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Identity Manager 8.0 - Referenzhandbuch für die Zielsystemsynchronisation

Zielsystemsynchronisation mit dem Synchronization Editor Grundlagen für die Zielsystemsynchronisation Einrichten der Synchronisation
Synchronization Editor starten Synchronisationsprojekt erstellen Synchronisation konfigurieren
Mappings einrichten Synchronisationsworkflows einrichten Systemverbindungen herstellen Scope bearbeiten Variablen und Variablensets nutzen Startkonfigurationen einrichten Basisobjekte einrichten
Übersicht der Schemaklassen Anpassen einer Synchronisationskonfiguration Konsistenz der Synchronisationskonfiguration prüfen Synchronisationsprojekt aktivieren
Ausführen der Synchronisation Auswerten der Synchronisation Einrichten der Synchronisation mit den Standardkonnektoren Aktualisieren bestehender Synchronisationsprojekte Zusätzliche Informationen für Experten Fehlerbehebung Anhang: Beispiel für eine Konfigurationsdatei

Performance-Speicher-Optimierung

Performance-Speicher-Optimierung

Während der SynchronisationClosed werden Datenpakete in den Arbeitsspeicher geladen, um Synchronisationsobjekte gleichzeitig verarbeiten zu können. Um die Synchronisation zu beschleunigen, kann die Größe dieser Datenpakete erhöht werden. Dabei wird jedoch mehr Arbeitsspeicher benötigt. Standardmäßig ist die Größe der Datenpakete so gewählt, dass das Verhältnis von Speicherbedarf und Performance ausbalanciert ist. Dennoch können während der Synchronisation Speicherprobleme auftreten. Das ist oftmals abhängig von der Konfiguration der Systemumgebung, der Menge der zu synchronisierenden Daten und der konkreten Synchronisationskonfiguration. Um solche Speicherprobleme zu vermeiden, kann die Größe des genutzten Speichers reguliert werden. Das Maß dieser Änderung wird über den Performance-Speicher-FaktorClosed bestimmt.

Da die Menge der zu verarbeitenden Daten von Objekttyp zu Objekttyp sehr unterschiedlich sein kann, kann der Performance-Speicher-Faktor für jeden SynchronisationsschrittClosed separat festgelegt werden. Wenn während der Synchronisation Speicherprobleme auftreten, ermitteln Sie zunächst, die davon betroffenen Synchronisationsschritte. Verringern Sie dann den Performance-Speicher-Faktor für diese Synchronisationsschritte bis ein optimales Verhältnis von Speicherbedarf und Performance erreicht ist.

Um den Performance-Speicher-Faktor für einen Synchronisationsschritt anzupassen

  1. Bearbeiten Sie die Eigenschaften des Synchronisationsschritts.

    Weitere Informationen finden Sie unter Vorgehen: Synchronisationsschritte bearbeiten.

  2. Wählen Sie den Tabreiter Erweitert.
  3. Stellen Sie den Performance-Speicher-Faktor über den Schieberegler ein.
    • Um den Speicherbedarf zu verringern, schieben Sie den Regler nach links. Die Performance verringert sich.

      - ODER -

    • Um die Performance zu erhöhen, schieben Sie den Regler nach recht. Es wird mehr Arbeitsspeicher benötigt.
  4. Klicken Sie OK.

TIPP: An der StartkonfigurationClosed können Sie den Speicherbedarf für alle zu verarbeitenden Daten gleichermaßen anpassen. Sie können hier den Nachladeschwellwert, die Partitionsgröße und den Richtwert für die Massenverarbeitung einstellen. Diese Einstellungen sind nur im Expertenmodus möglich. Weitere Informationen finden Sie unter Erweiterte Eigenschaften einer Startkonfiguration.

Der Performance-Speicher-Faktor gibt den prozentualen Anteil an, mit dem Nachladeschwellwert, Partitionsgröße und Richtwert für die Massenverarbeitung auf einen Objekttyp angewendet werden.

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Einrichten der Synchronisation

Einrichten der Synchronisation

Mit dem Synchronization EditorClosed konfigurieren Sie die Anbindung verschiedener Zielsysteme an den One Identity Manager. Die Komponenten einer Synchronisationskonfiguration werden dabei sowohl für die SynchronisationClosed als auch für die ProvisionierungClosed der Daten genutzt. Eine Synchronisation kann so konfiguriert werden, dass sie für die Anbindung verschiedener Zielsysteme eines Zielsystemtyps genutzt werden kann.

Tabelle 29: Komponenten einer Synchronisationskonfiguration
Begriff Beschrieben im Abschnitt
BasisobjektClosed Basisobjekte einrichten
MappingClosed Mappings einrichten
StartkonfigurationClosed Startkonfigurationen einrichten
SynchronisationsprojektClosed Synchronisationsprojekt erstellen
VariablensetClosed Variablen und Variablensets nutzen
WorkflowClosed Synchronisationsworkflows einrichten

Synchronization Editor starten

Synchronization Editor starten

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um den Synchronization EditorClosed zu starten.

  • Aus dem Windows-Startmenü über den Eintrag One Identity | One Identity Manager | Configuration | Synchronization Editor.
  • Aus dem Launchpad.
  • Im Manager an jedem BasisobjektClosed der SynchronisationClosed, wenn dafür bereits ein SynchronisationsprojektClosed vorhanden ist.

Synchronisationsprojekt erstellen

Synchronisationsprojekt erstellen

Ein SynchronisationsprojektClosed ist die Zusammenstellung aller Informationen, die für die Synchronisation der One Identity Manager Datenbank mit einem Zielsystem benötigt werden. Dazu gehören die Verbindungsinformationen zum Zielsystem, Schematypen und -eigenschaften, Mappings und Synchronisationsworkflows. Pro Zielsystem können verschiedene Synchronisationsprojekte mit unterschiedlichem ScopeClosed erstellt werden.

Voraussetzungen

  • Ein SynchronisationsserverClosed ist eingerichtet und in der One Identity Manager Datenbank bekannt gegeben.

Beim Erstellen eines Synchronisationsprojekts unterstützt Sie ein Assistent. Dieser Assistent führt Sie durch alle Schritte, die zum initialen Einrichten der Synchronisation mit einem Zielsystem erforderlich sind. Der ProjektassistentClosed übernimmt folgende Aufgaben:

  • Verbindung zum Zielsystem herstellen
  • Verbindung zur One Identity Manager Datenbank herstellen
  • Synchronisationsverhalten festlegen

    Das Synchronisationsverhalten kann anhand von zielsystemspezifischen Projektvorlagen konfiguriert werden. Für einige Zielsysteme liefert der One Identity Manager eine Projektvorlage mit. Der Projektassistent übernimmt die Daten der Projektvorlage. Diese können mit dem Projektassistenten auf das neu anzulegende Synchronisationsprojekt angepasst werden.

Sobald das Synchronisationsprojekt gespeichert ist, können Sie die Synchronisationskonfiguration anpassen.

Um die Synchronisationskonfiguration fertig zu stellen

  1. Überprüfen Sie die Mappings, Workflows, die StartkonfigurationClosed und die Systemverbindungen, die der Projektassistent angelegt hat.
  2. Weisen Sie der Startkonfiguration einen Zeitplan zu.
  3. Wenn Sie das Synchronisationsprojekt für die Synchronisation verschiedener Zielsysteme nutzen möchten, legen Sie Variablen und Variablensets an.
  4. Aktivieren Sie das Synchronisationsprojekt. Erst danach kann eine Synchronisation gestartet werden.

Hinweis: Das aktuell geladene Synchronisationsprojekt wird geschlossen, sobald ein anderes Synchronisationsprojekt geladen wird.

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