Ansichten im Designer
Im Bearbeitungsbereich des Designer werden die folgenden Ansichten dargestellt. Die Bearbeitung der Daten erfolgt über verschiedene Editoren, deren Funktionsumfang und Arbeitsweise auf die unterschiedlichen Konfigurationsaufgaben abgestimmt sind.
Tabelle 39: Ansichten des Designer
Navigationsansicht |
Die Navigationsstruktur der Benutzeroberfläche ist hierarchisch aufgebaut und erlaubt eine anwenderorientierte Navigation bis zur Auswahl einer Objektdefinition. Der oberste Ebene der Hierarchie dient der Einordnung der mit One Identity Manager verwalteten Daten in definierte Kategorien. |
Dokumentenansicht |
In der Dokumentenansicht werden die Überblicksformulare angezeigt und die ausgewählten Editoren in einem Dokument geöffnet. Bei Auswahl eines Objektes in der Navigationsansicht wird in der Dokumentenansicht das dazugehörige Überblicksformular angezeigt.
TIPP: Ist der Direktbearbeitungsmodus aktiviert, wird das Überblicksformular in der Anzeige übersprungen und sofort der erste zum Objekt verfügbare Editor gestartet. |
Aufgabenansicht |
Bei Auswahl eines Objektes in der Navigationsansicht werden in der Aufgabenansicht die verfügbaren Editoren und die ausführbaren Aufgaben angezeigt. Bei Auswahl einer Aufgabe wird der entsprechende Editor oder das Formular in der Dokumentenansicht geöffnet. |
Änderungsprotokoll |
Im Änderungsprotokoll werden die vom Anwender ausgeführten Änderungen dargestellt. |
Fehlerprotokoll |
Im Fehlerprotokoll des Programms werden alle Warnungen und Fehlermeldungen angezeigt, die seit dem Programmstart aufgetreten sind. Bei Neustart des Designer wird das Fehlerprotokoll des Programms neu initialisiert. Ausführliche Informationen zum Fehlerprotokoll finden Sie im One Identity Manager Handbuch zur Prozessüberwachung und Fehlersuche. |
Änderungskennzeichen |
In dieser Ansicht werden Änderungskennzeichen erstellt und bearbeitet. Ausführliche Informationen zum Arbeiten mit Änderungskennzeichen finden Sie im One Identity Manager Administrationshandbuch für betriebsunterstützende Aufgaben. |
Programmeinstellungen des Designers
Sie können die Einstellungen des Programms an ihre Anforderungen anpassen.
Um im Designer die Programmeinstellungen zu ändern
Einstellungen für den Benutzer im Designer
Auf dem Tabreiter Benutzer konfigurieren Sie Ihre benutzerspezifischen Programmeinstellungen. Diese Einstellungen werden in der Benutzerkonfiguration in der One Identity Manager-Datenbank gespeichert.
Allgemein
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Große Schaltflächen im Navigationsbereich anzeigen: Gibt an, ob auf den Kategorien kleinere oder größere Symbole dargestellt werden.
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Menüeinträge anzeigen: Anzahl der initial darzustellenden Kategorien in der Navigationsansicht. Die Einstellung wird immer beim Programmstart wirksam.
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Direktbearbeitung bei Programmstart aktivieren: Gibt an, ob die Direktbearbeitung aktiviert ist.
Standardmäßig wird zu jedem Objekt zuerst das Überblicksformular angeboten. Zur schnelleren Bearbeitung von Daten ist es jedoch möglich, das erste bearbeitbare Formular zum Objekt anzuzeigen. Dazu aktivieren Sie die Direktbearbeitung. Der Direktbearbeitungsmodus wird durch ein zusätzliches Symbol in der Statuszeile des Programms angezeigt.
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Systeminformationen anzeigen: Gibt an, ob umfangreichere Systeminformationen wie Systemtabellen, Skriptvorkommen, Präprozessor-Abhängigkeiten eingeblendet werden.
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Einfache Klicks verwenden: Gibt an, ob Objekte bei Einfachklick oder bei Doppelklick geladen werden.
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Zusätzliche Informationen zu Objekten der Menüführung anzeigen: Ist die Option aktiviert, werden zusätzliche Informationen einzelner Oberflächenbestandteile angezeigt.
HINWEIS: Die Option wird nicht permanent gespeichert, sondern muss bei jedem Programmstart neu aktiviert werden.
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Erste Schritte anzeigen: Gibt an, ob die Kategorie Erste Schritte angezeigt wird.
Datenabfragelimits
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Abfragelimit aktivieren: Gibt an, ob die Anzahl der darzustellenden Elemente in einer Ergebnisliste sowie in den Steuerelementen mit Listenwerten zu begrenzen ist.
HINWEIS: Die Option Abfragelimit aktivieren kann nur aktiviert werden, wenn die Benutzer die Programmfunktion Common_AllowRiskyWhereClauses besitzen.
Ist die Option aktiviert, müssen Sie die Anzahl der darzustellenden Elemente festlegen. Hierfür können Sie zwischen den global wirksamen Systemeinstellungen oder der lokalen, persönlichen Einstellung für den Benutzer wählen.
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Systemeinstellungen verwenden: Gibt an, ob die Systemeinstellungen für das Listenlimit verwendet werden.
Ist die Option aktiviert, werden die globalen Systemeinstellungen laut Konfigurationsparameter Common | DBConnection | ListLimit verwendet. Überschreitet die Ergebnismenge die Anzahl, wird der Filterdialog geöffnet.
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Objekte: Persönliche Einstellung der Anzahl der Objekte für das Listenlimit. Überschreitet die Ergebnismenge die Anzahl, wird der Filterdialog geöffnet.
Nutzungsverlauf
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Einträge in der Formularhistorie: Anzahl der Formulare, die in der Formularhistorie zum Blättern angeboten werden. Die Formularhistorie erhalten Sie über die Auswahlmenüs an den Zurück- und Vorwärts-Schaltflächen in der allgemeinen Symbolleiste.
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Einträge in der Suchhistorie: Anzahl der Einträge, die in der Suchhistorie angeboten werden.
Allgemeine Programmeinstellungen im Designer
Auf dem Tabreiter Programm nehmen Sie die allgemeinen Programmeinstellungen vor. Diese Einstellungen werden in der Registrierdatenbank der Arbeitsstation abgelegt.
Spracheinstellungen
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Allgemeine Sprache: Sprache für die Formatierung von Daten wie beispielsweise Datumsformate, Zeitformate oder Zahlenformate.
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Andere Sprache der Benutzeroberfläche: Sprache für die Benutzeroberfläche. Bei der ersten Anmeldung am Programm wird die Systemsprache zur Anzeige der Benutzeroberfläche verwendet. Die Änderung der Sprache wird mit dem Neustart des Programms wirksam. Die Sprache wird global für alle Programme des One Identity Manager festgelegt, somit muss die Spracheinstellung nicht in jedem Programm erneut vorgenommen werden.
Designer Datenbankeinstellungen
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Alle Systemdaten sofort bei Programmstart laden: Festlegung des Ladeverhaltens für Systemdaten.
Ist diese Option nicht aktiviert, werden bei Programmstart nur die Tabellen geladen, die zum Starten des Designer zwingend benötigt werden. Die restlichen Tabellen werden im Hintergrund geladen, während der Benutzer bereits mit dem Programm arbeiten kann. In der Statuszeile des Programms wird eine Information über den aktuellen Verarbeitungsschritt während der Befüllung angezeigt.
Ist diese Option aktiviert, werden bei Programmstart alle Tabellen geladen. Der Benutzer kann erst nach dem Laden aller Tabellen mit dem Programm arbeiten. Die Änderung wird erst mit den Neustart des Designer wirksam.
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Datenbank BLOB-Felder sofort bei Programmstart laden: Ist diese Option nicht aktiviert, werden Inhalte von Binärfeldern erst geladen, wenn sie benötigt werden.
Ist die Option aktiviert, werden diese Daten bereits bei Programmstart geladen. Die Aktivierung dieser Option hat eine längere Ladezeit bei Programmstart zur Folge.
Die Änderung wird erst mit Neustart des Designer wirksam.
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Datenbanken lokal speichern: Ist die Option aktiviert, wird die interne Datenbank beim Beenden des Programms nicht gelöscht. Damit kann der nächste Startvorgang verkürzt werden, da nur die Änderungen aus der verbundenen One Identity Manager-Datenbank nachgeladen werden.
Ist die Option nicht aktiviert, wird die interne Datenbank beim Beenden des Programms von der Festplatte gelöscht. Beim erneuten Start des Programms müssen so alle Daten erneut aus der One Identity Manager-Datenbank geladen werden, was zu einer längeren Startphase führen kann.
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Systemdaten nur im RAM speichern (kein Crash-Recovery): Ist die Option nicht aktiviert, wird die interne Datenbank auf der Festplatte der Arbeitsstation gespeichert.
Ist die Option aktiviert, wird die interne Datenbank in den Hauptspeicher der Arbeitsstation geladen. Eine Wiederherstellung der Datenbank im Falle eine Programmabsturzes ist damit nicht möglich.
Die Änderung wird erst mit den Neustart des Designer wirksam.
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Datenbankverzeichnis: Ist die Option Datenbank lokal speichern aktiviert, wird die interne Datenbank im Verzeichnis %LocalAppData%\One Identity\One Identity Manager\Designer\Cache abgelegt. Über die Auswahl eines Datenbankverzeichnisses können Sie einen alternativen Speicherort wählen.
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Lokalen Cache leeren: Klicken Sie die Schaltfläche um das lokale Cache-Verzeichnis %LocalAppData%\One Identity\One Identity Manager\Cache zu leeren.