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Identity Manager 8.0 - Administrationshandbuch für Active Roles Integration

Benötigte Rechte des One Identity Manager Service für die Synchronisation über Active Roles

Benötigte Rechte des One Identity Manager Service für die Synchronisation über Active Roles

Für die Verbindung zu einer Active Directory-Umgebung über Active Roles wird die Einrichtung eines eigenen Benutzerkontos für den One Identity Manager Service empfohlen. Zur Einrichtung verwenden Sie die Active Roles Zugriffsvorlagen. Über Zugriffsvorlagen delegieren Sie administrationsrelevanten Berechtigungen an ein Active Directory Benutzerkonto ohne jedoch diese Berechtigungen direkt im Active Directory zu erteilen. Weitere Informationen zu Active Roles Zugriffsvorlagen entnehmen Sie Ihrer One Identity Active Roles Dokumentation.

Folgende Zugriffsvorlagen werden für das Delegieren der Berechtigungen vorgeschlagen:

  • All Objekts - Read All Properties
  • All Objects - Full Control

Der One Identity Manager arbeitet ohne die Ansteuerung von Active Roles Arbeitsabläufen. Um eventuell vorhandene Active Roles Arbeitsabläufe zu umgehen, müssen Sie das Benutzerkonto in die Gruppe der Active Roles Administratoren aufnehmen. Diese Gruppe wird während der Installation des Active Roles erzeugt. Der Name der Gruppe ist in der Registrierungsdatenbank abgelegt unter:

  • Registrierungsschüssel: HKEY_Local_Machine\Software\Aelita\Enterprise Directory Manager
  • Wert: DSAdministrators
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Einrichten des Synchronisationsservers

Einrichten des Synchronisationsservers

Für die Einrichtung der Synchronisation mit einer Active Directory-Umgebung muss ein Server zur Verfügung gestellt werden, auf dem die nachfolgend genannte Software installiert ist:

  • Windows Betriebssystem

    Unterstützt werden die Versionen:

    • Windows Server 2008 (nicht-Itanium 64 bit) ab Service Pack 2
    • Windows Server 2008 R2 (nicht-Itanium 64 bit) ab Service Pack 1
    • Windows Server 2012
    • Windows Server 2012 R2
    • Windows Server 2016
  • Microsoft .NET Framework Version 4.5.2 oder höher

    Hinweis: Microsoft .NET Framework Version 4.6 wird nicht unterstützt.

    Hinweis: Beachten Sie die Empfehlungen des Zielsystemherstellers.
  • Windows Installer
  • One Identity Active Roles Management Shell for Active Directory (x64)

    Auf 32-Bit Betriebssystemen ist das Active Roles Management Shell for Active Directory (x86) Paket zu verwenden.

    Die Anleitung zur Installation entnehmen Sie Ihrer One Identity Active Roles Dokumentation.

  • One Identity Manager Service, Active Roles Konnektor
    • Installieren Sie die One Identity Manager Komponenten mit dem Installationsassistenten.
      1. Wählen Sie die Option Installationsmodule mit vorhandener Datenbank auswählen.
      2. Wählen Sie die Maschinenrolle Server | Jobserver | Active Directory.

    HINWEIS: Für bestehende Active Roles Installationen:

    Der One Identity Manager Service kann auf einem Server mit Active Roles installiert werden.

Vom Synchronisationsserver werden alle Aktionen des One Identity Manager Service gegen die Zielsystemumgebung ausgeführt. Die für die Synchronisation und Administration mit der One Identity Manager-Datenbank benötigten Einträge werden vom Synchronisationsserver bearbeitet. Der Synchronisationsserver muss im One Identity Manager als Jobserver bekannt sein.

Um den One Identity Manager Service zu installieren, nutzen Sie das Programm Server Installer. Das Programm führt die folgenden Schritte aus.

  • Erstellen eines Jobservers.
  • Festlegen der Maschinenrollen und Serverfunktionen für den Jobserver.
  • Remote-Installation der One Identity Manager Service-Komponenten entsprechend der Maschinenrollen.
  • Konfigurieren des One Identity Manager Service.
  • Starten des One Identity Manager Service.

Hinweis: Das Programm führt eine Remote-Installation des One Identity Manager Service aus. Eine lokale Installation des Dienstes ist mit diesem Programm nicht möglich. Die Remote-Installation wird nur innerhalb einer Domäne oder in Domänen mit Vertrauensstellung unterstützt.

Um den One Identity Manager Service remote auf einem Server zu installieren und zu konfigurieren

  1. Starten Sie das Programm Server Installer auf Ihrer administrativen Arbeitsstation.
  2. Auf der Seite Datenbankverbindung geben Sie die gültigen Verbindungsdaten zur One Identity Manager-Datenbank ein und klicken Sie Weiter.
  3. Auf der Seite Servereigenschaften legen Sie fest, auf welchem Server der One Identity Manager Service installiert werden soll.
    1. Wählen Sie in der Auswahlliste Server einen Jobserver aus.

      - ODER -

      Um einen neuen Jobserver zur erstellen, klicken Sie Hinzufügen.

    2. Bearbeiten Sie folgende Informationen für den Jobserver.
      Tabelle 1: Eigenschaften eines Jobservers
      Eigenschaft Beschreibung
      Server Bezeichnung des Jobservers.
      Queue

      Bezeichnung der Queue, welche die Prozessschritte verarbeitet. Jeder One Identity Manager Service innerhalb des gesamten Netzwerkes muss eine eindeutige Queue-Bezeichnung erhalten. Mit exakt dieser Queue-Bezeichnung werden die Prozessschritte an der Jobqueue angefordert. Die Queue-Bezeichnung wird in die Konfigurationsdatei des One Identity Manager Service eingetragen.

      Vollständiger Servername

      Vollständiger Servername gemäß DNS Syntax.

      Beispiel:

      <Name des Servers>.<Vollqualifizierter Domänenname>

      Hinweis: Über die Option Erweitert können Sie weitere Eigenschaften für den Jobserver bearbeiten. Sie können die Eigenschaften auch zu einem späteren Zeitpunkt mit dem Designer bearbeiten.
  4. Auf der Seite Maschinenrollen legen Sie fest, welche Rolle der Jobserver im One Identity Manager übernimmt. Abhängig von der gewählten Maschinenrolle werden die Installationspakete ermittelt, die auf dem Jobserver installiert werden.

    Wählen Sie mindestens folgende Rollen:

    • Active Directory
  5. Auf der Seite Serverfunktionen legen Sie die Funktion des Servers in der One Identity Manager-Umgebung fest. Abhängig von der Serverfunktion wird die Verarbeitung der One Identity Manager-Prozesse ausgeführt.

    Die Serverfunktionen sind abhängig von den gewählten Maschinenrollen bereits ausgewählt. Sie können die Serverfunktionen hier weiter einschränken.

    Wählen Sie mindestens folgende Serverfunktionen:

    • Active Roles Konnektor
  6. Auf der Seite Dienstkonfiguration prüfen Sie die Konfiguration des One Identity Manager Service.

    Hinweis: Die initiale Konfiguration des Dienstes ist bereits vordefiniert. Sollte eine erweiterte Konfiguration erforderlich sein, können Sie diese auch zu einem späteren Zeitpunkt mit dem Designer durchführen. Ausführliche Informationen zur Konfiguration des Dienstes finden Sie im One Identity Manager Konfigurationshandbuch.
  7. Zur Konfiguration der Remote-Installation, klicken Sie Weiter.
  8. Bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage mit Ja.
  9. Auf der Seite Installationsquelle festlegen wählen Sie das Verzeichnis mit den Installationsdateien.
  10. Auf der Seite Datenbankschlüsseldatei auswählen wählen die Datei mit dem privaten Schlüssel.

    Hinweis: Diese Seite wird nur angezeigt, wenn die Datenbank verschlüsselt ist.
  11. Auf der Seite Serverzugang erfassen Sie die Installationsinformationen für den Dienst.
    Tabelle 2: Installationsinformationen
    Eingabe Beschreibung
    Computer Server, auf dem der Dienst installiert und gestartet wird.

    Um einen Server auszuwählen

    • Erfassen Sie den Servernamen.

      -ODER-

    • Wählen Sie einen Eintrag in der Liste.
    Dienstkonto Angaben zum Benutzerkonto des One Identity Manager Service.

    Um ein Benutzerkonto für den One Identity Manager Service zu erfassen

    • Erfassen Sie Benutzerkonto, Kennwort und Kennwortwiederholung.

      Als Benutzerkonto für den One Identity Manager Service muss das Serverfarmkonto der SharePoint Farm genutzt werden.

    Installationskonto Angaben zum administrativen Benutzerkonto für die Installation des Dienstes.

    Um ein administratives Benutzerkonto für die Installation zu erfassen

    • Aktivieren Sie die Option Erweitert.
    • Aktivieren Sie die Option Angemeldeter Benutzer.

      Es wird das Benutzerkonto des aktuell angemeldeten Benutzers verwendet.

      - ODER-

    • Geben Sie Benutzerkonto, Kennwort und Kennwortwiederholung ein.
  12. Um die Installation des Dienstes zu starten, klicken Sie Weiter.

    Die Installation des Dienstes wird automatisch ausgeführt und kann einige Zeit dauern.

  13. Auf der letzten Seite des Server Installer klicken Sie Fertig.

    Hinweis: Der Dienst wird mit der Bezeichnung "One Identity Manager Service" in der Dienstverwaltung des Servers eingetragen.

Erstellen eines Synchronisationsprojektes für die initiale Synchronisation einer Active Directory Domäne über Active Roles

Erstellen eines Synchronisationsprojektes für die initiale Synchronisation einer Active Directory Domäne über Active Roles

Verwenden Sie den Synchronization Editor, um die Synchronisation zwischen One Identity Manager-Datenbank und Active Directory-Umgebung einzurichten. Nachfolgend sind die Schritte für die initiale Einrichtung eines Synchronisationsprojektes beschrieben.

Nach der initialen Einrichtung können Sie innerhalb des Synchronisationsprojektes die Workflows anpassen und weitere Workflows konfigurieren. Nutzen Sie dazu den Workflow-Assistenten im Synchronization Editor. Der Synchronization Editor bietet zusätzlich verschiedene Konfigurationsmöglichkeiten für ein Synchronisationsprojekt an.

Für die Einrichtung des Synchronisationsprojektes sollten Sie die folgenden Informationen bereit halten.

Tabelle 3: Benötigte Informationen für die Erstellung eines Synchronisationsprojektes
Angaben Erläuterungen

Definierter Name der Domäne

Definierter LDAP Name der Domäne.

Beispiel:

DC=Doku,DC=Testlab,DC=dd

Benutzerkonto und Kennwort zur Anmeldung am Active Roles

Benutzerkonto und Kennwort zur Anmeldung am Active Roles. Stellen Sie ein Benutzerkonto mit ausreichend Berechtigungen bereit. Benötigte Rechte des One Identity Manager Service für die Synchronisation über Active Roles

DNS Name des Active Roles Servers

Vollständiger Name des Active Roles Servers, gegen den sich der Synchronisationsserver verbindet.

Beispiel:

Server.Doku.Testlab.dd

Synchronisationsserver für das Active Directory

Vom Synchronisationsserver werden alle Aktionen des One Identity Manager Service gegen die Zielsystemumgebung ausgeführt. Die für die Synchronisation und Administration mit der One Identity Manager-Datenbank benötigten Einträge werden vom Synchronisationsserver bearbeitet.

Auf dem Synchronisationsserver muss der One Identity Manager Service mit dem Active Roles Konnektor installiert sein.

Der Synchronisationsserver muss im One Identity Manager als Jobserver bekannt sein. Verwenden Sie beim Einrichten des Jobservers die folgenden Eigenschaften.

Tabelle 4: Zusätzliche Eigenschaften für den Jobserver
Eigenschaft Wert
Serverfunktion

Active Roles Konnektor

Maschinenrolle Server/Jobserver/Active Directory

Weitere Informationen finden Sie unter Einrichten des Synchronisationsservers.

Verbindungsdaten zur One Identity Manager Datenbank

SQL Server:

  • Datenbankserver
  • Datenbank
  • Datenbankbenutzer und Kennwort
  • Angabe, ob integrierte Windows Authentifizierung verwendet wird.

    Die Verwendung dieser Authentifizierung wird nicht empfohlen. Sollten Sie dieses Verfahren dennoch einsetzen, stellen Sie sicher, dass Ihre Umgebung Windows Authentifizierung unterstützt.

Oracle:

  • Angabe, ob der Zugriff direkt oder über Oracle Client erfolgt

    Die erforderlichen Verbindungsdaten sind abhängig von der Einstellung dieser Option.

  • Datenbankserver
  • Port der Oracle Instanz
  • Service Name
  • Oracle Datenbankbenutzer und Kennwort
  • Datenquelle (TNS Alias Name aus der TNSNames.ora)
Remoteverbindungsserver

Um die Synchronisation mit einem Zielsystem zu konfigurieren, muss der One Identity Manager Daten aus dem Zielsystem auslesen. Dabei kommuniziert der One Identity Manager direkt mit dem Zielsystem. Wenn der direkte Zugriff von der Arbeitsstation, auf der der Synchronization Editor installiert ist, nicht möglich ist, beispielsweise aufgrund der Firewall-Konfiguration, kann eine Remoteverbindung eingerichtet werden.

Der Remoteverbindungsserver und die Arbeitsstation müssen in der selben Active Directory Domäne stehen.

Konfiguration des Remoteverbindungsservers:

  • One Identity Manager Service ist gestartet
  • RemoteConnectPlugin ist installiert
  • Active Roles Konnektor ist installiert

Der Remoteverbindungsserver muss im One Identity Manager als Jobserver bekannt sein. Es wird der Name des Jobservers benötigt.

TIPP: Der Remoteverbindungsserver benötigt dieselbe Konfiguration (bezüglich der installierten Software) wie der Synchronisationsserver. Nutzen Sie den Synchronisationsserver gleichzeitig als Remoteverbindungsserver, indem Sie lediglich das RemoteConnectPlugin zusätzlich installieren.

Ausführliche Informationen zum Herstellen einer Remoteverbindung finden Sie im One Identity Manager Referenzhandbuch für die Zielsystemsynchronisation.

Hinweis: Der folgende Ablauf beschreibt die Einrichtung eines Synchronisationsprojekts, wenn der Synchronization Editor im Standardmodus ausgeführt wird.

Wenn der Synchronization Editor im Expertenmodus ausgeführt wird, können zusätzliche Konfigurationseinstellungen vorgenommen werden. Folgen Sie in diesen Schritten den Anweisungen des Projektassistenten.

Um ein initiales Synchronisationsprojekt für eine Active Directory Domäne über Active Roles einzurichten

  1. Starten Sie den Synchronization Editor und melden Sie sich an der One Identity Manager-Datenbank an.
  2. Wählen Sie die Startseite. Klicken Sie Mit einem neuen Synchronisationsprojekt beginnen.

    Der Projektassistent wird gestartet.

  3. Auf der Willkommensseite klicken Sie Weiter.
  1. Auf der Seite Zielsystem auswählen wählen Sie Active Roles Konnektor.
  1. Auf der Seite Systemzugriff legen Sie fest, wie der One Identity Manager auf das Zielsystem zugreifen kann.
    • Ist der Zugriff von der Arbeitsstation, auf der Sie den Synchronization Editor gestartet haben, möglich, nehmen Sie keine Einstellungen vor.
    • Ist der Zugriff von der Arbeitsstation, auf der Sie den Synchronization Editor gestartet haben, nicht möglich, können Sie eine Remoteverbindung herstellen.

      Aktivieren Sie die Option Verbindung über einen Remoteverbindungsserver herstellen und wählen Sie unter Jobserver den Server, über den die Verbindung hergestellt werden soll.

  1. Auf der Seite Zielserver geben den Active Roles Server an, gegen den Sie sich verbinden möchten.
  2. Auf der Seite Anmeldeinformationen geben Sie das Benutzerkonto und dass Kennwort für den Zugriff auf das Active Roles an.
  3. Auf der Seite Auswahl der Domäne/des Wurzeleintrages wählen Sie die Domäne, die Sie synchronisieren möchten oder tragen Sie den definierten Namen des Wurzeleintrages ein.
  1. Auf der Seite One Identity Manager Verbindung überprüfen Sie die Verbindungsdaten zur One Identity Manager-Datenbank. Die Daten werden aus der verbundenen Datenbank geladen. Geben Sie das Kennwort erneut ein.

    Hinweis: Wenn Sie mit einer unverschlüsselten One Identity Manager-Datenbank arbeiten und noch kein Synchronisationsprojekt in der Datenbank gespeichert ist, erfassen Sie alle Verbindungsdaten neu. Wenn bereits ein Synchronisationsprojekt gespeichert ist, wird diese Seite nicht angezeigt.
  2. Der Assistent lädt das Zielsystemschema. Abhängig von der Art des Zielsystemzugriffs und der Größe des Zielsystems kann dieser Vorgang einige Minuten dauern.
  1. Auf der Seite Zielsystemzugriff einschränken legen Sie fest, wie der Systemzugriff erfolgen soll. Zur Auswahl stehen:
    Tabelle 5: Zielsystemzugriff festlegen
    Option Bedeutung

    Das Zielsystem soll nur eingelesen werden.

    Angabe, ob nur ein Synchronisationsworkflow zum initialen Einlesen des Zielsystems in die One Identity Manager Datenbank eingerichtet werden soll.

    Der Synchronisationsworkflow zeigt folgende Besonderheiten:

    • Die Synchronisationsrichtung ist "In den One Identity Manager".
    • In den Synchronisationsschritten sind die Verarbeitungsmethoden nur für die Synchronisationsrichtung "In den One Identity Manager" definiert.

    Es sollen auch Änderungen im Zielsystem durchgeführt werden.

    Angabe, ob zusätzlich zum Synchronisationsworkflow zum initialen Einlesen des Zielsystems ein Provisionierungsworkflow eingerichtet werden soll.

    Der Provisionierungsworkflow zeigt folgende Besonderheiten:

    • Die Synchronisationsrichtung ist "In das Zielsystem".
    • In den Synchronisationsschritten sind die Verarbeitungsmethoden nur für die Synchronisationsrichtung "In das Zielsystem" definiert.
    • Synchronisationsschritte werden nur für solche Schemaklassen erstellt, deren Schematypen schreibbar sind.
  2. Auf der Seite Synchronisationsserver wählen Sie den Synchronisationsserver, der die Synchronisation ausführen soll.

    Wenn der Synchronisationsserver noch nicht als Jobserver in der One Identity Manager-Datenbank bekannt gegeben wurde, können Sie einen neuen Jobserver anlegen.

    • Klicken Sie , um einen neuen Jobserver anzulegen.
    • Erfassen Sie die Bezeichnung des Jobservers und den vollständigen Servernamen gemäß DNS-Syntax.
    • Klicken Sie OK.

      Der Synchronisationsserver wird als Jobserver für das Zielsystem in der One Identity Manager-Datenbank bekannt gegeben.

      Hinweis: Stellen Sie nach dem Speichern des Synchronisationsprojekts sicher, dass dieser Server als Synchronisationsserver eingerichtet ist.
  1. Um den Projektassistenten zu beenden, klicken Sie Fertig.

    Es wird ein Standardzeitplan für regelmäßige Synchronisationen erstellt und zugeordnet. Aktivieren Sie den Zeitplan für die regelmäßige Synchronisation.

    Das Synchronisationsprojekt wird erstellt, gespeichert und sofort aktiviert.

    Hinweis: Wenn das Synchronisationsprojekt nicht sofort aktiviert werden soll, deaktivieren Sie die Option Synchronisationsprojekt speichern und sofort aktivieren. In diesem Fall speichern Sie das Synchronisationsprojekt manuell vor dem Beenden des Synchronization Editor.

    Hinweis: Die Verbindungsdaten zum Zielsystem werden in einem Variablenset gespeichert und können bei Bedarf im Synchronization Editor in der Kategorie Konfiguration | Variablen angepasst werden.

Um den Inhalt des Synchronisationsprotokolls zu konfigurieren

  1. Um das Synchronisationsprotokoll für die Zielsystemverbindung zu konfigurieren, wählen Sie die Kategorie Konfiguration | Zielsystem.
  2. Um das Synchronisationsprotokoll für die Datenbankverbindung zu konfigurieren, wählen Sie die Kategorie Konfiguration | One Identity Manager Verbindung.
  3. Wählen Sie den Bereich Allgemein und klicken Sie Konfigurieren...
  4. Wählen Sie den Bereich Synchronisationsprotokoll und aktivieren Sie Synchronisationsprotokoll erstellen.
  5. Aktivieren Sie die zu protokollierenden Daten.

    Hinweis: Einige Inhalte erzeugen besonders viele Protokolldaten!

    Das Synchronisationsprotokoll soll nur die für Fehleranalysen und weitere Auswertungen notwendigen Daten enthalten.

  6. Klicken Sie OK.

Um regelmäßige Synchronisationen auszuführen

  1. Wählen Sie die Kategorie Konfiguration | Startkonfigurationen.
  2. Wählen Sie in der Dokumentenansicht eine Startkonfiguration aus und klicken Sie Zeitplan bearbeiten....
  3. Bearbeiten Sie die Eigenschaften des Zeitplans.
  4. Um den Zeitplan zu aktivieren, klicken Sie Aktiviert.
  5. Klicken Sie OK.

Um die initiale Synchronisation manuell zu starten

  1. Wählen Sie die Kategorie Konfiguration | Startkonfigurationen.
  2. Wählen Sie in der Dokumentenansicht eine Startkonfiguration und klicken Sie Ausführen.
  3. Bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage mit Ja.

Hinweis: Im Anschluss an eine Synchronisation werden in der Standardinstallation automatisch für die Benutzerkonten Personen erzeugt. Ist zum Zeitpunkt der Synchronisation noch keine Kontendefinition für die Domäne bekannt, werden die Benutzerkonten mit den Personen verbunden. Es wird jedoch noch keine Kontendefinition zugewiesen. Die Benutzerkonten sind somit im Zustand "Linked" (verbunden).

Um die Benutzerkonten über Kontendefinitionen zu verwalten

  1. Erstellen Sie eine Kontendefinition.
  2. Weisen Sie der Domäne eine Kontendefinition zu.
  3. Weisen Sie den Benutzerkonten im Zustand "Linked" (verbunden) die Kontendefinition und den Automatisierungsgrad zu.
    1. Wählen Sie die Kategorie Active Directory | Benutzerkonten | Verbunden aber nicht konfiguriert | <Domäne>.

      - ODER -

      Wählen Sie die Kategorie Active Directory | Kontakte | Verbunden aber nicht konfiguriert | <Domäne>.

    2. Wählen Sie die Aufgabe Kontendefinition an verbundene Benutzerkonten zuweisen.
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Interaktion mit Active Roles Arbeitsabläufen

Interaktion mit Active Roles Arbeitsabläufen

In der Standardkonfiguration der Prozesse und des Synchronisationsverhaltens arbeitet der integrierte Active Roles Konnektor ohne die Ansteuerung von Active Roles Arbeitsabläufen. Änderungen werden sofort in die Active Directory-Umgebung publiziert. Für das Standardverhalten wird ein administratives Benutzerkonto benötigt, das Mitglied in der Gruppe der Active Roles Administratoren ist.

Der im One Identity Manager integrierte Active Roles Konnektor erlaubt jedoch auch die Ansteuerung von Active Roles Arbeitsabläufen. Das bedeutet, dass für jede Operation, in Active Roles die mit einem Arbeitsablauf verbunden ist, dieser Arbeitsablauf ausgelöst wird.

Wenn der Active Roles Konnektor Arbeitsabläufe auslösen soll, dann müssen Sie gegebenenfalls die Prozesse benutzerdefiniert so anpassen, dass die Prozesse auf die Ausführung der Arbeitsabläufe und somit die Ausführung der erwünschten Änderungen im Active Directory warten. Dies ist erforderlich, da die im One Identity Manager definierten Active Directory Prozesse synchron ausgeführt werden. Um Sie bei der Abfrage der möglichen Status der Arbeitsabläufe zu unterstützen, enthält der Active Roles Konnektor zusätzliche Funktionen.

Ob Arbeitsabläufe angesteuert werden, ist abhängig der Konfiguration der Domäne und den Berechtigungen des One Identity Manager Service Benutzerkontos.

HINWEIS: Ist das Benutzerkonto des One Identity Manager Services Mitglied in der Gruppe der Active Roles Administratoren werden Arbeitsabläufe unabhängig von der Option immer umgangen.

Informationen zu Active Roles Arbeitsabläufen entnehmen Sie Ihrer One Identity Active Roles Dokumentation.

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Zusammenhänge.

Tabelle 6: Zusammenhänge zur Ansteuerung von Active Roles Arbeitsabläufen
Das Benutzerkonto ist Mitglied der Active Roles Administratoren? Die Option <Active Roles Arbeitsabläufe ausführen> ist gesetzt? Die Operation ist mit Active Roles Arbeitsabläufen verbunden? Ergebnis
Ja Ja Nein Die Operation wird sofort ausgeführt.
Ja Nein Nein Die Operation wird sofort ausgeführt.
Ja Ja Ja Die Operation wird sofort ohne Ansteuerung der Arbeitsabläufe ausgeführt.
Ja Nein Ja Die Operation wird sofort ohne Ansteuerung der Arbeitsabläufe ausgeführt.
Nein Ja Nein Die Operation wird sofort ausgeführt.
Nein Nein Nein Die Operation wird sofort ausgeführt.
Nein Ja Ja Die Operation löst die Arbeitsabläufe aus und wird abhängig vom finalen Status ausgeführt.
Nein Nein Ja Die Operation wird abgebrochen und eine Fehlermeldung ausgegeben.
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