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Identity Manager 8.0 - Konfigurationshandbuch

Softwarearchitektur des One Identity Manager Arbeiten mit dem Designer Kundenspezifische Änderungen an der One Identity Manager Standardkonfiguration Prüfen der Datenkonsistenz Kompilieren einer One Identity Manager-Datenbank Arbeiten mit Änderungskennzeichen Basisdaten zur Systemkonfiguration
One Identity Manager Authentifizierungsmodule Verbindungsdaten zur Datenbank Konfigurationsparameter zur Systemkonfiguration Einrichten des E-Mail-Benachrichtigungssystems Aktivieren weiterer Sprachen für die Anzeige und Pflege der Daten Abbildung der Länderinformationen Einrichten und Konfigurieren von Zeitplänen Kennwortrichtlinien im One Identity Manager Dynamisches Nachladen von Änderungen Datenbanken für TimeTrace Maschinenrollen und Serverfunktionen Dateien für die Softwareaktualisierung Eingesetzte Betriebssysteme Berichte zur Systemkonfiguration Verwenden vordefinierter Datenbankabfragen Verwaltung von kundenspezifischen Datenbankobjekten innerhalb der Datenbank
Datenmodell des One Identity Manager Erteilen von Berechtigungen auf das One Identity Manager Schema Bearbeiten der Benutzeroberfläche
Objektdefinitionen für die Benutzeroberfläche Menüführung der Benutzeroberfläche Formulare für die Benutzeroberfläche Statistiken im One Identity Manager Erweitern des Launchpad Methodendefinitionen für die Benutzeroberfläche Anwendungen für die Gestaltung der Benutzeroberfläche Symbole und Bilder für die Gestaltung der Benutzeroberfläche Sprachabhängige Abbildung von Informationen
Prozess-Orchestrierung im One Identity Manager
Bekanntgabe der Jobserver Konfiguration des One Identity Manager Service Prozessverarbeitung im One Identity Manager
Prozessüberwachung zur Nachverfolgung von Änderungen Bedingte Kompilierung mittels Präprozessorbedingungen Skripte im One Identity Manager Bearbeiten von Mailvorlagen Berichte im One Identity Manager Kundenspezifische Schemaerweiterungen Transportieren kundenspezifischer Änderungen am One Identity Manager Schema Importieren von Daten Webservice Integration SOAP Web Service One Identity Manager als SPML Provisioning Service Provider Fehlersuche im One Identity Manager
Überwachen der Prozessverarbeitung mit Job Queue Info Ausgabe von Fehlermeldungen im Fehlermeldungsfenster Anzeigen von Meldungen im Fehlerprotokoll eines Programms Aufzeichnung von Meldungen im Systemprotokoll Protokollierung im One Identity Manager Protokollierung des One Identity Manager Service Anzeigen des Status eines One Identity Manager Anwendungsservers
Verarbeitung von DBQueue Aufträgen Konfigurationsdateien des One Identity Manager

Anzeigen versteckter Parameter

Parameter in der Protokolldatei des One Identity Manager Service und im Programm "Job Queue Info" nicht angezeigt werden sollen, sind mit der Option Versteckt gekennzeichnet. Werte für versteckte Parameter werden als <HIDDEN> angezeigt.

Benutzer mit der Programmfunktion "JobQueue_ShowHiddenParameters" können die versteckten Parameter im Job Queue Info einsehen. Weisen Sie die Programmfunktion der entsprechenden Rechtegruppe zu.

Reaktivieren von Prozessschritten und Prozessen

Zur Verhinderung von Massenänderungen kann die maximale Anzahl, mit der ein Prozess in der Jobqueue vorhanden sein darf, limitiert werden. Bei Überschreitung des Limits werden die Prozessschritte auf den Status "Overlimit" gesetzt und somit nicht mehr zur Verarbeitung abgeholt. Diese Prozessschritte können Sie erneut zur Ausführung einstellen.

Kritische Prozessschritte, deren Verarbeitung fehl geschlagen ist, werden auf den Ausführungsstatus "Frozen" gesetzt. Diese Prozessschritte können Sie nach Beseitigung der Fehlerursache ebenfalls erneut zur Ausführung einstellen.

Um Prozessschritte zu reaktivieren

  • Wählen Sie den Prozessschritt und wählen Sie den Kontextmenüeintrag Prozessschritt reaktivieren.

    HINWEIS: Mit Shift + Auswahl bzw. Strg + Auswahl können Sie mehrere Prozessschritte auswählen und reaktivieren.

Um einen Prozess zu reaktivieren

  • Wählen Sie den Prozess und wählen Sie den Kontextmenüeintrag Prozess neu starten.

    WICHTIG: Mit dem erneuten Starten eines Prozesses werden alle Prozessschritte neu verarbeitet. Alle bis zum Auftreten des Fehlers bereits verarbeiteten Prozesse werden somit ein weiteres Mal ausgeführt. Dies kann unter Umständen zu Dateninkonsistenzen führen.

In einigen Fällen ist die erneute Ausführung des fehlgeschlagenen Prozessschritts nicht erwünscht. Dies kann der Fall sein, wenn die Aktionen des Prozessschritts bereits manuell ausgeführt wurden, beispielsweise ein erwartetes Verzeichnis manuell angelegt wurde. Ebenso kann es vorkommen, dass eine Fehlerursache nicht behebbar ist, der Prozess aber zur weiteren Abarbeitung fortgesetzt werden soll, beispielsweise für ein Rollback der bereits ausgeführten Schritte. Für diese Fälle kann zur weiteren Ausführung des Prozesses der nächste Prozessschritt im Erfolgszweig oder im Fehlerzweig abgearbeitet werden.

Um den nachfolgenden Prozessschritt auszuführen

  • Wählen Sie den fehlgeschlagenen Prozessschritt und wählen Sie den Kontextmenüeintrag Mit Erfolg beenden oder Mit Fehler beenden.

    HINWEIS: Beide Einträge sind nur sichtbar, wenn es einen Fehler-/Erfolgsnachfolger gibt und der Prozessschritt im Status "Frozen" ist.

    HINWEIS: Mit Shift + Auswahl bzw. Strg + Auswahl können Sie mehrere Prozessschritte auswählen und die Weiterverarbeitung starten.

Aktivieren der erweiterten Protokollierung von Prozessschritten

Fehler- und Erfolgsmeldungen aus der Prozessverarbeitung werden in der Protokolldatei des One Identity Manager Service ausgegeben. Zu Testzwecken können Sie im Job Queue Info für einzelne Prozessschritte den Protokollierungsmodus aktivieren. Dabei werden die Verarbeitungsmeldungen des Prozessschrittes mit dem Informationsgrad "Debug" in ein separates Protokoll geschrieben. Das Protokoll können Sie im Job Queue Info sowie im Protokoll des One Identity Manager Service selbst anzeigen.

HINWEIS: Der Protokollierungsmodus ist nur verfügbar, wenn der angemeldete Benutzer zur Nutzung der Programmfunktion "JobQueue_LogMode" berechtigt ist.

Um den Protokollierungsmodus von Prozessschritten zu aktivieren

  • Um die Meldungen im Erfolgsfall und im Fehlerfall zu protokollieren, wählen Sie in der Ansicht Jobqueue den Prozessschritt und wählen Sie im Kontextmenü Ausführungsprotokoll | Immer erstellen.
  • Um die Meldungen nur im Fehlerfall zu protokollieren, wählen Sie in der Ansicht Jobqueue den Prozessschritt und wählen Sie im Kontextmenü Ausführungsprotokoll | Im Fehlerfall.

HINWEIS: Für einzelne Prozessschritte können Sie den Protokollierungsmodus standardmäßig aktivieren. Bearbeiten Sie dazu den Prozessschritt im Prozesseditor.

Um das Protokoll im Job Queue Info anzuzeigen

  • Wählen Sie in der Ansicht Jobqueue den Prozessschritt und wählen Sie im Kontextmenü Ausführungsprotokoll | Anzeigen.

    Das Protokoll wird in einem separate Fenster angezeigt. Wurde ein Prozessschritt mehrmals ausgeführt, beispielsweise nach mehrmaligem Reaktivieren, werden mehrere Protokolle angezeigt.

Um das Protokoll in der Protokolldatei des One Identity Manager Service anzuzeigen

  • Wählen Sie in der Ansicht Serverstatus den Jobserver und wählen Sie den Kontextmenüeintrag Im Browser öffnen.
  • Das Protokoll wird gekennzeichnet mit einem Linkeintrag "Log written to Job_<UID_Job>_<yyyymmdd>_<Timestamp>.log". Klicken Sie auf den Link, um das Protokoll anzuzeigen.

    Die Dateien werden im Protokollverzeichnis des One Identity Manager Service abgelegt.

    Ablagestruktur:

    <Protokollverzeichnis>\JobLogs\<Erste 4 Stellen der UID_Job>\Job_<UID_Job>_<yyyymmdd>_<Timestamp>.log

Um den Protokollierungsmodus zu beenden

  • Wählen Sie in der Ansicht Jobqueue den Prozessschritt und wählen Sie im Kontextmenü Ausführungsprotokoll | Deaktivieren.
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Ermitteln des Serverstatus

Die Ansicht liefert einen schnellen Überblick über die Verfügbarkeit aller Jobserver und Webserver im Netz. Für genauere Ergebnisse der Statusabfragen der Jobserver werden auch die in der Datenbank hinterlegte One Identity Manager Service Konfigurationen der einzelnen Jobserver herangezogen. Dies ist insbesondere erforderlich, wenn der Port des HTTP Servers individuell eingestellt wurde oder ein Jobserver mehrere Queues bedient.

HINWEIS: Konfigurieren und aktivieren Sie im Designer den Zeitplan "Konfigurationsdatei vom Jobserver holen und in die Jobserverkonfiguration schreiben", um die One Identity Manager Service Konfiguration der Jobserver in die Datenbank einzulesen.

Um den Serverstatus zu ermitteln

  • Wählen Sie den Menüeintrag Ansicht | Serverstatus.

Um den Status aller in der Datenbank vorhandenen Jobserver abzufragen

  • Verwenden Sie F5.

Um den Status eines einzelnen Jobservers abzufragen

  • Verwenden Sie den Kontextmenüeintrag Status ermitteln.

HINWEIS: Den abzufragenden HTTP Port und maximale Antwortzeit legen Sie über die Programmeinstellungen fest.

Meldet sich der Server, so werden die Systemzeit, die Version des One Identity Manager Service und das Dienstkonto des One Identity Manager Service aus der Antwort ermittelt und angezeigt. Zusätzlich werden der Status der Softwareaktualisierung sowie der aktuelle Softwarestand auf dem Server dargestellt.

TIPP: Über das Kontextmenü Serverliste neu laden oder F6 laden Sie die Liste der Server neu.

Um die Dienste eines Jobservers anzuzeigen

  • Wählen Sie den Jobserver und wählen Sie den Kontextmenüeintrag Im Browser öffnen.

    Es wird für einen Jobserver der HTTP-Server des One Identity Manager Service angesprochen und die verschiedenen Dienste des One Identity Manager Service werden angezeigt.

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