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Identity Manager 8.0 - Anwenderhandbuch für den CSV Konnektor

Synchronisationsprojekt erstellen

Synchronisationsprojekt erstellen

Ein SynchronisationsprojektClosed ist die Zusammenstellung aller Informationen, die für die Synchronisation der One Identity Manager Datenbank mit einem Zielsystem benötigt werden. Dazu gehören die Verbindungsinformationen zum Zielsystem, Schematypen und -eigenschaften, Mappings und Synchronisationsworkflows.

Für die Einrichtung des Synchronisationsprojektes halten Sie die folgenden Informationen bereit.

Tabelle 7: Benötigte Informationen für die Erstellung eines Synchronisationsprojektes
Angaben Erläuterungen

SynchronisationsserverClosed

Vom Synchronisationsserver werden alle Aktionen des One Identity Manager Service gegen die Zielsystemumgebung ausgeführt. Die für die Synchronisation und Administration mit der One Identity Manager-Datenbank benötigten Einträge werden vom Synchronisationsserver bearbeitet.

Installierte Komponenten:

  • One Identity Manager Service (gestartet)

Der Synchronisationsserver muss im One Identity Manager als Jobserver bekannt sein. Es wird der Name des Jobservers benötigt.

Weitere Informationen finden Sie unter Einrichten des Synchronisationsservers.

RemoteverbindungsserverClosed

Um die Synchronisation mit einem Zielsystem zu konfigurieren, muss der One Identity Manager Daten aus dem Zielsystem auslesen. Dabei kommuniziert der One Identity Manager direkt mit dem Zielsystem. Wenn der direkte Zugriff von der Arbeitsstation, auf der der Synchronization EditorClosed installiert ist, nicht möglich ist, beispielsweise aufgrund der Firewall-Konfiguration, kann eine Remoteverbindung eingerichtet werden.

Der Remoteverbindungsserver und die Arbeitsstation müssen in der selben Active Directory Domäne stehen.

Konfiguration des Remoteverbindungsservers:

  • One Identity Manager Service ist gestartet
  • RemoteConnectPlugin ist installiert

Der Remoteverbindungsserver muss im One Identity Manager als Jobserver bekannt sein. Es wird der Name des Jobservers benötigt.

TIPP: Der Remoteverbindungsserver benötigt dieselbe Konfiguration (bezüglich der installierten Software) wie der Synchronisationsserver. Nutzen Sie den Synchronisationsserver gleichzeitig als Remoteverbindungsserver, indem Sie lediglich das RemoteConnectPlugin zusätzlich installieren.

Ausführliche Informationen zum Herstellen einer Remoteverbindung finden Sie im One Identity Manager Referenzhandbuch für die Zielsystemsynchronisation.

SynchronisationsworkflowClosed Wenn der CSV-Import Daten aus einem sekundären System liefert, aktivieren Sie in den Synchronisationsschritten die Option Datenimport. Für diese Synchronisationsschritte kann die VerarbeitungsmethodeClosed "MarkAsOutstanding" nicht ausgewählt werden.

Ausführliche Informationen zur Synchronisation von Benutzerdaten mit verschiedenen Systemen finden Sie im One Identity Manager Referenzhandbuch für die Zielsystemsynchronisation.

BasisobjektClosed

Für Synchronisationen mit dem CSV KonnektorClosed kann meist kein konkretes Basisobjekt festgelegt werden. Hier genügt die Zuordnung einer Basistabelle und des Synchronisationsservers.

  • Wählen Sie aus der Auswahlliste Basistabelle die Tabelle, in die die Objekte importiert werden sollen. Die Basistabelle kann genutzt werden, um nachgelagerte Prozesse für die Synchronisation eines CSV-Systems zu definieren. Ausführliche Informationen zu nachgelagerten Prozessen finden Sie im One Identity Manager Referenzhandbuch für die Zielsystemsynchronisation.
  • In der Auswahlliste Synchronisationsserver werden alle Jobserver angezeigt, für die die Serverfunktion "CSV Konnektor" aktiviert ist.
VariablensetClosed Wenn Sie spezialisierte Variablensets einsetzen, stellen Sie sicher, das die StartkonfigurationClosed und das Basisobjekt das selbe Variablenset nutzen.

Um die Synchronisation mit dem CSV Konnektor zu konfigurieren

  1. Erstellen Sie ein neues Synchronisationsprojekt.
  1. Legen Sie Mappings an. Definieren Sie Property-MappingClosed-Regeln und Object-Matching-Regeln.
  2. Erstellen Sie Synchronisationsworkflows.
  3. Erstellen Sie eine Startkonfiguration.
  4. Definieren Sie den ScopeClosed der Synchronisation.
  5. Legen Sie das Basisobjekt der Synchronisation fest.
  6. Legen Sie den Umfang des Synchronisationsprotokolls fest.
  7. Führen Sie eine Konsistenzprüfung durch.
  8. Aktivieren Sie das Synchronisationsprojekt.
  9. Speichern Sie das neu angelegt Synchronisationsprojekt in der Datenbank.
Detaillierte Informationen zum Thema

Vorgehen: Synchronisationsprojekt erstellen

Vorgehen: Synchronisationsprojekt erstellen

Beim Erstellen eines Synchronisationsprojekts unterstützt Sie ein Assistent. Dieser Assistent führt Sie durch alle Schritte, die zum initialen Einrichten der SynchronisationClosed mit einem Zielsystem erforderlich sind. Wenn Sie alle erforderlichen Angaben für einen Schritt erfasst haben, klicken Sie Weiter.

Hinweis: Der folgende Ablauf beschreibt die Einrichtung eines Synchronisationsprojekts, wenn der Synchronization EditorClosed
  • im Standardmodus ausgeführt wird und
  • aus dem Launchpad gestartet wird.

Wenn der ProjektassistentClosed im Expertenmodus ausgeführt wird oder direkt aus dem Synchronization Editor gestartet wird, können zusätzliche Konfigurationseinstellungen vorgenommen werden. Folgen Sie in diesen Schritten den Anweisungen des Projektassistenten.

Um das SynchronisationsprojektClosed einzurichten

  1. Starten Sie das Launchpad und melden Sie sich an der One Identity Manager-Datenbank an.

    Hinweis: Wenn die Synchronisation über einen Anwendungsserver ausgeführt werden soll, stellen Sie die DatenbankverbindungClosed über den Anwendungsserver her.
  1. Wählen Sie den Eintrag CSV KonnektorClosed. Klicken Sie Starten.

    Der Projektassistent des Synchronization Editors wird gestartet.

  1. Auf der Seite Systemzugriff legen Sie fest, wie der One Identity Manager auf das Zielsystem zugreifen kann.
    • Ist der Zugriff von der Arbeitsstation, auf der Sie den Synchronization Editor gestartet haben, möglich, nehmen Sie keine Einstellungen vor.
    • Ist der Zugriff von der Arbeitsstation, auf der Sie den Synchronization Editor gestartet haben, nicht möglich, können Sie eine Remoteverbindung herstellen.

      Aktivieren Sie die Option Verbindung über einen RemoteverbindungsserverClosed herstellen und wählen Sie unter Jobserver den Server, über den die Verbindung hergestellt werden soll.

  • Klicken Sie Weiter um den Systemverbindungsassistenten zur Erstellung der Verbindung zur CSV-Datei zu starten.
  1. Auf der Startseite des Systemverbindungsassistenten wählen Sie Neues CSV System erstellen.
  2. Wählen Sie im Dateibrowser die CSV-Datei, deren Daten synchronisiert werden sollen. Klicken Sie Öffnen.
  1. Auf der Seite CSV-Datei laden prüfen Sie die Werte für die Kodierung der Datei und die Sprachkultur.
    Tabelle 8: Eigenschaften der CSV-Datei
    Eigenschaft Beschreibung
    Pfad zur CSV-Datei Vollständiger Pfad zur CSV-Datei.

    Kodierung der Datei

    Zeichenkodierung der CSV-Datei. Beim Laden der Importdatei wird die Kodierung des Zeichensatzes aus dem Zeichensatz Ihrer Arbeitsstation ermittelt. Wenn die Datei mit einem anderen Zeichensatz erstellt wurde, ändern Sie die Einstellung.

    Sprachkultur

    Sprachkultur, mit der die Datei erstellt wurde. Die Sprachkultur wird benötigt, um ländertypische Zeichenformate, beispielsweise Datumsangaben, korrekt zu lesen.

    Nur lesender Zugriff Angabe, ob der CSV Konnektor nur lesend auf die CSV-Datei zugreifen soll.

    Ist die Option deaktiviert, kann der CSV Konnektor bei entsprechender Konfiguration des Synchronisationsprojekts auch Daten in die CSV-Datei schreiben.

  2. Auf der Seite Dateistruktur beschreiben Sie die Struktur der CSV-Datei.
    Tabelle 9: Dateistruktur
    Eigenschaft Beschreibung
    Anzahl der Kopfzeilen Anzahl der Kopfzeilen in der CSV-Datei. Die Kopfzeilen werden nicht importiert.
    Spaltennamen in Zeile Zeile, welche die Spaltennamen enthält.
    Erkennung der Spalten Kennzeichen für Spaltengrenzen.
    • Wählen Sie die Option Trennzeichen, wenn die Daten durch Semikolon, Komma, Leerzeichen, Tabulator, senkrechter Strich oder andere Zeichen getrennt sind. Legen Sie die Zeilenstruktur fest.
    • Wählen Sie die Option Feste Breite, wenn alle Daten in den Spalten die dieselbe Länge haben. Legen Sie die Zeilenstruktur fest.
  3. Auf der Seite Zeilenstruktur beschreiben Sie die Zeilenstruktur in der CSV-Datei.
    1. Wenn die Spalten durch Trennzeichen getrennt sind, geben Sie das Trennzeichen an.
      Tabelle 10: Zeilenstruktur
      Eigenschaft Beschreibung

      Trennzeichen

      Trennzeichen, mit dem die Daten in der Datei voneinander getrennt sind. Zur Auswahl stehen "Semikolon", "Komma", "Leerzeichen", "Tabulator" und "Senkrechter Strich".

      Sind die Daten durch ein anderes Zeichen getrennt, wählen Sie "Anderes:" und geben Sie im Eingabefeld neben der Auswahlliste das Trennzeichen ein.

      Texttrennzeichen

      Zeichen, mit dem der Text in den Spalten umschlossen ist. Der Text wird beim Import als ein Wert behandelt, auch wenn der Text das angegebene Trennzeichen enthält.

      Hinweis: Daten, die einen Zeilenumbruch enthalten, sind durch ein Texterkennungszeichen zu kennzeichnen.

      Beispiel:

      Trennzeichen: Komma (,)
      Texterkennungszeichen: Anführungszeichen (")
      Wert in Datei: "Meier,Hans"
      Wert nach Import: Meier,Hans
         
      Trennzeichen: Komma (,)
      Texterkennungszeichen: Nicht angegeben oder anderes Zeichen
      Wert in Datei: "Meier,Hans"
      1. Wert nach Import: "Meier
      2. Wert nach Import: Hans"

      Maskierung durch Verdoppelung

      Angabe, ob die Daten durch mehrere gleiche Trennzeichen getrennt sind. Die Trennzeichen werden durch Verdopplung maskiert.

      Beispiel:

      Trennzeichen: Komma (,)
      Trennzeichen durch Verdopplung maskieren: aktiviert
      Wert in Datei Meier,,Hans
      Wert nach Import Meier,Hans
         
      Trennzeichen: Komma (,)
      Trennzeichen durch Verdopplung maskieren: nicht aktiviert
      Wert in Datei: Meier,,Hans
      1. Wert nach Import: Meier
      2. Wert nach Import:  
      3. Wert nach Import: Hans
    2. Wenn die Spalten durch eine feste Breite getrennt sind, legen Sie die Trennungspositionen fest.
      • Klicken Sie auf das Lineal um eine Trennungsposition festzulegen. Es wird eine Trennungslinie eingefügt.
      • Wenn Sie erneut auf eine festgelegte Trennungsposition klicken, wird die Trennungslinie entfernt.
  4. Auf der Seite Anzeigeinformationen beschreiben Sie die Datenstruktur.
    1. Legen Sie das Anzeigemuster fest, mit dem die Objekte im Synchronization Editor angezeigt werden. Das Anzeigemuster wird beispielsweise in Fehlermeldungen oder in den Testergebnissen von Object-Matching-Regeln genutzt.
    2. Legen Sie für jede Spalte folgende Eigenschaften fest.
      Tabelle 11: Datenstruktur der Spalten
      Eigenschaft Beschreibung
      Spalte Spaltenname in der CSV-Datei.

      Schlüsselspalte

      Angabe, ob die Spalte als Schlüsselspalte verwendet wird.

      Es können eine oder mehrere Schlüsselspalten definiert sein. Aus den Schlüsselspalten sollten sich die Datensätze eindeutig ermitteln lassen.

      Hierarchische Sortierung

      Angabe, ob die Spalte den Pfad in einer Objekthierarchie abbildet. Die Synchronisationsobjekte werden nach dieser Spalte sortiert. Dadurch wird die Auflösung von Objektabhängigkeiten ermöglicht.

      Diese Option kann nur für eine Spalte der CSV-Datei aktiviert werden.

      Beispiel aus dem One Identity Manager SchemaClosed:

      Der vollständige Name einer Abteilung (Department.FullPath) gibt den Pfad in der Abteilungshierarchie an (Abteilung mit allen übergeordneten Abteilungen). Bei der Synchronisation werden die Objekte nach dem vollständigen Namen sortiert. Dadurch können zuerst alle übergeordneten Abteilungen eingelesen werden, danach die untergeordneten.

      Anzeigename Name der Spalte für die Anzeige im Mappingeditor. Legen Sie einen neuen Anzeigenamen fest oder übernehmen Sie den Spaltennamen aus der CSV-Datei.
      Beschreibung Freitextfeld für zusätzliche Erläuterungen.
      Datentyp Datentyp der Spalte.

      MVP-Spalte

      Angabe, ob der Import eine mehrwertige Spalte (MVP) enthält. Geben Sie das Trennzeichen der einzelnen Werte an.

  1. Auf der Seite CSV-Systemdatei festlegen, legen Sie den Namen und Ablagepfad der CSV-Systemdatei fest. Die Konfiguration der Systemverbindung zur CSV-Datei wird in dieser Datei gespeichert.
  2. Auf der letzten Seite des Systemverbindungsassistenten können Sie eine weitere CSV-Datei zu dieser Systemverbindung hinzuzufügen.
    • Um eine weitere CSV-Datei zur Systemverbindung hinzuzufügen, klicken Sie Eine weitere CSV-Datei hinzufügen.
    • Aktivieren Sie die Option Verbindung auf dem Computer lokal speichern, um die Verbindungsdaten zu speichern. Diese können Sie bei der Einrichtung weiterer Synchronisationsprojekte nutzen.
    • Um den Systemverbindungsassistenten zu beenden und zum Projektassistenten zurückzukehren, klicken Sie Fertig.

      Hinweis: Die Verbindungsdaten werden in einem VariablensetClosed gespeichert und können bei Bedarf im Synchronization Editor in der Kategorie Konfiguration | Variablen angepasst werden.
  1. Auf der Seite One Identity Manager Verbindung überprüfen Sie die Verbindungsdaten zur One Identity Manager-Datenbank. Die Daten werden aus der verbundenen Datenbank geladen. Geben Sie das Kennwort erneut ein.

    Hinweis: Wenn Sie mit einer unverschlüsselten One Identity Manager-Datenbank arbeiten und noch kein Synchronisationsprojekt in der Datenbank gespeichert ist, erfassen Sie alle Verbindungsdaten neu. Wenn bereits ein Synchronisationsprojekt gespeichert ist, wird diese Seite nicht angezeigt.
  2. Der Assistent lädt das ZielsystemschemaClosed. Abhängig von der Art des Zielsystemzugriffs und der Größe des Zielsystems kann dieser Vorgang einige Minuten dauern.
  1. Auf der Seite Projektvorlage auswählen wählen Sie eine Projektvorlage, mit der die Synchronisationskonfiguration erstellt werden soll.

    Hinweis: Der CSV Konnektor stellt keine Standard-Projektvorlage zum Einrichten der Synchronisation bereit. Wenn Sie eigene Projektvorlagen erstellt haben, können Sie diese auswählen, um das Synchronisationsprojekt zu konfigurieren. Andernfalls wählen Sie Leeres Projekt erstellen.
  1. Auf der Seite Allgemein erfassen Sie die allgemeinen Einstellungen für das Synchronisationsprojekt.
    Tabelle 12: Allgemeine Eigenschaften des Synchronisationsprojekts
    Eigenschaft Beschreibung
    Anzeigename Anzeigename für das Synchronisationsprojekt.
    Skriptsprache Sprache, in der Skripte in diesem Synchronisationsprojekt geschrieben werden.

    Skripte werden an verschiedenen Stellen in der Synchronisationskonfiguration eingesetzt. Wenn Sie ein leeres Projekt erstellen, legen Sie die Skriptsprache fest.

    Wichtig: Die Skriptsprache kann nach dem Speichern des Synchronisationsprojekts nicht mehr geändert werden!

    Wenn Sie eine Projektvorlage nutzen, wird die Skriptsprache der Projektvorlage übernommen.

    Beschreibung Freitextfeld für zusätzliche Erläuterungen.
  1. Um den Projektassistenten zu beenden, klicken Sie Fertig.
  2. Speichern Sie das Synchronisationsprojekt in der Datenbank.

CSV-Systemdatei anpassen

CSV-Systemdatei anpassen

Sobald sich das SchemaClosed einer CSV-Datei geändert hat, muss die Synchronisationskonfiguration angepasst werden. Die Änderungen werden in die CSV-Systemdatei eingetragen. Die CSV-Systemdatei wird mit dem Systemverbindungsassistenten bearbeitet. Hier kann auch der Pfad zu den CSV-Dateien oder zur CSV-Systemdatei aktualisiert werden.

Vorgehen: Schema einer CSV-Datei bearbeiten

Um eine neue CSV-Datei zur Systemverbindung hinzuzufügen und das SchemaClosed einer CSV-Datei zu bearbeiten

  1. Wählen Sie die Kategorie Konfiguration | ZielsystemClosed.
  2. Klicken Sie Verbindung bearbeiten....

    Der Systemverbindungsassistent wird gestartet.

  3. Auf der Seite CSV-Systemdatei laden, im Bereich CSV-Systeminformationen legen Sie die CSV-Dateien fest, zu denen die Systemverbindung eingerichtet wird.
    • Um eine neue CSV-Datei zur Systemverbindung hinzuzufügen, klicken Sie . Bearbeiten Sie anschließend das Schema dieser Datei.
    • Um das Schema einer CSV-Datei zu bearbeiten, markieren Sie die Datei und klicken Sie .
  1. Auf der Seite CSV-Datei laden prüfen Sie die Werte für die Kodierung der Datei und die Sprachkultur.
    Tabelle 13: Eigenschaften der CSV-Datei
    Eigenschaft Beschreibung
    Pfad zur CSV-Datei Vollständiger Pfad zur CSV-Datei.

    Kodierung der Datei

    Zeichenkodierung der CSV-Datei. Beim Laden der Importdatei wird die Kodierung des Zeichensatzes aus dem Zeichensatz Ihrer Arbeitsstation ermittelt. Wenn die Datei mit einem anderen Zeichensatz erstellt wurde, ändern Sie die Einstellung.

    Sprachkultur

    Sprachkultur, mit der die Datei erstellt wurde. Die Sprachkultur wird benötigt, um ländertypische Zeichenformate, beispielsweise Datumsangaben, korrekt zu lesen.

    Nur lesender Zugriff Angabe, ob der CSV KonnektorClosed nur lesend auf die CSV-Datei zugreifen soll.

    Ist die Option deaktiviert, kann der CSV Konnektor bei entsprechender Konfiguration des Synchronisationsprojekts auch Daten in die CSV-Datei schreiben.

  2. Auf der Seite Dateistruktur beschreiben Sie die Struktur der CSV-Datei.
    Tabelle 14: Dateistruktur
    Eigenschaft Beschreibung
    Anzahl der Kopfzeilen Anzahl der Kopfzeilen in der CSV-Datei. Die Kopfzeilen werden nicht importiert.
    Spaltennamen in Zeile Zeile, welche die Spaltennamen enthält.
    Erkennung der Spalten Kennzeichen für Spaltengrenzen.
    • Wählen Sie die Option Trennzeichen, wenn die Daten durch Semikolon, Komma, Leerzeichen, Tabulator, senkrechter Strich oder andere Zeichen getrennt sind. Legen Sie die Zeilenstruktur fest.
    • Wählen Sie die Option Feste Breite, wenn alle Daten in den Spalten die dieselbe Länge haben. Legen Sie die Zeilenstruktur fest.
  3. Auf der Seite Zeilenstruktur beschreiben Sie die Zeilenstruktur in der CSV-Datei.
    1. Wenn die Spalten durch Trennzeichen getrennt sind, geben Sie das Trennzeichen an.
      Tabelle 15: Zeilenstruktur
      Eigenschaft Beschreibung

      Trennzeichen

      Trennzeichen, mit dem die Daten in der Datei voneinander getrennt sind. Zur Auswahl stehen "Semikolon", "Komma", "Leerzeichen", "Tabulator" und "Senkrechter Strich".

      Sind die Daten durch ein anderes Zeichen getrennt, wählen Sie "Anderes:" und geben Sie im Eingabefeld neben der Auswahlliste das Trennzeichen ein.

      Texttrennzeichen

      Zeichen, mit dem der Text in den Spalten umschlossen ist. Der Text wird beim Import als ein Wert behandelt, auch wenn der Text das angegebene Trennzeichen enthält.

      Hinweis: Daten, die einen Zeilenumbruch enthalten, sind durch ein Texterkennungszeichen zu kennzeichnen.

      Beispiel:

      Trennzeichen: Komma (,)
      Texterkennungszeichen: Anführungszeichen (")
      Wert in Datei: "Meier,Hans"
      Wert nach Import: Meier,Hans
         
      Trennzeichen: Komma (,)
      Texterkennungszeichen: Nicht angegeben oder anderes Zeichen
      Wert in Datei: "Meier,Hans"
      1. Wert nach Import: "Meier
      2. Wert nach Import: Hans"

      Maskierung durch Verdoppelung

      Angabe, ob die Daten durch mehrere gleiche Trennzeichen getrennt sind. Die Trennzeichen werden durch Verdopplung maskiert.

      Beispiel:

      Trennzeichen: Komma (,)
      Trennzeichen durch Verdopplung maskieren: aktiviert
      Wert in Datei Meier,,Hans
      Wert nach Import Meier,Hans
         
      Trennzeichen: Komma (,)
      Trennzeichen durch Verdopplung maskieren: nicht aktiviert
      Wert in Datei: Meier,,Hans
      1. Wert nach Import: Meier
      2. Wert nach Import:  
      3. Wert nach Import: Hans
    2. Wenn die Spalten durch eine feste Breite getrennt sind, legen Sie die Trennungspositionen fest.
      • Klicken Sie auf das Lineal um eine Trennungsposition festzulegen. Es wird eine Trennungslinie eingefügt.
      • Wenn Sie erneut auf eine festgelegte Trennungsposition klicken, wird die Trennungslinie entfernt.
  4. Auf der Seite Anzeigeinformationen beschreiben Sie die Datenstruktur.
    1. Legen Sie das Anzeigemuster fest, mit dem die Objekte im Synchronization EditorClosed angezeigt werden. Das Anzeigemuster wird beispielsweise in Fehlermeldungen oder in den Testergebnissen von Object-Matching-Regeln genutzt.
    2. Legen Sie für jede Spalte folgende Eigenschaften fest.
      Tabelle 16: Datenstruktur der Spalten
      Eigenschaft Beschreibung
      Spalte Spaltenname in der CSV-Datei.

      Schlüsselspalte

      Angabe, ob die Spalte als Schlüsselspalte verwendet wird.

      Es können eine oder mehrere Schlüsselspalten definiert sein. Aus den Schlüsselspalten sollten sich die Datensätze eindeutig ermitteln lassen.

      Hierarchische Sortierung

      Angabe, ob die Spalte den Pfad in einer Objekthierarchie abbildet. Die Synchronisationsobjekte werden nach dieser Spalte sortiert. Dadurch wird die Auflösung von Objektabhängigkeiten ermöglicht.

      Diese Option kann nur für eine Spalte der CSV-Datei aktiviert werden.

      Beispiel aus dem One Identity Manager Schema:

      Der vollständige Name einer Abteilung (Department.FullPath) gibt den Pfad in der Abteilungshierarchie an (Abteilung mit allen übergeordneten Abteilungen). Bei der SynchronisationClosed werden die Objekte nach dem vollständigen Namen sortiert. Dadurch können zuerst alle übergeordneten Abteilungen eingelesen werden, danach die untergeordneten.

      Anzeigename Name der Spalte für die Anzeige im Mappingeditor. Legen Sie einen neuen Anzeigenamen fest oder übernehmen Sie den Spaltennamen aus der CSV-Datei.
      Beschreibung Freitextfeld für zusätzliche Erläuterungen.
      Datentyp Datentyp der Spalte.

      MVP-Spalte

      Angabe, ob der Import eine mehrwertige Spalte (MVP) enthält. Geben Sie das Trennzeichen der einzelnen Werte an.

  1. Auf der letzten Seite des Systemverbindungsassistenten können Sie eine weitere CSV-Datei zu dieser Systemverbindung hinzuzufügen.
    • Um eine weitere CSV-Datei zur Systemverbindung hinzuzufügen, klicken Sie Eine weitere CSV-Datei hinzufügen.
    • Um den Systemverbindungsassistenten zu beenden, klicken Sie Fertig.
  2. Wählen Sie die Ansicht Allgemein und klicken Sie Schema aktualisieren.
  3. Bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage mit Ja.
  4. Die Schemadaten werden neu geladen.

  5. Speichern Sie die Änderungen.
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