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Identity Manager 8.0 - Referenzhandbuch für die Zielsystemsynchronisation

Zielsystemsynchronisation mit dem Synchronization Editor Grundlagen für die Zielsystemsynchronisation Einrichten der Synchronisation
Synchronization Editor starten Synchronisationsprojekt erstellen Synchronisation konfigurieren
Mappings einrichten Synchronisationsworkflows einrichten Systemverbindungen herstellen Scope bearbeiten Variablen und Variablensets nutzen Startkonfigurationen einrichten Basisobjekte einrichten
Übersicht der Schemaklassen Anpassen einer Synchronisationskonfiguration Konsistenz der Synchronisationskonfiguration prüfen Synchronisationsprojekt aktivieren
Ausführen der Synchronisation Auswerten der Synchronisation Einrichten der Synchronisation mit den Standardkonnektoren Aktualisieren bestehender Synchronisationsprojekte Zusätzliche Informationen für Experten Fehlerbehebung Anhang: Beispiel für eine Konfigurationsdatei

Anpassen einer Synchronisationskonfiguration

Anpassen einer Synchronisationskonfiguration

Mit dem Projektassistenten haben Sie ein SynchronisationsprojektClosed für die initiale Synchronisation eines Zielsystems eingerichtet. Mit diesem Synchronisationsprojekt können Sie Zielsystemobjekte in die One Identity Manager-Datenbank einlesen. Diese Objekte können mit den One Identity Manager-Werkzeugen bearbeitet werden. Um die Datenbank und die Zielsystemumgebung regelmäßig abzugleichen und Änderungen zu synchronisieren, müssen Sie die Synchronisationskonfiguration anpassen. Ein Synchronisationsprojekt kann so konfiguriert werden, dass die notwendigen Informationen über die SynchronisationsrichtungClosed, die zu synchronisierenden Objekte und die anzuwendenden Property-MappingClosed-Regeln erst beim Start der Synchronisation bereitgestellt werden.

Um festzulegen, welche Zielsystem- und Datenbankobjekte bei der Synchronisation behandelt werden sollen, bearbeiten Sie den ScopeClosed der Zielsystemverbindung und der One Identity Manager-DatenbankverbindungClosed. Um Dateninkonsistenzen zu vermeiden, definieren Sie in beiden Systemen den gleichen Scope. Ist kein Scope definiert, werden alle Objekte synchronisiert.

  • Um allgemeingültige Synchronisationskonfigurationen zu erstellen, die erst beim Start der Synchronisation die notwendigen Informationen über die zu synchronisierenden Objekte erhalten, können Variablen eingesetzt werden. Variablen können beispielsweise in den Basisobjekten, den Schemaklassen oder den Verarbeitungsmethoden eingesetzt werden.

    Mit Hilfe von Variablen kann ein Synchronisationsprojekt für die Synchronisation verschiedener Zielsysteme eingerichtet werden. Dafür werden die Verbindungsparameter zur Anmeldung an den Zielsystemen als Variablen hinterlegt.

  • Konsistenz der Synchronisationskonfiguration prüfen

    Konsistenz der Synchronisationskonfiguration prüfen

    Bevor Sie ein SynchronisationsprojektClosed aktivieren, prüfen Sie die Konsistenz der Synchronisationskonfiguration. Mit der Konsistenzprüfung werden Konfigurationsfehler entdeckt, die bei der Synchronisation zu Fehlern führen würden. Erst wenn diese Konfigurationsfehler behoben sind, kann das Synchronisationsprojekt aktiviert werden.

    Die Konsistenzprüfung prüft unter anderem

    • ob alle Pflichteigenschaften durch Property-MappingClosed-Regeln abgebildet werden
    • ob Abhängigkeiten in den Workflows automatisch aufgelöst werden können
    • ob verschiedene Schemaklassen eines Schematyps durch FilterClosed voneinander abgegrenzt sind

    Um die Konsistenz des geladenen Synchronisationsprojekts zu prüfen

    1. Wählen Sie auf der Startseite die Ansicht Allgemein.
    2. Klicken Sie Projekt prüfen.

    Synchronisationsprojekt aktivieren

    Synchronisationsprojekt aktivieren

    Nachdem Sie alle Informationen, die für die SynchronisationClosed der One Identity Manager-Datenbank mit einem Zielsystem benötigt werden, im SynchronisationsprojektClosed zusammengestellt haben, kann das Synchronisationsprojekt aktiviert werden. Dabei wird die Größe des Synchronisationsprojekts im Datenspeicher optimiert. Nicht benötigte Daten, beispielsweise Schematypen, die nicht verwendet werden, werden entfernt. Nach dem Aktivieren können Synchronisationen ausgeführt werden.

    TIPP: Um Synchronisationsfehler zu vermeiden, führen Sie vor dem Aktivieren eine Konsistenzprüfung durch.
    Tabelle 64: Bedeutung der Symbole auf der Startseite
    Symbol Bedeutung
    Synchronisationsprojekt ist aktiviert.
    Synchronisationsprojekt ist deaktiviert.

    Um das geladene Synchronisationsprojekt zu aktivieren

    1. Wählen Sie auf der Startseite die Ansicht Allgemein.
    2. Klicken Sie Projekt aktivieren.

    Ein aktiviertes Synchronisationsprojekt kann nur eingeschränkt bearbeitet werden. Sind Schemaänderungen notwendig, muss das SchemaClosed im Synchronisationsprojekt aktualisiert werden. Dabei wird das Synchronisationsprojekt deaktiviert und kann erneut bearbeitet werden.

    Des Weiteren muss das Synchronisationsprojekt deaktiviert werden, wenn keinerlei Synchronisationen gestartet werden dürfen (auch nicht manuell).

    Um das geladene Synchronisationsprojekt zu deaktivieren

    1. Wählen Sie auf der Startseite die Ansicht Allgemein.
    2. Klicken Sie Projekt deaktivieren.
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    Ausführen der Synchronisation

    Synchronisationen werden über zeitgesteuerte Prozessaufträge gestartet. Im Synchronization EditorClosed ist es auch möglich, eine SynchronisationClosed manuell zu starten. Zuvor können Sie die Synchronisation simulieren, um das Ergebnis der Synchronisation abzuschätzen und Fehler in der Synchronisationskonfiguration aufzudecken. Wenn eine Synchronisation irregulär abgebrochen wurde, müssen Sie die Startinformation zurücksetzen, um die Synchronisation erneut starten zu können.

    Wichtig: Solange eine Synchronisation ausgeführt wird, sollte keine weitere Synchronisation für dasselbe Zielsystem gestartet werden. Das gilt insbesondere, wenn dieselben Synchronisationsobjekte verarbeitet werden.

    • Wenn eine weitere Synchronisation mit derselben StartkonfigurationClosed gestartet wird, wird dieser Prozess gestoppt und erhält den Ausführungsstatus "Frozen". Es wird eine Fehlermeldung in die Protokolldatei des One Identity Manager Service geschrieben.
    • Wenn eine weitere Synchronisation mit einer anderen Startkonfiguration gestartet wird, die dasselbe Zielsystem anspricht, kann das zu Synchronisationsfehlern oder Datenverlust führen. Planen Sie die Startzeiten sorgfältig. Wenn möglich, legen Sie die Startzeiten so fest, dass sich die Synchronisationen zeitlich nicht überschneiden.

    Um eine Synchronisation manuell zu starten

    1. Wählen Sie die Kategorie Konfiguration | Startkonfigurationen.
    2. Wählen Sie in der Dokumentenansicht eine Startkonfiguration und klicken Sie Ausführen.
    3. Bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage mit Ja.
    Detaillierte Informationen zum Thema
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