Chat now with support
Chat with Support

Identity Manager 8.0 - Referenzhandbuch für die Zielsystemsynchronisation

Zielsystemsynchronisation mit dem Synchronization Editor Grundlagen für die Zielsystemsynchronisation Einrichten der Synchronisation
Synchronization Editor starten Synchronisationsprojekt erstellen Synchronisation konfigurieren
Mappings einrichten Synchronisationsworkflows einrichten Systemverbindungen herstellen Scope bearbeiten Variablen und Variablensets nutzen Startkonfigurationen einrichten Basisobjekte einrichten
Übersicht der Schemaklassen Anpassen einer Synchronisationskonfiguration Konsistenz der Synchronisationskonfiguration prüfen Synchronisationsprojekt aktivieren
Ausführen der Synchronisation Auswerten der Synchronisation Einrichten der Synchronisation mit den Standardkonnektoren Aktualisieren bestehender Synchronisationsprojekte Zusätzliche Informationen für Experten Fehlerbehebung Anhang: Beispiel für eine Konfigurationsdatei

Verarbeitung von Teilmengen

Verarbeitung von Teilmengen

Die auszuführende VerarbeitungsmethodeClosed kann auf einen Teil der Objektmenge eingeschränkt werden. Dafür legen Sie die Bedingung fest, unter der die Verarbeitungsmethode ausgeführt wird. Für verschiedene Teilmengen können Sie unterschiedliche Verarbeitungsmethoden festlegen. Diese werden in einer vorgegebenen Reihenfolge ausgeführt.

Um die Verarbeitung verschiedener Teilmengen zu definieren

  1. Wählen Sie aus der Auswahlliste eine Verarbeitungsmethode für die SynchronisationClosed einer Objektmenge aus.
  2. Um eine weitere Verarbeitungsmethode für diese Objektmenge festzulegen, klicken Sie . Wählen Sie aus der Auswahlliste eine Verarbeitungsmethode aus.
  3. Erstellen Sie die Bedingungen, unter denen die Verarbeitungsmethoden ausgeführt werden sollen. Klicken Sie neben der Methode .

    Erfassen Sie die Bedingung. Es können Vergleiche, logische Operatoren und Variablen verwendet werden. Sie können die Abfrage mit einem Assistenten zusammenstellen oder direkt erfassen.

    • Um in der Bedingung auf die Schemaeigenschaften des Systems zuzugreifen, in dem die Verarbeitungsmethode ausgeführt werden soll, verwenden Sie folgenden Ausdruck: Base.<SchemaeigenschaftClosed>
    • Um in der Bedingung auf die Schemaeigenschaften des anderen Systems zuzugreifen, verwenden Sie folgenden Ausdruck: Other.<Schemaeigenschaft>
  4. Legen Sie die Ausführungsreihenfolge der Verarbeitungsmethoden mit den Schaltflächen und fest.
Beispiel

Bei der Synchronisation von Active Directory Benutzerkonten aus dem Active Directory in den One Identity Manager sollen alle Benutzerkonten, die nur im One Identity Manager vorhanden sind, folgendermaßen verarbeitet werden:

 

Teilmenge Verarbeitungsmethode Bedingung
1 Alle Benutzerkonten, die mit einer Person verbunden sind, sollen zum Löschen markiert werden. MarkForDeletion Base.UID_Person <> ''
Alle Benutzerkonten, die nicht mit einer Person verbunden sind, sollen gelöscht werden. Delete Base.UID_Person = ''
2 Alle Benutzerkonten im Container A sollen gelöscht werden. Delete Base.UID_ADSContainer = '4b53ff19-6ae4-4a87-86bd-eca3ddf5ebf2'
Alle Benutzerkonten, die nicht zum Container A gehören, sollen zum Löschen markiert werden. MarkForDeletion Base.UID_ADSContainer <> '4b53ff19-6ae4-4a87-86bd-eca3ddf5ebf2'
       
Verwandte Themen

Quotas festlegen

Quotas festlegen

Fehler in der Synchronisationskonfiguration können dazu führen, dass Systemobjekte falsch verarbeitet werden. Fehler im Datenbestand durch Fehlkonfigurationen können gemindert werden. Oftmals ist bekannt, welcher Anteil an Systemobjekten in einem verbundenen System geändert, eingefügt oder gelöscht wurde. Wenn bei der Ausführung einer VerarbeitungsmethodeClosed dieser Anteil überstiegen wird, soll eine Warnung erscheinen und die SynchronisationClosed abgebrochen werden. Die Konfiguration des Synchronisationsschrittes und des Mappings kann daraufhin überprüft und korrigiert werden, bevor die Synchronisation erneut ausgeführt wird.

Um den Anteil der zu verarbeitenden Systemobjekte festzulegen, kann für jede Verarbeitungsmethode in einem SynchronisationsschrittClosed eine QuotaClosed definiert werden. Eine Quota gibt die Menge der zu verarbeitenden Objekte relativ zur Gesamtmenge aller Objekte der zu synchronisierenden SchemaklasseClosed an. Wenn ein Synchronisationsschritt ausgeführt wird, ermittelt der One Identity Manager für jede Verarbeitungsmethode mit Quota die Anzahl der zu verarbeitenden Objekte. Wenn diese Anzahl die Quota übersteigt, wird der Synchronisationsschritt abgebrochen.

Quotas können nur für Verarbeitungsmethoden definiert werden, die Daten ändern (beispielsweise Insert, Update, Delete).

Hinweis: Bei der Berechnung der Anzahl der zu verarbeitenden Objekte, berücksichtigt der One Identity Manager die Gesamtmenge aller zu synchronisierenden Objekte. Bedingungen an den Verarbeitungsmethoden werden hier nicht berücksichtigt!

Wenn an einer Verarbeitungsmethode eine Bedingung hinterlegt ist, die die Menge der zu synchronisierenden Objekte einschränkt, geben Sie für diese Verarbeitungsmethode eine entsprechend höhere Quota an.

Tabelle 52: Quotas für einen Synchronisationsschritt
Eigenschaft Bedeutung
Keine Quota Wenn die Option aktiviert ist, werden keine Quotas berücksichtigt.
Verwende folgende Einstellungen

Legen Sie fest, welche Verarbeitungsmethoden eine Quota berücksichtigen sollen. Geben Sie die Quota in Prozent an.

In Workflows, die mit dem WorkflowClosed-Assistenten erstellt werden, legt der One Identity Manager standardmäßig Quotas für die Synchronisation in das Zielsystem fest. Diese Quotas können nachträglich angepasst werden.

Verarbeitungsmethode Quota
Update 75 %
Delete 10 %

Regelfilter

Regelfilter

An jedem SynchronisationsschrittClosed kann festgelegt werden, welche Property-MappingClosed-Regeln bei der SynchronisationClosed angewendet werden sollen. Dadurch können beispielsweise Abhängigkeiten zwischen Objekten einer SchemaklasseClosed aufgelöst werden.

Einzuschließende Regeln: Wählen Sie die Property-Mapping-Regeln aus, die bei der Synchronisation angewendet werden sollen.
Auszuschließende Regeln: Wählen Sie die Property-Mapping-Regeln aus, die bei der Synchronisation nicht angewendet werden sollen.

Hinweis: Regeln, die nicht markiert sind, werden automatisch eingeschlossen.
Detaillierte Informationen zum Thema

Erweiterte Eigenschaften eines Synchronisationsschritts

Erweiterte Eigenschaften eines Synchronisationsschritts

Auf dem Tabreiter Erweitert können Sie die Nutzung des Arbeitsspeichers bei der Verarbeitung der Daten in einem SynchronisationsschrittClosed optimieren.

Tabelle 53: Erweiterte Eigenschaften eines Synchronisationsschritts
Eigenschaft Beschreibung
Performance-Speicher-FaktorClosed Regelt das Verhältnis von Speicherbedarf und Performance für den Synchronisationsschritt. Wenn ein großer Arbeitsspeicher zur Verfügung steht können Sie den Performance-Speicher-Faktor zugunsten einer höheren Performance verschieben. Bei Speicherproblemen verringern Sie den Performance-Speicher-Faktor.

Der Performance-Speicher-Faktor gibt den prozentualen Anteil an, mit dem Nachladeschwellwert, Partitionsgröße und Richtwert für die Massenverarbeitung auf einen Objekttyp angewendet werden.

Stellen Sie den Performance-Speicher-Faktor über den Schieberegler ein.

  • Schieben Sie den Regler nach rechts, um die Performance zu erhöhen. Dadurch wird mehr Arbeitsspeicher benötigt.
  • Schieben Sie den Regler nach links, um den Speicherbedarf zu verringern. Dadurch verringert sich auch die Performance.

Nachladeschwellwert

Gibt die maximale Anzahl von Eigenschaften an, die bei der SynchronisationClosed geladen werden, um ein partitioniertes Nachladen zu verhindern. Um die Synchronisation von Zielsystemen mit einem kleinen MappingClosed zu beschleunigen, können Sie den Wert erhöhen. Es wird aber mehr Arbeitsspeicher benötigt.

Der Standardwert ist an der StartkonfigurationClosed für alle zu verarbeitenden Daten festgelegt. Er kann hier für jeden Synchronisationsschritt separat festgelegt werden.

Um den Nachladeschwellwert für einen Synchronisationsschritt festzulegen

  1. Deaktivieren Sie Verwende Einstellungen der Startkonfiguration.
  2. Ändern Sie den voreingestellten Nachladeschwellwert.

TIPP: An der Startkonfiguration können Sie den Speicherbedarf für alle zu verarbeitenden Daten gleichermaßen anpassen. Sie können hier den Nachladeschwellwert, die Partitionsgröße und den Richtwert für die Massenverarbeitung einstellen. Diese Einstellungen sind nur im Expertenmodus möglich. Weitere Informationen finden Sie unter Erweiterte Eigenschaften einer Startkonfiguration.

Detaillierte Informationen zum Thema
Related Documents