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Identity Manager 9.1.3 - Administrationshandbuch für die Anbindung einer Oracle E-Business Suite

Abbilden einer Oracle E-Business Suite im One Identity Manager Synchronisieren einer Oracle E-Business Suite
Einrichten der Initialsynchronisation einer Oracle E-Business Suite Anpassen einer Synchronisationskonfiguration Ausführen einer Synchronisation Aufgaben nach einer Synchronisation Fehleranalyse Datenfehler bei der Synchronisation ignorieren Verarbeitung zielsystemspezifischer Prozesse pausieren (Offline-Modus)
Managen von E-Business Suite Benutzerkonten und Personen Bereitstellen von Anmeldeinformationen Managen von Berechtigungszuweisungen Abbilden von E-Business Suite Objekten im One Identity Manager
E-Business Suite Systeme E-Business Suite Benutzerkonten E-Business Suite Berechtigungen E-Business Suite Anwendungen E-Business Suite Menüs E-Business Suite Datengruppen E-Business Suite Datengruppeneinheiten E-Business Suite Prozessgruppen E-Business Suite Sicherheitsgruppen E-Business Suite Attribute E-Business Suite Zuständigkeiten HR Personen Lieferanten und Kontakte Beteiligte Standorte Abteilungen Berichte über E-Business Suite Objekte
Behandeln von E-Business Suite Objekten im Web Portal Basisdaten zur Konfiguration Konfigurationsparameter für die Verwaltung einer Oracle E-Business Suite Benötigte Berechtigungen für die Synchronisation mit einer Oracle E-Business Suite Standardprojektvorlagen für die Synchronisation einer Oracle E-Business Suite Verarbeitung von Systemobjekten Beispiel für eine Schemaerweiterungsdatei

Kennwortrichtlinien anwenden

Für E-Business Suite Systeme ist die Kennwortrichtlinie Oracle E-Business Suite Kennwortrichtlinie vordefiniert. Diese Kennwortrichtlinie können Sie auf die Kennwörter der Benutzerkonten (EBSUser.Password) eines E-Business Suite Systems anwenden.

Wenn die Kennwortanforderungen der E-Business Suite Systeme unterschiedlich sind, wird empfohlen, je System eine eigene Kennwortrichtlinie einzurichten.

Des Weiteren können Sie Kennwortrichtlinien abhängig von der Kontendefinition der Benutzerkonten oder abhängig vom Automatisierungsgrad der Benutzerkonten anwenden.

Die anzuwendende Kennwortrichtlinie für ein Benutzerkonto wird in folgender Reihenfolge ermittelt:

  1. Kennwortrichtlinie der Kontendefinition des Benutzerkontos.

  2. Kennwortrichtlinie des Automatisierungsgrades des Benutzerkontos.

  3. Kennwortrichtlinie des E-Business Suite Systems des Benutzerkontos.

  4. Kennwortrichtlinie One Identity Manager Kennwortrichtlinie (Standardrichtlinie).

WICHTIG: Wenn Sie nicht mit zielsystemspezifischen Kennwortrichtlinien arbeiten, wirkt die Standardrichtlinie One Identity Manager Kennwortrichtlinie. Stellen Sie in diesem Fall sicher, dass die Standardrichtlinie nicht gegen die Anforderungen der Zielsysteme verstößt.

Um eine Kennwortrichtlinie neu zuzuweisen

  1. Wählen Sie im Manager die Kategorie Oracle E-Business Suite > Basisdaten zur Konfiguration > Kennwortrichtlinien.

  2. Wählen Sie in der Ergebnisliste die Kennwortrichtlinie.
  3. Wählen Sie die Aufgabe Objekte zuweisen.
  4. Klicken Sie im Bereich Zuweisungen die Schaltfläche Hinzufügen und erfassen Sie folgende Daten.

    • Anwenden auf: Anwendungsbereich der Kennwortrichtlinie.

      Um den Anwendungsbereich festzulegen

      1. Klicken Sie auf die Schaltfläche neben dem Eingabefeld.

      2. Wählen Sie unter Tabelle eine der folgenden Referenzen:

        • Die Tabelle, die die Basisobjekte der Synchronisation enthält.

        • Um die Kennwortrichtlinie abhängig von der Kontendefinition anzuwenden, wählen Sie die Tabelle TSBAccountDef.

        • Um die Kennwortrichtlinie abhängig vom Automatisierungsgrad anzuwenden, wählen Sie die Tabelle TSBBehavoir.

      3. Wählen Sie unter Anwenden auf die Tabelle, die die Basisobjekte enthält.

        • Wenn Sie die Tabelle mit den Basisobjekten der Synchronisation gewählt haben, dann wählen Sie das konkrete Zielsystem.

        • Wenn Sie die Tabelle TSBAccountDef gewählt haben, dann wählen Sie die konkrete Kontendefinition.

        • Wenn Sie die Tabelle TSBBehavior gewählt haben, dann wählen Sie den konkreten Automatisierungsgrad.

      4. Klicken Sie OK.

    • Kennwortspalte: Bezeichnung der Kennwortspalte.

    • Kennwortrichtlinie: Bezeichnung der Kennwortrichtlinie, die angewendet werden soll.

  5. Speichern Sie die Änderungen.

Um die Zuweisung einer Kennwortrichtlinie zu ändern

  1. Wählen Sie im Manager die Kategorie Oracle E-Business Suite > Basisdaten zur Konfiguration > Kennwortrichtlinien.

  2. Wählen Sie in der Ergebnisliste die Kennwortrichtlinie.

  3. Wählen Sie die Aufgabe Objekte zuweisen.

  4. Wählen Sie im Bereich Zuweisungen die Zuweisung, die Sie ändern möchten.

  5. Wählen Sie in der Auswahlliste Kennwortrichtlinie die neu anzuwendende Kennwortrichtlinie.

  6. Speichern Sie die Änderungen.

Kennwortrichtlinien bearbeiten

In der Standardinstallation werden vordefinierte Kennwortrichtlinien mitgeliefert, die Sie nutzen können und bei Bedarf an Ihre Anforderungen anpassen können.

Um eine Kennwortrichtlinie zu bearbeiten

  1. Wählen Sie im Manager die Kategorie Oracle E-Business Suite > Basisdaten zur Konfiguration > Kennwortrichtlinien.

  2. Wählen Sie in der Ergebnisliste die Kennwortrichtlinie.

  3. Wählen Sie die Aufgabe Stammdaten bearbeiten.

  4. Bearbeiten Sie die Stammdaten der Kennwortrichtlinie.

  5. Speichern Sie die Änderungen.
Detaillierte Informationen zum Thema

Allgemeine Stammdaten einer Kennwortrichtlinie

Für eine Kennwortrichtlinie erfassen Sie folgende allgemeine Stammdaten.

Tabelle 21: Stammdaten einer Kennwortrichtlinie

Eigenschaft

Bedeutung

Anzeigename

Bezeichnung der Kennwortrichtlinie. Übersetzen Sie den eingegebenen Text über die Schaltfläche .

Beschreibung

Freitextfeld für zusätzliche Erläuterungen.Übersetzen Sie den eingegebenen Text über die Schaltfläche .

Fehlermeldung

Kundenspezifische Fehlermeldung, die ausgegeben wird, wenn die Richtlinie nicht erfüllt wird. Übersetzen Sie den eingegebenen Text über die Schaltfläche .

Eigentümer (Anwendungsrolle)

Anwendungsrolle, deren Mitglieder die Kennwortrichtlinie konfigurieren können.

Standardrichtlinie

Kennzeichnung als Standardrichtlinie für Kennwörter. Die Option kann nicht geändert werden.

HINWEIS: Die Kennwortrichtlinie One Identity Manager Kennwortrichtlinie ist als Standardrichtlinie gekennzeichnet. Diese Kennwortrichtlinie wird angewendet, wenn keine andere Kennwortrichtlinie für Personen, Benutzerkonten oder Systembenutzer ermittelt werden kann.

Richtlinieneinstellungen

Auf dem Tabreiter Kennwort definieren Sie folgende Einstellungen für eine Kennwortrichtlinie.

Tabelle 22: Richtlinieneinstellungen

Eigenschaft

Bedeutung

Initiales Kennwort

Initiales Kennwort für neu erzeugte Benutzerkonten. Wenn beim Erstellen eines Benutzerkontos kein Kennwort angegeben wird oder kein Zufallskennwort generiert wird, dann wird das initiale Kennwort benutzt.

Kennwortbestätigung

Kennwortwiederholung.

Min. Länge

Minimale Länge des Kennwortes. Geben Sie die Anzahl von Zeichen an, die ein Kennwort haben muss. Ist der Wert 0, ist kein Kennwort erforderlich.

Max. Länge

Maximale Länge des Kennwortes. Geben Sie die Anzahl von Zeichen an, die ein Kennwort haben kann. Der maximal zulässige Wert ist 256.

Max. Fehlanmeldungen

Anzahl der maximalen Fehlanmeldungen. Legen Sie die Anzahl der ungültigen Kennworteingaben fest. Die Anzahl der Fehlanmeldungen wird nur bei der Anmeldung am One Identity Manager berücksichtigt. Ist der Wert 0, dann wird die Anzahl der Fehlanmeldungen nicht berücksichtigt.

Die Angabe wird nur berücksichtigt, wenn die Anmeldung am One Identity Manager mit einem Systembenutzer- oder Personen-basierten Authentifizierungsmodul erfolgt. Hat ein Benutzer die Anzahl der maximalen Fehlanmeldungen überschritten, kann sich die Person oder der Systembenutzer nicht mehr am One Identity Manager anmelden.

Kennwörter gesperrter Personen und Systembenutzer können im Kennwortrücksetzungsportal zurückgesetzt werden. Ausführliche Informationen finden Sie im One Identity Manager Web Designer Web Portal Anwenderhandbuch.

Max. Tage gültig

Maximales Alter des Kennwortes. Geben Sie die Zeitspanne an, in der ein Kennwort verwendet werden kann, bevor ein neues Kennwort erwartet wird. Ist der Wert 0, dann läuft das Kennwort nicht ab.

Kennwortchronik

Anzahl der zu speichernden Kennwörter. Wird beispielsweise der Wert 5 eingegeben, werden die letzten fünf Kennwörter des Benutzers gespeichert. Ist der Wert 0, dann werden keine Kennwörter in der Kennwortchronik gespeichert.

Min. Kennwortstärke

Gibt an, wie sicher ein Kennwort sein muss. Je höher die Kennwortstärke, desto sicherer ist das Kennwort. Mit dem Wert 0 wird die Kennwortstärke nicht geprüft. Die Werte 1, 2, 3 und 4 geben die erforderliche Komplexität des Kennwortes an. Dabei stellt der Wert 1 die geringsten Anforderungen an die Komplexität eines Kennwortes. Der Wert 4 fordert die höchste Komplexität.

Namensbestandteile unzulässig

Gibt an, ob Namensbestandteile im Kennwort zulässig oder unzulässig sind. Ist die Option aktiviert, sind Namensbestandteile in Kennwörtern nicht zulässig. Es werden die Werte der Spalten berücksichtigt, für welche die Option Enthält Namensbestandteile für die Kennwortprüfung aktiviert ist. Die Option passen Sie im Designer an der Spaltendefinition an. Ausführliche Informationen finden Sie im One Identity Manager Konfigurationshandbuch.

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