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Identity Manager 8.0 - Installationshandbuch

Über dieses Handbuch Überblick über den One Identity Manager Installationsvoraussetzungen Installieren des One Identity Manager Installieren und Konfigurieren des One Identity Manager Service Aktualisieren des One Identity Manager Installieren und Aktualisieren eines One Identity Manager Anwendungsservers Installieren, Konfigurieren und Warten des Web Portal Installieren des Web Portal für Betriebsunterstützung Installieren und Aktualisieren der Manager Webanwendung Anmelden an den One Identity Manager-Werkzeugen Fehlerbehebung Anhang: One Identity Manager Authentifizierungsmodule Anhang: Erstellen einer One Identity Manager-Datenbank für eine Test- oder Entwicklungsumgebung aus einer Datenbanksicherung Anhang: Erweiterte Konfiguration der Manager Webanwendung Anhang: Maschinenrollen und Installationspakete Anhang: Einstellungen für eine neue SQL Server Datenbank

Bevor Sie die Installation des One Identity Manager starten

Bevor Sie die Installation des One Identity Manager starten

  • Stellen Sie vor der Installation des One Identity Manager sicher, dass die minimalen Hardware- und Softwarevoraussetzungen auf den Arbeitsstationen und den Servern gewährleistet sind.
  • Beenden Sie alle Programm- und Dienstkomponenten, da sonst die Installation nicht beginnen kann.

Hinweis: Für die Aktualisierung von One Identity Manager Version 6.x auf One Identity Manager Version 7.0 wird ein separates Upgrade Package zur Verfügung gestellt. Entsprechende Anfragen richten Sie an den Support. Das Support Portal ist unter https://support.oneidentity.com/identity-manager/ erreichbar.

Detaillierte Informationen zum Thema

Installieren der One Identity Manager-Komponenten

Installieren der One Identity Manager-Komponenten

Bei der Installation der One Identity Manager-Komponenten auf Arbeitsstationen und Servern werden Sie durch einen Installationsassistenten unterstützt.

Hinweis: Starten Sie die Installation der Administrationswerkzeuge und Konfigurationswerkzeuge nach Möglichkeit immer auf einer administrativen Arbeitsstation.

Um die One Identity Manager Komponenten zu installieren

  1. Führen Sie die Datei autorun.exe aus dem Basisverzeichnis des One Identity Manager-Installationsmediums aus.
  2. Wechseln Sie auf den Tabreiter Installation und wählen Sie die Edition und klicken Sie Installieren.
  3. Der Installationsassistent wird gestartet. Auf der Startseite wählen Sie die Sprache für den Installationsassistenten und klicken Sie Weiter.
  4. Bestätigen Sie die Lizenzbedingungen.
  5. Auf der Seite Einstellungen für die Installation legen Sie die Daten zur Installationsquelle und Installationsziel fest.

    • Wählen Sie unter Installationsquelle das Verzeichnis mit den Installationsdateien.
    • Wählen Sie unter Installationsverzeichnis das Verzeichnis, in das die Dateien des One Identity Manager installiert werden sollen.

      Hinweis: Um weitere Konfigurationseinstellungen vorzunehmen, klicken Sie auf die Pfeil Schaltfläche neben dem Eingabefeld. Hier können Sie festlegen, ob die Installation auf einem 64 Bit- Betriebssystem oder auf einem 32 Bit-Betriebssystem erfolgt.

      Für eine Standardinstallation nehmen Sie keine weiteren Konfigurationseinstellungen vor.

    • Wenn die Installationsinformationen über die vorhandene One Identity Manager-Datenbank geladen werden sollen, aktivieren Sie die Option Installationsmodule mit der Datenbank auswählen.

      Hinweis: Für Installation der Arbeitsstation, auf der Sie die Installation des One Identity Manager Schemas starten, lassen Sie die Option deaktiviert.

    • Um zusätzliche One Identity Manager Module zur gewählten Edition hinzuzufügen, aktivieren Sie die Option Weitere Module zur gewählten Edition hinzufügen.
    • Klicken Sie Weiter.
  6. Auf der Seite Modulauswahl wählen Sie die zusätzlich zu installierenden Module und klicken Sie Weiter.

    Hinweis: Diese Seite wird nur angezeigt, wenn Sie die Option Weitere Module zur gewählten Edition hinzufügen aktiviert haben.

  7. Auf der Seite Datenbank verbinden erfassen Sie die Informationen zur Datenbankverbindung.

    Hinweis: Diese Seite wird nur angezeigt, wenn Sie die Option Installationsmodule mit der Datenbank auswählen aktiviert haben.

    1. Wählen Sie im Bereich "Datenbankverbindung auswählen" die Verbindung.

      - ODER -

      Klicken Sie auf Neue Verbindung erstellen, wählen Sie den Systemtyp und erfassen Sie die Verbindungsdaten.

      Tabelle 17: Verbindungsdaten zur SQL Server Datenbank
      Eingabe Beschreibung

      Server

      Datenbankserver.

      Windows Authentifizierung

      Angabe, ob integrierte Windows Authentifizierung verwendet wird.

      Die Verwendung dieser Authentifizierung wird nicht empfohlen. Sollten Sie dieses Verfahren dennoch einsetzen, stellen Sie sicher, dass Ihre Umgebung Windows Authentifizierung unterstützt.

      Nutzer

      Datenbankbenutzer.

      Kennwort

      Kennwort des Datenbankbenutzers.

      Datenbank

      Datenbank.

      Tabelle 18: Verbindungsdaten zur Oracle Datenbank
      Eingabe Beschreibung
      Direktzugriff (ohne Oracle Client) Für den direkten Zugriff aktivieren Sie die Option.

      Für den Zugriff über Oracle Clients deaktivieren Sie die Option.

      Die erforderlichen Verbindungsdaten sind abhängig von der Einstellung dieser Option.

      Server Datenbankserver.
      Port Port der Oracle Instanz.
      Service Name Service Name.
      Benutzer Oracle Datenbankbenutzer.
      Kennwort Kennwort des Datenbankbenutzers.
      Datenquelle TNS Alias Name aus der TNSNames.ora.
    2. Wählen Sie im Bereich "Authentifizierungsverfahren" das Authentifizierungsmodul und geben Sie die Anmeldedaten für die Systembenutzerkennung ein.

      Die Anmeldedaten sind abhängig vom gewählten Authentifizierungsmodul.

    3. Klicken Sie Weiter.
  8. Auf der Seite Maschinenrolle zuordnen legen Sie die Maschinenrollen fest und klicken Sie Weiter.

    Hinweis: Die zu den One Identity Manager Modulen passenden Maschinenrollen sind aktiviert. Bei Auswahl einer Maschinenrolle werden alle untergeordneten Maschinenrollen mit ausgewählt. Sie können einzelne Maschinenrollen abwählen.
  1. Auf der letzten Seite des Installationsassistenten können Sie verschiedene Programme für die weitere Installation starten.
    • Um die Installation des One Identity Manager Schemas auszuführen, starten Sie den Configuration Wizard und folgen Sie den Anweisungen des Configuration Wizard.

      Hinweis: Führen Sie diesen Schritt nur auf der Arbeitsstation aus, auf der Sie die Installation des One Identity Manager Schemas starten.

    • Um die Konfiguration des One Identity Manager Service zu erstellen, starten Sie das Programm Job Service Configuration.

      Hinweis: Führen Sie diesen Schritt nur auf Servern aus, auf denen Sie den One Identity Manager Service installiert haben.

  1. Um den Installationsassistenten zu beenden, klicken Sie Ende.
  2. Schließen Sie das Autorun Programm.

Der One Identity Manager wird für alle Benutzerkonten auf der Arbeitsstation oder dem Server installiert. In der Standardinstallation wird der One Identity Manager installiert unter:

  • %ProgramFiles(x86)%\One Identity (auf 32-Bit Betriebssystemen)
  • %ProgramFiles%\One Identity (auf 64-Bit Betriebssystemen)
Verwandte Themen

Installieren der One Identity Manager-Komponenten auf einem Windows Terminalserver

Installieren der One Identity Manager-Komponenten auf einem Windows Terminalserver

Zur Installation der One Identity Manager-Komponenten auf einem Windows Terminalserver wird vorausgesetzt, dass der Windows Terminalserver vollständig installiert und konfiguriert wurde. Dies schließt insbesondere das Profilhandling sowie die Berechtigungen zur Benutzung des Windows Terminalservers mit ein.

Hinweis: Beachten Sie, dass in einer Active Directory Domäne auch der Benutzer selbst das Recht haben muss, den Windows Terminalserver benutzen zu dürfen.

Um die One Identity Manager Komponenten auf einem Windows Terminalserver zu installieren

  1. Melden Sie sich mit einem Benutzerkonto, welches über administrative Rechte auf dem Windows Terminalserver verfügt, an.

    Es wird die Anmeldung über eine Konsolenverbindung empfohlen. Diese wird über

    Start/Ausführen: mstsc /Console /v:<servername>

    aufgerufen, wobei <servername> durch den Servernamen des Terminalservers (ohne führende "\") ersetzt werden muss.

  2. Öffnen Sie eine Kommandozeilenkonsole (CMD.exe) und schalten mit Hilfe des Befehls CHANGE USER /INSTALL den Windows Terminalserver in den Modus zur Softwareinstallation.
  3. Starten Sie den One Identity Manager Installationsassistent und installieren die One Identity Manager Komponenten wie beschrieben.
  4. Beenden Sie den Modus zur Softwareinstallation auf dem Windows Terminalserver mit dem Befehl CHANGE USER /EXECUTE in der Kommandozeilenkonsole.

Nach Abschluss der Installation kann jeder hierzu berechtigte Windows Terminalserver-Benutzer die One Identity Manager-Werkzeuge starten und nutzen.

Weitere Informationen zur Softwareinstallation auf Windows Terminalservern entnehmen Sie der Dokumentation des eingesetzten Windows Betriebssystems.

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Installieren und Konfigurieren einer One Identity Manager-Datenbank

Installieren und Konfigurieren einer One Identity Manager-Datenbank

Auf der Arbeitsstation, von welcher die Einrichtung einer One Identity Manager-Datenbank gestartet werden soll, müssen die folgenden Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Installation des Programms "Configuration Wizard"

    Die Installation des Programms erfolgt mit dem Installationsassistenten. Wählen Sie dazu im Installationsassistenten die Maschinenrolle "Workstation" und das Installationspaket "Configuration".

  • Zugriff auf die Installationsquellen

    HINWEIS: Wenn Sie die Installationsquellen auf ein Ablageverzeichnis kopieren, müssen Sie sicherstellen, dass die relative Verzeichnisstruktur erhalten bleibt.

Mit dem Programm "Configuration Wizard" richten Sie die Datenbank auf einem Datenbankserver für die Verwendung in der One Identity Manager-Umgebung ein. Als Datenbanksysteme kommen SQL Server oder Oracle Database zum Einsatz. Die Durchführung der Installation und Konfiguration unter SQL Server und Oracle Database ist ähnlich.

Der Configuration Wizard führt die folgenden Schritte aus.

  1. Installieren des One Identity Manager Schemas in eine Datenbank.

    Das One Identity Manager Schema kann in eine bereits bestehende Datenbank installiert werden. Alternativ kann der Configuration Wizard eine neue Datenbank erstellen und das One Identity Manager Schema installieren.

  2. Erstellen der administrativen Systembenutzer und Rechtegruppen.
  3. Installieren und Konfigurieren eines One Identity Manager Service mit direktem Zugriff auf die Datenbank für die Verarbeitung von SQL Prozessen und die automatische Softwareaktualisierung der Server.

Hinweis: Abhängig von der gewählten Edition und den One Identity Manager Modulen können weitere Schritte im Configuration Wizard ausgeführt werden.

Nach der Schemainstallation sind weitere Schritte zur Konfiguration der One Identity Manager-Datenbank erforderlich.

  • Konfigurieren Sie die Datenbank für eine Testumgebung, Entwicklungsumgebung oder den produktiven Einsatz.
  • Für die Inbetriebnahme der einzelner Funktionen im One Identity Manager können weitere Systemeinstellungen erforderlich sein.

    Über Konfigurationsparameter konfigurieren Sie die Grundeinstellungen zum Systemverhalten. Der One Identity Manager stellt für verschiedene Konfigurationsparameter Standardeinstellungen zur Verfügung. Prüfen Sie die Konfigurationsparameter und passen Sie die Konfigurationsparameter gegebenenfalls an das gewünschte Verhalten an.

    Die Konfigurationsparameter sind in den One Identity Manager Modulen definiert. Jedes One Identity Manager Modul kann zusätzliche Konfigurationsparameter installieren. Einen Überblick über alle Konfigurationsparameter finden Sie im Designer in der Kategorie Basisdaten | Allgemein | Konfigurationsparameter.

  • Unter Umständen ist es notwendig, Informationen verschlüsselt in der One Identity Manager-Datenbank abzulegen. Nutzen Sie dazu das Programm "Crypto Configuration".
  • Im One Identity Manager können Datenänderungen sowie Informationen aus der Prozessverarbeitung protokolliert werden. Alle im One Identity Manager protokollierten Aufzeichnungen werden zunächst in der One Identity Manager-Datenbank gespeichert. Der Anteil der historisierten Daten am Gesamtvolumen einer One Identity Manager-Datenbank sollte maximal 25 % betragen. Anderenfalls kann es zu Performance-Problemen kommen. Die Aufzeichnungen sollten in regelmäßigen Abständen aus der One Identity Manager-Datenbank entfernt und archiviert werden.

    Ausführliche Informationen zur Konfiguration der Prozessüberwachung und der Prozesshistorie finden Sie im One Identity Manager Konfigurationshandbuch. Ausführliche Informationen zur Archivierung von Daten finden Sie im One Identity Manager Administrationshandbuch für die Datenarchivierung.

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