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Identity Manager 8.0 - Referenzhandbuch für die Zielsystemsynchronisation

Zielsystemsynchronisation mit dem Synchronization Editor Grundlagen für die Zielsystemsynchronisation Einrichten der Synchronisation
Synchronization Editor starten Synchronisationsprojekt erstellen Synchronisation konfigurieren
Mappings einrichten Synchronisationsworkflows einrichten Systemverbindungen herstellen Scope bearbeiten Variablen und Variablensets nutzen Startkonfigurationen einrichten Basisobjekte einrichten
Übersicht der Schemaklassen Anpassen einer Synchronisationskonfiguration Konsistenz der Synchronisationskonfiguration prüfen Synchronisationsprojekt aktivieren
Ausführen der Synchronisation Auswerten der Synchronisation Einrichten der Synchronisation mit den Standardkonnektoren Aktualisieren bestehender Synchronisationsprojekte Zusätzliche Informationen für Experten Fehlerbehebung Anhang: Beispiel für eine Konfigurationsdatei

Skriptsprache im Synchronisationsprojekt festlegen

Skriptsprache im Synchronisationsprojekt festlegen

In der Synchronisationskonfiguration können an verschiedenen Stellen Skripte eingesetzt werden. Skripte können beispielsweise genutzt werden, um den ScopeClosed zu definieren, Schemaklassen anzulegen oder virtuelle Schemaeigenschaften vom Typ "Skripteigenschaft" anzulegen.

Bei der Definition des Synchronisationsprojekts mit dem Projektassistenten legen Sie die Skriptsprache fest, in der solche Skripte erstellt werden. Sie können zwischen "C#" und "Visual Basic .NET" wählen. Im Synchronisationsassistenten können nur die Projektvorlagen genutzt werden, die die ausgewählte Skriptsprache unterstützen.

Hinweis: Wenn Sie das SynchronisationsprojektClosed über eine Projektvorlage erstellen wollen, prüfen Sie, ob die Projektvorlage die gewählte Skriptsprache unterstützt.

Wichtig: Die Skriptsprache kann nach Abschluss des Projektassistenten nicht mehr geändert werden!

Um die Skriptsprache nachträglich zu ändern, erstellen Sie ein neues Synchronisationsprojekt.

Hinweis: Wenn Sie den One Identity Manager in einer Linux-Umgebung ausführen, können Sie als Skriptsprache nur C# nutzen.
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Vorlagen zum Erstellen von Synchronisationsprojekten

Vorlagen zum Erstellen von Synchronisationsprojekten

Einige Systemkonnektoren stellen eine Vorlage bereit, über die der ProjektassistentClosed ein vollständig konfiguriertes SynchronisationsprojektClosed erstellt. Abhängig vom ZielsystemtypClosed legen die Projektvorlagen folgende Komponenten der Synchronisationskonfiguration im Synchronisationsprojekt an:

  • den ScopeClosed
  • eine StartkonfigurationClosed (ohne Zeitplan)
  • das Standardvariablenset
  • ein BasisobjektClosed

    Das Basisobjekt der Synchronisation, beispielsweise die konkrete zu synchronisierende Active Directory Domäne, wird als Objekt in der One Identity Manager Datenbank angelegt.

  • einen SynchronisationsworkflowClosed zum initialen Einlesen des Zielsystems in die One Identity Manager Datenbank

    Der Workflow zeigt folgende Besonderheiten:

    • Die SynchronisationsrichtungClosed ist "In den One Identity Manager".
    • In den Synchronisationsschritten sind die Verarbeitungsmethoden nur für die Synchronisationsrichtung "In den One Identity Manager" definiert.
  • einen Provisionierungsworkflow

    Dieser Workflow wird nur angelegt, wenn im Projektassistenten, auf der Seite Zielsystemzugriff einschränken die Option Es sollen auch Änderungen im Zielsystem durchgeführt werden gewählt wurde.

    Der Workflow zeigt folgende Besonderheiten:

    • Die Synchronisationsrichtung ist "In das Zielsystem".
    • In den Synchronisationsschritten sind die Verarbeitungsmethoden nur für die Synchronisationsrichtung "In das Zielsystem" definiert.
    • Synchronisationsschritte werden nur für solche Schemaklassen erstellt, deren Schematypen schreibbar sind.
  • die benötigten Schemaklassen
  • die Mappings für alle benötigten Schemaklassen

    Dazu gehören:

    • die benötigten virtuellen Schemaeigenschaften
    • Property-MappingClosed-Regeln
    • Object-Matching-Regeln

Sobald ein Synchronisationsprojekt über eine Projektvorlage erstellt wurde, können Sie die Einstellungen prüfen, einen Zeitplan zuordnen und die Synchronisation starten.

Systemzugriff einschränken

Systemzugriff einschränken

Beim Einrichten eines Synchronisationsprojekts mit dem Projektassistenten entscheiden Sie, ob das ZielsystemClosed nur eingelesen werden soll oder ob der One Identity Manager auch Änderungen im Zielsystem vornehmen darf. Wenn Sie die Option Das Zielsystem soll nur eingelesen werden wählen, werden bei der SynchronisationClosed lediglich die Änderungen im Zielsystem in die One Identity Manager Datenbank übernommen. Änderungen in der One Identity Manager Datenbank werden nicht in das Zielsystem geschrieben. Das bedeutet:

  • Die SynchronisationsrichtungClosed ist "In den One Identity Manager".
  • Der ProjektassistentClosed erstellt nur einen SynchronisationsworkflowClosed. Es wird kein Provisionierungsworkflow angelegt.
  • In den Synchronisationsschritten sind die Verarbeitungsmethoden nur für die Synchronisationsrichtung "In den One Identity Manager" definiert.
Verwandte Themen

Synchronisation konfigurieren

Nicht alle Systemkonnektoren stellen eine Projektvorlage bereit, um ein vollständig konfiguriertes SynchronisationsprojektClosed zu erstellen. Eine Synchronisationskonfiguration kann daher auch manuell erstellt werden. Der ProjektassistentClosed richtet dabei die Systemverbindungen ein. Alle weiteren Komponenten der Synchronisationskonfiguration müssen nach dem Speichern des Synchronisationsprojekts konfiguriert werden.

Um die Synchronisation der One Identity Manager Datenbank mit einem Zielsystem manuell einzurichten

  1. Installieren und konfigurieren Sie einen SynchronisationsserverClosed und geben Sie den Server im One Identity Manager als Jobserver bekannt.
  2. Erstellen Sie ein neues Synchronisationsprojekt.
    • Der Projektassistent richtet die Systemverbindungen ein.
    • Wählen Sie auf der Seite Projektvorlage auswählen die Option Leeres Projekt erstellen.
  1. Legen Sie Mappings an. Definieren Sie Property-MappingClosed-Regeln und Object-Matching-Regeln.
  2. Erstellen Sie Synchronisationsworkflows.
  3. Erstellen Sie eine StartkonfigurationClosed.
  4. Definieren Sie den ScopeClosed der Synchronisation.
  5. Legen Sie das BasisobjektClosed der Synchronisation fest.
  6. Legen Sie den Umfang des Synchronisationsprotokolls fest.
  7. Führen Sie eine Konsistenzprüfung durch.
  8. Aktivieren Sie das Synchronisationsprojekt.
  9. Speichern Sie das neu angelegt Synchronisationsprojekt in der Datenbank.
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