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Identity Manager 8.0 - Konfigurationshandbuch

Softwarearchitektur des One Identity Manager Arbeiten mit dem Designer Kundenspezifische Änderungen an der One Identity Manager Standardkonfiguration Prüfen der Datenkonsistenz Kompilieren einer One Identity Manager-Datenbank Arbeiten mit Änderungskennzeichen Basisdaten zur Systemkonfiguration
One Identity Manager Authentifizierungsmodule Verbindungsdaten zur Datenbank Konfigurationsparameter zur Systemkonfiguration Einrichten des E-Mail-Benachrichtigungssystems Aktivieren weiterer Sprachen für die Anzeige und Pflege der Daten Abbildung der Länderinformationen Einrichten und Konfigurieren von Zeitplänen Kennwortrichtlinien im One Identity Manager Dynamisches Nachladen von Änderungen Datenbanken für TimeTrace Maschinenrollen und Serverfunktionen Dateien für die Softwareaktualisierung Eingesetzte Betriebssysteme Berichte zur Systemkonfiguration Verwenden vordefinierter Datenbankabfragen Verwaltung von kundenspezifischen Datenbankobjekten innerhalb der Datenbank
Datenmodell des One Identity Manager Erteilen von Berechtigungen auf das One Identity Manager Schema Bearbeiten der Benutzeroberfläche
Objektdefinitionen für die Benutzeroberfläche Menüführung der Benutzeroberfläche Formulare für die Benutzeroberfläche Statistiken im One Identity Manager Erweitern des Launchpad Methodendefinitionen für die Benutzeroberfläche Anwendungen für die Gestaltung der Benutzeroberfläche Symbole und Bilder für die Gestaltung der Benutzeroberfläche Sprachabhängige Abbildung von Informationen
Prozess-Orchestrierung im One Identity Manager
Bekanntgabe der Jobserver Konfiguration des One Identity Manager Service Prozessverarbeitung im One Identity Manager
Prozessüberwachung zur Nachverfolgung von Änderungen Bedingte Kompilierung mittels Präprozessorbedingungen Skripte im One Identity Manager Bearbeiten von Mailvorlagen Berichte im One Identity Manager Kundenspezifische Schemaerweiterungen Transportieren kundenspezifischer Änderungen am One Identity Manager Schema Importieren von Daten Webservice Integration SOAP Web Service One Identity Manager als SPML Provisioning Service Provider Fehlersuche im One Identity Manager
Überwachen der Prozessverarbeitung mit Job Queue Info Ausgabe von Fehlermeldungen im Fehlermeldungsfenster Anzeigen von Meldungen im Fehlerprotokoll eines Programms Aufzeichnung von Meldungen im Systemprotokoll Protokollierung im One Identity Manager Protokollierung des One Identity Manager Service Anzeigen des Status eines One Identity Manager Anwendungsservers
Verarbeitung von DBQueue Aufträgen Konfigurationsdateien des One Identity Manager

Eigenschaften von Tabellen

Tabelle 89: Eigenschaften von Tabellen

Eigenschaft

Bedeutung

Tabelle

Bezeichnung der Tabelle im Datenmodell.

Nutzungstyp

Der Nutzungstyp der Tabelle dient als Grundlage für Berichte und die Auswahl von Aufträgen für tägliche Wartungsarbeiten.

Zulässige Werte sind:

Arbeitstabellen Die Tabelle ist eine Arbeitstabelle und enthält Bewegungsdaten.
Historische Bewegungsdaten Die Tabelle enthält Bewegungsdaten zur Erstellung von Historien.
Konfiguration Die Tabelle enthält Daten zur Systemkonfiguration.
Materialisierte Daten Die Tabelle enthält materialisierte Daten. Diese werden durch Berechnungen des DBQueue Prozessors wieder erstellt.
Nur lesbare Daten Die Tabelle enthält Daten, die nur zum Lesen vorhanden sind.
Nutzdaten Die Tabelle enthält Nutzdaten.

Anzeigename

Der Anzeigename wird beispielsweise in der Datenbanksuche oder der Fehlerausgabe zur Anzeige der Tabelle verwendet. Übersetzen Sie den eingegebenen Text über die Schaltfläche .

Anzeigemuster

Mit einem Anzeigemuster legen Sie fest, in welcher Form die Objekte beispielsweise in der Ergebnisliste der Administrationswerkzeuge oder in Berichten dargestellt werden. Übersetzen Sie den eingegebenen Text über die Schaltfläche .

Anzeigemuster (lang)

Zusätzliches Anzeigemuster für einzelne Tabellen, das den vollständigen Namen des Objekts enthält.

Pfad in der Hierarchie

Für die hierarchische Darstellung von Tabellen, beispielsweise auf den Zuordnungsformularen, tragen Sie in diesem Eingabefeld die Fremdschlüsselspalten ein, über welche die Hierarchie aufgebaut werden soll.

Beispiel:

Ein Active Directory Benutzerkonto (Tabelle ADSAccount) wird auf den Zuordnungsformularen typischerweise unterhalb seines Active Directory Containers (Spalte UID_ADSContainer) angezeigt. Der Active Directory Container (Tabelle ADSContainer) wird wiederum unterhalb seiner Active Directory Domäne (Spalte UID_ADSDomain) dargestellt. Für den Aufbau der Hierarchie ist der Pfad in der Hierarchie folgendermaßen eingetragen:

Tabelle Pfad in der Hierarchie
ADSAccount UID_ADSContainer,UID_ADSDomain
ADSContainer UID_ADSDomain

Für Objekte, die nicht in allen Fremdschlüsselspalten Werte enthalten, kann nach Pipe (|) eine alternative Auflistung angegeben werden.

Beispiel:

(UID_ADSContainer,UID_ADSDomain|UID_ADSDomain)

Bemerkungen

Freitextfeld für zusätzliche Erläuterungen.

Cache Informationen

Ladeverhalten für die Tabelle im Designer. Diese Angaben sind nur für Systemtabellen erforderlich. Die Cache Informationen für eine Tabelle setzen sich zusammen aus einer Sortierreihenfolge und dem Ladeverhalten.

Zulässige Werte sind:

Nicht laden Die Tabelle wird nicht im Designer geladen.
Basistabelle Die Tabelle wird vor dem Laden der Benutzeroberfläche geladen.
Benutzertabelle Die Tabelle wird nur für den angemeldeten Benutzer gefüllt.
Datentabelle Die Tabelle wird im Hintergrund nach dem Laden der Benutzeroberfläche geladen.
BLOBS mit laden Spalten mit großen Datenmengen (BLOB-Spalten) werden geladen.

Präprozessorbedingung

Tabellen können Sie mit Präprozessorbedingungen versehen. Damit ist die Tabelle mit ihren Spalten nur verfügbar, wenn die Präprozessorbedingung erfüllt ist.

Deaktiviert durch Präprozessor

Ist eine Tabelle durch eine Präprozessorbedingung deaktiviert, dann wird durch den Database Compiler die Option gesetzt.

Löschverzögerung [Tage]

Verzögerung der Ausführung von Löschoperationen (0= sofortiges Löschen, sonst: Löschen nach Ablauf der angegebenen Tage).

Symbol

Symbol zur Darstellung der Tabelle in der Oberfläche der Administrationswerkzeuge.

Hintergrundfarbe

Farbe, mit der das Steuerelement für diese Tabelle in der Schemaübersicht angezeigt wird.

Proxyview

Die verschiedenen Zielsystemtabellen werden im Unified Namespace in Datenbanksichten vom Typ "Proxy" vereinigt. Hier ist die Tabelle einzutragen, die als Proxyview dient. Bei der Spaltendefinition werden dann die Spalten der zugrunde liegenden Proxyview eingetragen.

Beispiel:

Für die Abbildung der Tabellen ADSDomain und LDAPDomain wird die Proxyview UNSRoot verwendet.

Erweiterungen zur Proxyview

Aufzählung von Spalten als SQL-Text. Diese werden im Select-Statement der Sicht verwendet. Zu verwenden beispielsweise wenn Spalten doppelt gemappt werden oder wenn zusätzliche Spalten der Proxyview befüllt werden sollen.

Beispiel:

Die Sicht UNSRoot erwartet in der Spalte UID_DPRNameSpace die Angabe des Zielsystemtyps. Diese Spalte ist an den Tabellen ADSDomain und LDAPDomain nicht vorhanden.

Die Erweiterung zur Proxyview wird folgendermaßen definiert:

Tabelle Erweiterung zur Proxyview
ADSDomain 'ADS-DPRNameSpace-ADS' as UID_DPRNameSpace
LDPDomain 'LDP-DPRNameSpace-LDAP' as UID_DPRNameSpace

Scope Hierarchie

Kommagetrennte Liste aller FK-Spalten, die zur Darstellung des Objekts in der Scope-Hierarchie im Synchronization Editor benötigt werden. Liste aller Spalten, die zu den Tabellen führen, die das übergeordnete Objekt bereitstellen können.

Logischer Speicherort

Logischer Speicherort der Tabelle. In logischen Speicherorten werden zusammengehörende Tabellen zusammengefasst. In der Standardinstallation sind für die Tabellen jedes Moduls des One Identity Manager sowie die Systemtabellen logische Speicherorte vordefiniert. Die Zuordnungen können Sie nicht ändern. Sie können zur Gruppierung kundenspezifischer Tabellen eigene logische Speicherorte erstellen.

Export für SPML-Schema

Diese Angabe bestimmt, ob die Tabelle für das SPML-Schema exportiert werden soll.

M:N-Tabelle

Kennzeichnung von Zuordnungstabellen (M:N-Tabellen). Zuordnungstabellen sind Tabellen, in der Beziehungen zwischen zwei anderen Tabellen hergestellt werden.

M:all-Tabelle

Kennzeichnung von Zuordnungstabellen, bei denen einer der Partner ein dynamischer Fremdschlüssel ist.

Kein DB Transport

Tabellen, die mit dieser Option gekennzeichnet sind, können nicht in ein Kundenkonfigurationspaket ausgenommen werden. Diese Tabellen werden von Datentransport ausgeschlossen.

Zuweisung per Ereignis

Angabe, wie Zuweisungen und Löschungen in Tabellen behandelt werden. Diese Option ist nur für Zuordnungstabellen (M:N-Tabellen) im Anwendungsdatenmodell wirksam.

Ist die Option nicht gesetzt, so werden Zuweisungen und Löschungen direkt durch den DBQueue Prozessor vorgenommen.

Ist die Option gesetzt, werden Aufträge für die Prozesskomponente "HandleObjectComponent" in die Jobqueue eingestellt, die dann die entsprechenden Operationen vornehmen. Damit ist es möglich, spezifische Prozesse direkt an die Ereignisse "Assign" bzw. "Remove" zu knüpfen. Dieses Verhalten müssen Sie kundenspezifisch implementieren.

Im Speicher vorhalten

Angabe, ob der Tabelleninhalt an der Datenbankverbindung gepuffert werden darf. Der Schwellwert wird im Konfigurationsparameter "Common\ResidentTableLimit" definiert.

Typ

Typ der Tabelle.

Tabelle 90: Zulässige Werte
Tabellentyp Beschreibung
Tabelle Der Tabellentyp wird verwendet für einfache Tabellen, M:N-Tabellen, M:all-Tabellen und Arbeitstabellen.
Basistabelle Der Tabellentyp wird verwendet für einfache Tabellen, M:N-Tabellen und M:all-Tabellen, um daraus Datenbanksichten vom Typ "View" zu definieren.
View Der Tabellentyp wird verwendet für Datenbanksichten auf eine Tabellen vom Typ "Basistabelle". Datenbanksichten mit dem Typ "View" repräsentieren Teilausschnitte der zugrunde liegenden Tabellen.
Proxy

Der Tabellentyp wird verwendet für Datenbanksichten auf Tabellen vom Typ "Tabelle" oder auf Datenbanksichten vom Typ "View". Datenbanksichten mit dem Tabellentyp "Proxy" sind Vereinigungssichten verschiedener Tabellen. Die Abbildung der Spalten zwischen einer Datenbanksicht vom Typ "Proxy" und den zugrunde liegenden Tabellen erfolgt über die Spaltendefinitionen.

Union Der Tabellentyp wird verwendet für Datenbanksichten auf Tabellen vom Typ "Tabelle" oder auf Datenbanksichten vom Typ "View" oder "Proxy". Datenbanksichten mit dem Tabellentyp "Union" sind Vereinigungssichten verschiedener Tabellen und dienen zur Zusammenfassung verschiedener Objekttypen gleichen Kontextes.
Read Only Der Tabellentyp wird verwendet für Datenbanksichten auf Tabellen vom Typ "Tabelle" oder auf Datenbanksichten vom Typ "View", "Proxy" oder "Union". Datenbanksichten mit dem Tabellentyp "Read only" können sowohl Teilausschnitte als auch Vereinigungsmengen der zugrunde liegenden Tabellen sein.

Modul GUID zulässig

Weitere Informationen finden Sie unter Arbeiten mit Modul Globally Unique Identifier.

Modul GUID erforderlich

Weitere Informationen finden Sie unter Arbeiten mit Modul Globally Unique Identifier.

Basistabelle

Basistabelle, auf der die Datenbanksicht basiert.

Bedingung für Sichtdefinition

Where-Klausel als Datenbankabfrage für die Erstellung der Datenbanksicht.

Einzufügende Werte

Standardeinstellungen für eine Spalte fest, die beim Einfügen eines neuen Datensatzes zugewiesen werden. Die Angaben erfolgt in VB.Net-Syntax.

Auswahlskript

Auswahlskript als VB.Net-Ausdruck, um zur Laufzeit zu bestimmen, ob das übergebene Objekt zu dieser Datenbanksicht gehört.

Zusätzliche Sichtdefinition

Bezeichnung einer Erweiterung zur Sichtdefinition.

Generiert

Angabe, ob die Erweiterung zur Sichtdefinition durch den DBQueue Prozessor generiert wird.

Abfrage

Datenbankabfragen für die Erstellung der Datenbanksicht als Select-Anweisung.

Es können mehrere Erweiterungen zur Sichtdefinition definiert werden. Die Erweiterungen werden intern über den Union-Operator miteinander verknüpft.

Tabellenskripte

Tabellenskripte zum Definieren von Aktionen, die vor oder nach dem Speichern, Laden oder Verwerfen eines Objektes ausgeführt werden. Die Angaben erfolgt in VB.Net-Syntax.

Statistikinformationen

Die Informationen über die Größen der Tabellen, Anzahl der Zeilen und die Basissatzlänge werden einmal täglich in den Wartungsaufträgen ermittelt. Das Datenmaterial kann bei der Planung von Kapazitäten und Wartungsarbeiten an der Datenbank helfen.

Customizer

Customizer enthalten spezielle Methoden und Nebenwirkungen an den Spalten der Tabelle. Für eine Tabelle können mehrere Customizer definiert sein. Customizer führen Verarbeitungslogiken aus, die üblicherweise im Objektcode selbst implementiert würden, wie beispielsweise den gegenseitigen Ausschluss von Eigenschaften.

In der One Identity Manager Standardinstallation sind verschiedene Customizer enthalten, die ein definiertes Verhalten bereitstellen. Die Customizer sollten Sie nicht ändern, da sonst das fehlerfreie Verhalten des One Identity Manager nicht mehr sichergestellt ist.

Mehrspaltige Eindeutigkeiten

Angabe der Spalten, die zusammen eindeutig sein müssen. Die Spalten werden in einer eindeutigen Gruppe zusammengefasst.

Eindeutige Gruppe

Bezeichnung der Gruppe von Spalten, deren Werte in Summe eindeutig sein müssen.

Leerwerte ignorieren

Angabe, ob Leerwerte zulässig sind. Sind alle Spalten einer Gruppe leer, wird die Eindeutigkeit der Gruppe nicht geprüft. Ist die Option nicht gesetzt, sind Leerwerte zwar zulässig, aber pro Spaltenkombination nur einmal erlaubt.

Um Leerwerte zu verhindern, definieren Sie die minimale Länge der Spalte an der Spaltendefinition.

Übergeordnete Tabellen

Komma-getrennte Liste aller Fremdschlüsselspalten, die zur Darstellung des Objekts in der Scope-Hierarchie im Synchronization Editor benötigt werden. Liste aller Spalten, die zu den Tabellen führen, die das übergeordnete Objekt bereitstellen können.

Bedingung für Transport

Bedingung zur Auswahl der transportierbaren Objekte. Eine leere Bedingung bedeutet, alle Objekte werden übertragen.

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Arbeiten mit Modul Globally Unique Identifier

Um beispielsweise vordefinierte Berichte, Prozesse, Workflows oder Maildefinitionen mit einem kompletten Systemkonfigurationstransport zu transportieren, benötigen diese Objekte einen Primärschlüssel mit einem Modul Globally Unique Identifier (Modul GUID). Durch eine Modul GUID werden diese Objekte als Systemkonfigurationsbestandteil erkannt.

Syntax:

Der Primärschlüssel der Tabelle hat das Format CCC-[0-9,a-f](32).

HINWEIS: Einträge mit einer Modul GUID werden beim Erstellen eines Transportes der kompletten Systemkonfiguration automatisch in das Transportpaket übernommen.

Für die Generierung einer Modul GUID sind an der Tabellendefinition folgende Einstellungen möglich:

  • Sind die Optionen Modul GUID zulässig und Modul GUID erforderlich aktiviert, müssen die Objekte eine Modul GUID erhalten. Die Objekte in derart gekennzeichneten Tabellen, erhalten GUIDs mit dem Modulkürzel CCC .
  • Ist nur die Option Modul GUID zulässig aktiviert, können die Objekte eine entsprechend formatierte Modul GUID enthalten. Standardmäßig erhalten die Objekte eine Standard GUID im Format [0-9,a-f](8-4-4-4-12). Sollen die Objekte eine Modul GUID erhalten, erstellen Sie die Objekte beginnend mit dem Modulkürzel CCC. Verwenden Sie dazu den Object Browser.
Beispiel
  • Die Tabelle DialogGroup ist mit den Optionen Modul GUID erforderlich und Modul GUID zulässig gekennzeichnet. Beim Erstellen einer neuen Rechtegruppe wird der Primärschlüssel automatisch im Format einer Modul GUID erzeugt.
  • Die Tabelle AERole ist nur mit der Option Modul GUID zulässig gekennzeichnet. Um sicherzustellen, dass Ihre eigenen Anwendungsrollen in das Transportpaket aufgenommen werden, erstellen Sie die Anwendungsrolle im Object Browser mit einer Modul GUID.

HINWEIS: Im Standardfall wird der Primärschlüssel der Tabelle mit einer Standard GUID erzeugt. Um nachträglich eine Standard GUID in eine Modul GUID zu ändern, verwenden Sie den Object Browser.

WICHTIG: Führen Sie die nachfolgenden Schritte nicht auf produktiven Datenbanken aus. Führen Sie die Schritte nur innerhalb des Wartungsfenster aus. Anderenfalls könnten inkonsistente Daten entstehen.

Um eine Standard GUID in eine Modul GUID zu ändern

  1. Wählen Sie im Object Browser das Objekt, dessen Standard GUID Sie ändern möchten.
  2. Öffnen Sie das Kontextmenü Eigenschaften.
  3. Wählen Sie auf dem Tabreiter Methoden die Methode SwitchToModuleGuid() und klicken Sie Ausführen.

Um eine Modul GUID in eine Standard GUID zu ändern

  1. Wählen Sie im Object Browser das Objekt, dessen Modul GUID Sie ändern möchten.
  2. Öffnen Sie das Kontextmenü Eigenschaften.
  3. Wählen Sie auf dem Tabreiter Methoden die Methode SwitchToNormalGuid() und klicken Sie Ausführen.
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Tabellenskripte

Mit Hilfe der Tabellenskripte definieren Sie Aktionen, die vor oder nach dem Speichern, Laden oder Verwerfen eines Objektes ausgeführt werden. So können beispielsweise vor dem Speichern eines Objektes umfangreichere Änderungen oder Überprüfungen von Werten, die über Bildungsregeln oder Formatierungsskripte nur schwer realisierbar sind, durch ein Tabellenskript ausgeführt werden. Nach dem Speichern eines Objektes können beispielsweise Änderungen weiterer Objekte oder die Generierung von Methoden und Prozessen über Tabellenskripte ausgeführt werden. Die in den Customizern definierten Nebenwirkungen und Methoden werden nach der Ausführung der Tabellenskripte angewendet.

Sie können die vordefinierten Standard-Tabellenskripte an Ihre Anforderungen anpassen und zusätzliche eigene Tabellenskripte erstellen. Die Standardkonfiguration wird bei Bearbeitung in einen Konfigurationsspeicher verschoben. Sie können Änderungen aus dem Konfigurationsspeicher zurückholen und somit die Standardkonfiguration wiederherstellen.

Tabellenskripte werden in VB.Net Syntax abgelegt, was die Nutzung aller VB.Net Skript-Funktionen zulässt.

Wichtig: Damit die Tabellenskripte wirken, kompilieren Sie die Datenbank.

Tabelle 91: Tabellenskripte
Skript Bedeutung
Skript (OnDiscarded) Das Skript wird nach Verwerfen des Objektes ausgeführt.
Skript (OnDiscarding) Das Skript wird vor dem Verwerfen des Objektes ausgeführt.
Skript (OnLoaded) Das Skript wird nach Laden des Objektes ausgeführt.
Skript (OnSaved) Das Skript wird nach Speichern des Objektes ausgeführt.
Skript (OnSaving) Das Skript wird vor dem Speichern des Objektes ausgeführt.
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Datenbanksichten vom Typ "View"

Datenbanksichten mit dem Typ "View" repräsentieren Teilausschnitte der zugrunde liegenden Tabellen. Datenbanksichten mit dem Typ "View" sind vordefinierte Datenbanksichten. Für die Spalten dieser Datenbanksichten können Bildungsregeln und Formatierungsregeln definiert werden.

Datenbanksichten vom Typ "View" werden hauptsächlich für die Abbildung von Rollen verwendet. So sind beispielsweise die Datenbanksichten Department, Locality und Profitcenter Teilausschnitte der Basistabelle Basetree.

Für Definition einer Datenbanksichten vom Typ "View" werden folgende Informationen abgebildet.

Tabelle 92: Eigenschaften für die Definition einer Datenbanksicht vom Typ "View"
Eigenschaft Bedeutung
Tabelle Bezeichnung der Tabelle im Datenmodell.
Typ Typ der Tabelle "View".
Basistabelle

Basistabelle, auf der die Datenbanksicht basiert.

Bedingung für Sichtdefinition Einschränkende Bedingung als Where-Klausel für die Erstellung der Datenbanksicht. Die Bedingung bezieht sich auf die zugrunde liegende Basistabelle.
Spalten Für jede Spalte der Datenbanksicht wird ein Verweis auf die Spalte der zugrunde liegenden Basisspalte benötigt. Die Zuordnung treffen Sie in der Spaltendefinition.
Beispiel

Die Tabelle Department ist als Datenbanksicht vom Typ "View" definiert.

Tabelle 93: Beispiel für Definition einer Datenbanksicht vom Typ "View"
Eigenschaft Wert
Tabelle Department
Typ View
Basistabelle BaseTree
Bedingung für Sichtdefinition UID_OrgRoot = 'QER-V-Department'
Spalten-->Basisspalten (Auszug)

Department.DepartmentName-->BaseTree.Ident_Org

Department.Description-->BaseTree.Description

Resultierende Sichtdefinition

create view dbo.Department as

select

Ident_Org as DepartmentName,

Description as Description,

...

from BaseTree

where UID_OrgRoot = 'QER-V-Department'

Um beim Einfügen eines neuen Datensatzes in die Tabelle einzelne Werte bereits vorzubelegen, können Sie Einfügewerte verwenden.

Tabelle 94: Festlegen von Einfügewerten
Eigenschaft Wert
Einzufügende Werte

Standardeinstellungen für einzelne Spalten, die beim Einfügen eines neuen Datensatzes zugewiesen werden. Die Angaben erfolgt in VB.Net-Syntax.

Auswahlskript

Auswahlskript als VB.Net-Ausdruck, um zur Laufzeit zu bestimmen, ob das übergebene Objekt zu dieser Datenbanksicht gehört.

Hinweis: Haben Sie Einfügewerte und Auswahlskript bearbeitet, müssen Sie anschließend die Datenbank kompilieren.

Beispiel

Bei Einfügen von Daten in die Tabelle Department soll die UID_OrgRoot mit dem Wert "QER-V-Department" belegt werden. Die Einfügewerte werden folgendermaßen definiert.

Tabelle 95: Beispiel für Definition der Einfügewerte
   
Einzufügende Werte base.putvalue("UID_OrgRoot", "QER-V-Department")
Auswahlskript Value = (String.Equals($UID_OrgRoot$, "QER-V-Department", StringComparison.OrdinalIgnoreCase))

WICHTIG: Ist die Basistabelle, auf der die Datenbanksicht basiert, vom Tabellentyp "B", dann müssen das Auswahlskript und die Bedingung für die Sichtdefinition einander entsprechen. Wird eine der Eigenschaften gefüllt, ist die jeweils andere Eigenschaft ebenfalls zu füllen.

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