ergebnisliste den Zielsystemtyp Oracle E-Business Suite.
  3. Wählen Sie die Aufgabe Synchronisationstabellen zuweisen.
  4. Weisen Sie im Bereich Zuordnungen hinzufügen die kundenspezifischen Tabellen zu, für die Sie ausstehende Objekte behandeln möchten.
  5. Speichern Sie die Änderungen.
  6. Wählen Sie die Aufgabe Konfigurieren der Tabellen zum Publizieren.
  7. Wählen Sie die kundenspezifischen Tabellen, für die ausstehende Objekte in das Zielsystem publiziert werden dürfen und aktivieren Sie die Option Publizierbar.
  8. Speichern Sie die Änderungen.

Hinweis: Damit ausstehende Objekte in der Nachbehandlung publiziert werden können, muss der Zielsystemkonnektor schreibend auf das Zielsystem zugreifen können. Das heißt, an der Zielsystemverbindung ist die Option Verbindung darf nur gelesen werden deaktiviert.

Unterstützung bei der Analyse von Synchronisationsproblemen

Unterstützung bei der Analyse von Synchronisationsproblemen

Für die Analyse von Problemen während der SynchronisationClosed, beispielsweise unzureichender Performance, kann ein Bericht erzeugt werden. Der Bericht enthält Informationen wie beispielsweise:

  • Ergebnisse der Konsistenzprüfung
  • Einstellungen zur Revisionsfilterung
  • Verwendeter ScopeClosed
  • Analyse des Synchronisationspuffers
  • Zugriffszeiten auf die Objekte in der One Identity Manager Datenbank und im Zielsystem

Um den Synchronisationsanalysebericht zu erstellen

  1. Öffnen Sie das SynchronisationsprojektClosed im Synchronization EditorClosed.

  2. Wählen Sie das Menü Hilfe | Synchronisationsanalysebericht erstellen und beantworten Sie die Sicherheitsabfrage mit Ja.

    Die Generierung des Berichts nimmt einige Zeit in Anspruch. Er wird in einem separaten Fenster angezeigt.

  3. Drucken Sie den Bericht oder Speichern Sie ihn in einem der verschiedenen Ausgabeformate.
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